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Mi, 10:22 Uhr
01.04.2026
Ein Blick in die Statistik

Osterbrunch wird deutlich teurer

Ein ausgiebiger Osterbrunch gehört für viele Thüringerinnen und Thüringer traditionell zum Fest dazu. Ob frische Brötchen, Kaffee oder süße Leckereien. Das Thüringer Landesamt für Statistik nimmt dies zum Anlass, ausgewählte Lebensmittel und ihre Preisentwicklung näher zu betrachten...

Vor allem Schokolade ist teurer geworden.  (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt) Vor allem Schokolade ist teurer geworden. (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt)
Der Blick auf den gedeckten Ostertisch zeigt: Der klassische Brunch ist heute teurer als noch vor wenigen Jahren, allerdings mit teils stark unterschiedlichen Entwicklungen je nach Produktgruppe. Ein zentrales Element vieler Frühstückstische, der Bohnenkaffee, verzeichnete einen insgesamt deutlichen Preisanstieg. Im Zeitraum von 2024 bis 2026 zeigte sich ein weitgehend kontinuierlicher Aufwärtstrend, der in den letzten Monaten allerdings etwas abschwächte. Im Februar 2026 lag der Bohnenkaffee 22,4 Prozent über dem Preis im Februar 2025.
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Zum Kaffee gibt es auf dem reichlich gedeckten Brunchtisch natürlich auch frische Brötchen. Für diese mussten Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als 2020. Die Preise lagen im Februar dieses Jahres aber um 0,1 Prozent unter dem Preis vom Februar 2025. Im Gegensatz zum Bohnenkaffee zeigten sie sich im betrachteten Zeitraum von Januar 2024 bis Februar 2026 weitgehend preisstabil.

Möchte man sein Brötchen mit Lachs belegen, zahlt man dafür etwas mehr. Bei dieser beliebten Brunchzutat verhält sich die Preisentwicklung ähnlich wie bei den frischen Brötchen. Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte sind zwar teurer als noch im Jahr 2020, die Preise zeigten aber keine größeren Schwankungen in den letzten zwei Jahren. Im Februar 2026 zahlte man nur 0,2 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Wer sein Brötchen nicht ausschließlich mit Lachs belegen, sondern darunter mit Butter verfeinern möchte, muss dafür nicht viel mehr ausgeben als noch 2020. Nach einem starken Anstieg bis Januar 2025, der die Preise für Butter zeitweise im Vergleich zu 2020 stark anhob, setzte im restlichen Jahr 2025 eine spürbare Entspannung ein. Bis Anfang 2026 gingen die Preise wieder zurück – im Februar zahlte man ganze 33,5 Prozent weniger als noch im Februar 2025.

Um das Frühstück um eine gesunde Komponente zu ergänzen, bietet sich die Gurke an. Hier schwankten die Preise im Zeitraum von Januar 2024 bis Februar 2026 erheblich. Phasen mit Preisen unterhalb des durchschnittlichen Niveaus von 2020 wechselten sich mit deutlichen Spitzen ab, in denen Gurken zeitweise mehr als doppelt so teuer waren. Im Februar 2026 lag der Preis 11,7 Prozent über dem des Vorjahresmonats.

Für den süßen Abschluss des Osterbrunchs zeigt sich ebenfalls ein uneinheitlicher Verlauf. Die Preise für Schokoladentafeln stiegen im Jahr 2024 zunächst moderat an, gefolgt von einem deutlichen Preissprung zu Beginn des Jahres 2025. Danach stiegen die Preise kontinuierlich weiter. Erst gegen Ende 2025 kam es zu einer zwischenzeitlichen Entlastung, bevor die Preise zuletzt wieder zulegten. Im Februar 2026 musste man für Schokoladentafeln 17,9 Prozent mehr zahlen als im Februar 2025.
Autor: red

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