Deutscher Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen
Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung der Menschen an
Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat sich seinen Ruhestand verdient, meint man beim Deutschen Gewerkschaftsbund DGB. Man begrüße die klare Positionierung der ostdeutschen Ministerpräsidenten in der Rentendebatte, teilt die Gewerkschaft mit...
Gerade in körperlich und psychisch belastenden Berufen sind viele Beschäftigte froh, wenn sie überhaupt bis Anfang 60 im Erwerbsleben bleiben können.
Die aktuellen Entlassungswellen im Osten treffen zuallererst Menschen über 55 Jahre. Umso zynischer ist es, wenn Ministerin Reiche diesen berechtigten Anspruch als vorgezogenen Ruhestand diskreditiert. Das zeigt, wie weit diese Debatte von der Lebensrealität vieler Beschäftigter entfernt ist.
Gerade in Ostdeutschland haben die Umbrüche nach der Wiedervereinigung viele Erwerbsbiografien geprägt. Viele Menschen konnten keine private Altersversorgung aufbauen. Bis heute liegen die Löhne häufig unter dem Westniveau und die Erbschaftsquote ist extrem niedrig. Für viele ist die gesetzliche Rentenversicherung deshalb die zentrale Säule ihrer Alterssicherung. Eine Betrachtung von Beitragsjahren ist deshalb erheblich gerechter als die Kopplung an die durchschnittliche Lebens-erwartung. Gleichzeitig muss die Grundrente mit ihrem Grundrentenzuschlag gestärkt werden, damit Menschen, die viele Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, auch bei niedrigen Löhnen im Alter besser abgesichert sind.
Wer sein Leben lang gearbeitet hat, verdient Respekt, Anerkennung und eine Rente, die ein würdevolles Leben im Alter ermöglicht.
DGB Hessen-Thüringen
Autor: red
Kommentare
DonaldT
04.08.2026, 19:38 Uhr
Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung der Menschen an
So dacht wohl auch "Nobbi" Blühm, als er - vor vielen Jahren - sagte:
Die Rente ist sicher.
Merz und Klingbeil shen nur, es ist sicher, dass nichts mehr sicher ist, schon gar nicht die Rente (von der Rente nach 45 Arbeitsjahren wollen wir nicht reden).
Und der neue Fraktionschef Frei will ja keine Abweichler, wenn es zur Abstimmung geht.
P.Burkhardt
04.08.2026, 23:37 Uhr
naja..
der Nobbi hat nix über die Höhe der sicheren Rente gesagt....
...und seit mindestens 30 Jahren wissen wir, dass es ohne eigene Vorsorge schwierig werden könnte...
selbst ist der Mann...und die Frau (und alles darüber hinaus und dazwischen)
Selbst Oma wusste schon: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not... es ist immer fatal, sich auf Andere (das schließt den Staat mit ein) zu verlassen - das ist nicht neu.
Aber ja, der DGB hat Recht.... nach 45 Jahren sollte eigentlich Feierabend sein.... leider ging unser Rentensystem allerdings von einer anderen Demographie aus.. wenn die Geburtenrate seit Einführung des Rentensystems konstant geblieben wäre... dann gäbe es kein Problem.
Nun ja, Zeiten ändern sich und Geburtenraten auch... also ja, die Rente ist sicher, aber deckt eben nicht mehr den früheren Lebensstil ab... Wir brauchen Einzahler in die Rentenkasse... also, liebe Rentenanwärter, denkt an euch selbst und macht mal ein paar Kinder (kosten so im Mittel etwa 150k... bis sie auf eigenen Beinen stehen - ich bin da bei meinen locker drüber 😂), oder unterstützt die Zuwanderung... und überlegt kurz, was davon für euch ganz persönlich unterm Strich besser passt... Fazit: Wer Rente will, muss Einzahler wollen... und wenn die teutonische Biomasse dafür nicht reicht... dann muss man eben auch den Ali und die Gülcan als Beitragszahler akzeptieren... seid doch mal weniger ideologisch fremdenfeindlich und dafür etwas patriotisch pragmatischer...
Leser X
05.08.2026, 08:48 Uhr
"Selbst ist der Mann und die Frau"
Für den Spruch können sich viele in der bundesdeutschen Realität aber nichts kaufen! Wenn in einem hochpreisigen Land wie unserem das tägliche Leben das Einkommen der meisten Menschen auffrisst, bleibt wenig Spielraum für die "Spare-in-der-Zeit-dann-haste-in-der-Not-Theorie".
Die einzige Sofortlösung des Rentenproblems, nämlich die Einzahlung ALLER, wird seit Jahrzehnten politisch blockiert. Das ist der eigentliche Skandal und übrigens auch ein gewichtiger Grund, warum so viele Menschen aus Frust über das Politikversagen "falsch" wählen.
P.Burkhardt
05.08.2026, 09:22 Uhr
Das hilft kurzfristig...
@LeserX... löst aber das Demographie-Problem nicht. Wenn viele einzahlen, haben auch viele Ansprüche...die die folgenden Generationen erfüllen müssen...und da diese Folgegenerationen immer kleiner werden, funktioniert das nicht. Wir brauchen Bevölkerungswachstum.
Echter Sundhäuser
05.08.2026, 10:32 Uhr
Tolle Rechnung @ Burkhardt
Scheint nur irgendwie nicht aufzugehen.
Den ersten Gastarbeiter, bzw Einzahler, begrüßte Westdeutschland bereits 1955.
Millionen weitere folgten, durch reguläre Einwanderung bzw Asyl aus aller Herren Länder.
Ab 2015 millionfach Ärzte, Ingenieure und Raketenforscher vorwiegend aus Afghanistan und Syrien nach Gesamtdeutschland.
Auch die Reproduktionszahlen von Mohamed und Aische überragen bei weitem die von Klaus- Dieter und Gisela und das auch nicht erst seit gestern, also irgendwie scheint der Fehler woanders zu liegen.
Sie haben da sicherlich eine plausible Erklärung für?
Apropos eigene Vorsorge, da gab's doch mal was dolles, nannte sich Riester-Rente, war aber auch nicht so der Bringer...
Hahaha
Echter Sundhäuser
05.08.2026, 10:51 Uhr
'Die Pensionen sind sicher' hat er gemeint...
der Norbert.
Pensionsansprüche von denen der normale Arbeiter nur träumen kann, ausgezahlt nach dem letzten Einkommen, nicht nach dem Durchschnittlichen, deshalb wird kurz vor der Pensionierung nochmal schnell befördert.
Bundestagsabgeordnete haben nach 4 Jahren einen Pensionsanspruch für die der Pöbel 40 Jahre arbeiten müsste.
Geld scheint im Überfluss da zu sein, aber vielleicht bedient man sich auch einfach nur aus der Rentenkasse und erhöht dann einfach das Renteneintrittsalter wenn die Kohle knapp wird.
Aber der Wähler findet das anscheinend toll und wählt alle 4 Jahre dieselben Verbrecher an die Macht...
P.Burkhardt
05.08.2026, 12:04 Uhr
Also....
...zweifeln Sie die demographische Entwicklung an, Sundhäuser ? Klar, da werden wir wieder belogen 🤣... wir haben kein Menschenproblem... wir haben ein JUNGE Menschen-Problem...
Ist doch nicht ganz so schwer, eigentlich...
KeinKreisverkehr
05.08.2026, 13:32 Uhr
Glücksfall
Da wird sich der echte Sundhäuser ja freuen wenn ich ihm mitteilen kann, dass eine Partei auf den Wahllisten steht, welche zum 21.06.2026 beschlossen hat das Gehalt seiner Abgeordneten verpflichtend zu Deckeln.
Also ran da! Die nächste Wahl kommt bestimmt.
Leser X
05.08.2026, 14:18 Uhr
Milchmädchenrechnung
P. Burkhardt vergessen Sie aber nicht, dass es aufgrund der Klientelpolitik hierzulande vor allem Gutverdiener sind, die sich dem Solidarprinzip entziehen dürfen. Sie argumentieren also einmal mehr im Sinne der Verantwortlichen für diesen Reformstau. Also entweder machen Sie da eine Milchmädchenrechnung auf oder es handelt sich um eine Schutzbehauptung, für die Ihnen die Regierenden gewiss dankbar sein können.
Aber vielleicht kennen Sie ja Bürger aus Österreich? Dann fragen Sie dort mal nach, welch wundersame Wirkung es hat, wenn alle einzahlen.
Marino50
05.08.2026, 14:50 Uhr
Rente
Ich bin alt und bekomme schon meine Rente, oder besser gesagt noch. Dank der Erhöhungen wird es auch immer ein klein wenig mehr. Was nützen uns viele Asylanten wenn der größte Teil davon keine Ausbildung hat. Das sind keine Helfer zur Sicherung der Rente. Die liegen uns auf der Tasche und belasten erheblich die Kranken- und auch Rentenkassen jetzt schon. Da hat keiner etwas eingezahlt. Das ist das was bei uns hier nicht stimmt. Es wird nur genommen und nichts gegeben. Woran liegt es denn, dass weniger Kinder in die Welt gesetzt werden? An der Unsicherheit in der Zukunft. Man will ja sogar die Leute zusätzlich abzocken, die keine Kinder gezeugt haben. Das ist Nötigung. Kind oder Geld. Also ich würde mich auf keinen Fall auf unsere Asylanten verlassen, die für unsere Rente sorgen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Und der Eingriff in die Minijobs wird es nicht besser machen. Das Gegenteil wird eintreten. Glaubt hier wirklich jemand, dass unsere Beamten sich die zukünftigen Pensionen wegnehmen lassen. Dann müsste es bon ganz oben bis hin zu den Nordhäuser Beamten, Lehrern, Finanzämter, Arbeitsämter usw. erfolgen. Nie und nimmer. Oder?
P.Burkhardt
05.08.2026, 15:15 Uhr
Ja und nein...
1. Sind nicht alle Einwanderer Asylanten
2. Stimmt es einfach nicht, das es die Ausnahme ist, wenn ein Einwanderer arbeitet. Knapp 60% der seit 2015 eingewanderten Menschen im Alter von 18-64 arbeitet sozialversicherungs-pflichtig. (Bei biodeutschen Teutonen sind es übrigens 64%)...der Rest sind überwiegend Kranke und sicher auch ein paar Faule.
3. Haben wir ein Generationenproblem: die menschen, die heute zu uns kommen, müssen auch bleiben und Kinder bekommen, da diese Menschen ja selbst Rentenansprüche erwerben.... und das dauert dann 18 Jahre...
und @LeserX ja, natürlich ist es für jemandem mit hohem Einkommen einfacher, sich ein Alterspolster anzulegen, keine Frage. Ich halte die Pensionen der Beamten auch für falsch...genauso wie die verordnete PKV wir haben ein staatliches Rentensystem und GKV-System...was eben auch für staatsdiener verbindlich sein sollte. - Darum geht es hier aber gerade nicht.
nordfreak
05.08.2026, 17:24 Uhr
Wieder daneben
Lieber Oberlehrer P.B. wieder falsche Angaben gemacht. Hier die Fakten:
Der Anteil der nichtdeutschen Menschen mit einem sozialversicherungspflichtigen Job in Deutschland liegt bei etwa 16 Prozent.
📊 Die aktuellen Zahlen im Detail
Die Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass dieser Anteil in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist:
Ende 2025: Der Anteil ausländischer Beschäftigter an allen Arbeitnehmern betrug 16,7 Prozent. Von den insgesamt rund 39,17 Millionen Beschäftigten (inkl. geringfügig Beschäftigter) waren 6,53 Millionen Ausländer. Davon übten etwa 5,8 Millionen einen sozialversicherungspflichtigen Job aus.
Mitte 2024: Der Anteil der Ausländer an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug gut 16 Prozent – das entsprach rund 5,5 Millionen Menschen.
diskobolos
05.08.2026, 18:41 Uhr
Na ja, Marino
Die liegen uns auf der Tasche und belasten erheblich die Kranken- und auch Rentenkassen jetzt schon.
Da machen Sie zwei Denkfehler: Da die Migranten zum großen Teil junge Männer sind, fallen dafür keine Renten und kaum Gesundheitsleistungen an. Die werden eher für Rentner ausgegeben. Und Sie selbst gehören da vermutlich auch zu den Netto-Empfängern, da sich Ihre Tasche ja vornehmlich aus der Rentenkasse füllt.
Für die langfristige Finanzierung der Sozialsysteme wäre es günstig, wenn die Einwohnerzahl etwa gleich bliebe. In D sterben jährlich ca. 1 Mio Menschen. Es werden aber nur knapp 700 000 geboren.
Die Differenz wird im Moment auch durch Zuwanderung nicht ausgeglichen. Inwieweit Einwanderer und ihre Kinder der Gesellschaft nützen, hängt ganz wesentlich davon ab, wie die Integration gelingt.
Natürlich lassen sich die Beamten die Pensionen nicht einfach wegnehmen, genauso, wie Sie Ihre Rente. Beamte haben quasi einen lebenslangen Vertrag mit dem Staat. Den kann der Staat nicht einfach kündigen. Spätestens das Bundesverfassungsgericht würde das verhindern.
Wünschenswert wäre es, auf künftige Verbeamtungen zu verzichten. Dann würden aber z. B. viele Lehrer-Absolventen in Bayern anfangen und in TH gäbe es Lehrermangel . . .
P.Burkhardt
05.08.2026, 20:06 Uhr
ach Mensch @Nordfreak...
...lesen Sie meinen Beitrag nochmal.... Pssssst, kleiner Hinweis: Grundwert.
Es ging nie um den Anteil AUSLÄNDISCHER Beschäftigter, es ging um den Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten an der Grundmenge der
- EINWANDERER (wo auch Asylanten darunter sind und die teilweise bereits die deutsche Staatsbürgerschaft haben können - also keine Ausländer mehr sind)
-die seit 2015 zu uns gekommen sind
- in der relevanten Altersgruppe von 18-64 Jahre
Also wenn hier etwas falsch war, dann nicht meine Aussage - die Sie nicht verstanden haben, sondern Ihr Vergleich mit Zahlen, die gar nichts mit den meinen zu tun haben - bei dem ich Ihnen auch noch erklären muss, warum das Banane ist.
In Ihrer ganz einfacher Sprache: "Wieviel Prozent der NEUBÜRGER im entsprechenden Alter arbeiten ?" und das sind nun mal knapp 60% und bei ECHTEN BIODEUTSCHEN im gleichen Alter ein Schnaps mehr...jetzt kapiert ?
Bevor Sie mich also das nächste Mal beschimpfen, verifizieren Sie Ihre Aussagen darauf, dass sie auch zu meinen passen...
Meine Quelle dürfen Sie selber suchen...sonst bin ich wieder der Oberlehrer...
Es ging im Kontext zum Artikel darum, dass wir arbeitende Menschen brauchen, die in die Sozialsysteme einzahlen, damit diese weiterhin funktionieren und jemand anders hier gemeint hat, dass die "Asylanten" nicht arbeiten würden - was falsch ist.
Ich bin raus... das erträgt ja keiner, der nicht.... ach lassen wir das (mir fiel da gerade etwas mit" Klammerbeutel" ein) .
Marino50
06.08.2026, 08:03 Uhr
Discobolos
Unser Erklärbar ist wieder da. Ich habe für meine Rente gearbeitet. Mir braucht niemand mehr etwas zu erklären. Diese Besserwisserei ist nahezu unerträglich.
Ich frage mich, warum Sie nicht unser OB oder sogar im Bundestag sitzen und dort die Welt verbessern. Das wäre sicher eine große Hilfe für unsere Regenten.
diskobolos
06.08.2026, 14:52 Uhr
Ich glaube, Ihr Problem, Marino,
ist, dass Sie manche Tatsachen einfach nicht akzeptieren wollen. Und dann ärgern Sie sich, dass Sie keine Argumente haben. Wenn Sie etwas besser wissen, schreiben Sie es doch einfach.
"Ich habe für meine Rente gearbeitet", ist jedenfalls noch etwas dünn. Das trifft doch auf alle zu. Oder halten Sie Ihre Arbeit für besonders bemerkenswert?
Lautaro
07.08.2026, 13:11 Uhr
@Diskuswerfer Ich habe für meine Rente gearbeitet...- ist überhaupt nicht dünn !
Egal, wie oft ,egal wie viele Stunden, egal wieviel Lohn. Ab 60 spielt der Körper eines Menschen nur noch bedingt mit. Und .....wissense selbst ....oder ?
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.