Sa, 16:26 Uhr
18.12.2010
Mit Kerzen gegen Castor
Vor der Jacobikirche in Sangerhausen versammelten sich am Mittwochabend zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Kreisstadt und Umgebung zu einer Mahnwache mit Kerzen. Die Jusos hatten zu einer friedlichen Demonstration gegen den Transport hochradioaktiver Abfälle aus Frankreich nach Lubmin aufgerufen.
Sangerhausen war neben Magdeburg und Halle eine der Städte in Sachsen-Anhalt, in denen Kundgebungen stattfanden. Ungeachtet der widrigen Straßenverhältnisse folgten nicht nur Sozialdemokraten, sondern auch zahlreiche Vertreter vom BUND, Bündnis 90 den Grünen und Interessierte der Einladung. In der Eröffnungsrede kritisierte Erik Hille, Vorsitzender der Jusos Mansfeld-Südharz, die Verlängerung der Atomlaufzeiten vor dem Hintergrund der noch immer nicht geklärten Frage der Endlagerung.
Er verwies des Weiteren darauf, dass die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt
gefährdet seien. Auch das Handwerk, welches die modernen Anlagen installiert, und produzierende Unternehmen aus Mansfeld-Südharz, wie z.B. SRU Solar, sind von der Richtungsänderung der Bundesregierung in Sachen Energiepolitik betroffen, erklärte Erik Hille.
Im Anschluss nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit sich mit der Sangerhäuser Landtagsabgeordneten Nadine Hampel über die Problematik auszutauschen und die gemeinsame Unterschriftenaktion des BUND und der SPD zu unterstützen. Glühwein, Tee und Anti-Atom-Kekse sorgten dafür, dass trotz der winterlichen Temperaturen die Botschaft nicht in den Hintergrund rückte.
Nach fast 50 Stunden und 1.500 zurückgelegten Kilometern kamen die Castoren am Donnerstagabend mit großer Verspätung im Zwischenlager an. Noch mindestens ein weiterer Transport wird nach Klärung der Endlagerung nötig sein, um die 2500 hoch radioaktiven Brennstäbe endgültig und sicher zu verwahren.
Autor: nnzSangerhausen war neben Magdeburg und Halle eine der Städte in Sachsen-Anhalt, in denen Kundgebungen stattfanden. Ungeachtet der widrigen Straßenverhältnisse folgten nicht nur Sozialdemokraten, sondern auch zahlreiche Vertreter vom BUND, Bündnis 90 den Grünen und Interessierte der Einladung. In der Eröffnungsrede kritisierte Erik Hille, Vorsitzender der Jusos Mansfeld-Südharz, die Verlängerung der Atomlaufzeiten vor dem Hintergrund der noch immer nicht geklärten Frage der Endlagerung.
Er verwies des Weiteren darauf, dass die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt
gefährdet seien. Auch das Handwerk, welches die modernen Anlagen installiert, und produzierende Unternehmen aus Mansfeld-Südharz, wie z.B. SRU Solar, sind von der Richtungsänderung der Bundesregierung in Sachen Energiepolitik betroffen, erklärte Erik Hille.
Im Anschluss nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit sich mit der Sangerhäuser Landtagsabgeordneten Nadine Hampel über die Problematik auszutauschen und die gemeinsame Unterschriftenaktion des BUND und der SPD zu unterstützen. Glühwein, Tee und Anti-Atom-Kekse sorgten dafür, dass trotz der winterlichen Temperaturen die Botschaft nicht in den Hintergrund rückte.
Nach fast 50 Stunden und 1.500 zurückgelegten Kilometern kamen die Castoren am Donnerstagabend mit großer Verspätung im Zwischenlager an. Noch mindestens ein weiterer Transport wird nach Klärung der Endlagerung nötig sein, um die 2500 hoch radioaktiven Brennstäbe endgültig und sicher zu verwahren.
