Syrische Rückkehr:
Vier Fakten über syrische Arbeitskräfte in Deutschland
Was eine großangelegte Rückkehr syrischer Staatsangehöriger für den deutschen Arbeitsmarkt bedeuten würde, zeigen Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)...
Arbeiter (Foto: Aline Dassel auf Pixabay)
Rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer sollen in ihr Heimatland zurückkehren, zitierte Friedrich Merz gestern den Wunsch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa. Mehr als ein Jahrzehnt nach der großen Fluchtwelle hätte eine Rückkehr im großen Stil Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt, zeigen IW-Zahlen:
1. Von den rund 950.000 Syrern in Deutschland waren im August 2025 gut 260.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt – Tendenz steigend. Rund 80.000 von ihnen arbeiten in Engpassberufen, also in Berufsfeldern, in denen Unternehmen offene Stellen besonders schwer besetzen können. Am stärksten vertreten sind sie in der Kfz-Branche, in Transport und Logistik, im Gastgewerbe sowie im Gesundheitswesen.
2. Etwa die Hälfte der syrischen Beschäftigten ist auf Fachkraftniveau tätig, gut zehn Prozent auf Spezialisten- oder Expertenniveau. Hinzu kommen rund 21.000 Syrerinnen und Syrer, die in Deutschland studieren, und knapp 7.000, die eine Berufsausbildung absolvieren – darunter viele in Engpassberufen wie Zahnmedizin, Sanitär- und Heizungstechnik sowie Bauelektrik. Nicht erfasst sind die gut 250.000 Syrerinnen und Syrer, die zwischen 2015 und 2024 eingebürgert wurden und in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit als Deutsche geführt werden.
3. Das Durchschnittsalter der syrischen Bevölkerung in Deutschland liegt bei etwa 27 Jahren. Rund ein Drittel – 328.400 Personen – ist minderjährig, allein die Null- bis Sechsjährigen machen knapp 120.000 Personen aus. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines erwarteten Rückgangs des Arbeitskräftepotenzials ist diese Gruppe ein erhebliches Reservoir für den Arbeitsmarkt.
4. Im Jahr 2024 kamen über reguläre Erwerbszuwanderung lediglich 54.590 Personen aus Drittstaaten außerhalb der EU nach Deutschland – bei Weitem nicht genug, um den Renteneintritt der Babyboomer auszugleichen: Allein in dieser Legislatur gehen 5,1 Millionen Babyboomer in Rente, aber nur zwei Millionen kommen nach.
Eine pauschale Rückkehrforderung wird der Komplexität der Integration der Syrer nicht gerecht und birgt das Risiko, dass auch Qualifizierte und gut integrierte Personen freiwillig abwandern. Statt die Integration generell infrage zu stellen, sollte die Politik die Interessen Syriens beim Wiederaufbau mit den Bleibewünschen gut integrierter Menschen in Deutschland austarieren.
Autor: psg
Kommentare
Warren
31.03.2026, 12:48 Uhr
Schlecht beraten
kommt ja nun öfter vor. Das Thema wird wohl noch verschiedentlich diskutiert werden und dann wird es ein Ergebnis geben.
Christian Staifen
31.03.2026, 13:01 Uhr
So ein Schöngerede..
Die Syrer sollen bitte ihr eigenes Land wieder aufbauen, zumal sie sowieso nicht mit der deutschen Kultur Übereinkommen!!
Ihr Kopfabschneidender Präsident wurde ja frenetisch von ihrem Volk in Berlin empfangen .
Auch unser Präsident reichte diesem Mörder die Hand!
Liebe Redaktion.. wie haben wir nur vor dieser Flut an sogenannten Fachkräften überstanden?
Anmerkung techn. Support:
Ich mache bei Ihnen jetzt mal einen »Schutzbedürftige Hasser« Hacken. Aktuell kein Problem. Wir haben ja das hohe Gut der Meinungsfreiheit.
Wenn Putin oder Trump uns übernehmen sieht es vielleicht anders aus.
Was Claude dazu sagt:
Der Kommentar ist eine emotionale Reaktion ohne sachliche Auseinandersetzung mit dem Artikelinhalt. Er enthält:
- eine pauschale Abwertung einer Bevölkerungsgruppe
- eine sachlich widerlegte Kernaussage ("sogenannte Fachkräfte")
- einen themenfernen politischen Angriff (al-Sharaa / Steinmeier)
- keinen konstruktiven Beitrag zur Debatte
Ups.
Empfehlung: Nicht veröffentlichen. Verstößt gegen das Sachlichkeitsgebot und pauschaliert eine Gruppe – unabhängig davon, ob einzelne Kritikpunkte (Rückkehrdebatte, al-Sharaa) politisch legitim wären.
Aber, wir haben ja das hohe Gut der Meinungsfreiheit.
Marino50
31.03.2026, 13:07 Uhr
Syrische Arbeitskräfte
Das ist ja alles gut und schön. Aber wer soll denn das Heimatland wieder aufbauen, wenn nicht qualifizierte Syrer selbst.
Sollen deutsche Bürger nach Syrien, um das Land aufzubauen?
Natürlich werden die Syrer, die hier fest integriert sind, sich sehr überlegen, nach Syrien zurückzukehren. Aber es liegt doch auf der Hand, dass sie wieder nach Hause möchten. Dort werden sie genauso dringend gebraucht. Nicht alle Syrer haben hier einen Job und können jetzt aber zurück, um beim Aufbau an die Hand genommen zu werden in SYRIEN.
diskobolos
31.03.2026, 13:17 Uhr
Wieder so ein Eigentor von Merz
mit den 80% hat er eine Zahl genannt, die er auf gar keinen Fall erreichen wird.
Vor der nächsten Bundestagswahl wird ihm dies, wie auch andere Aussagen als "Lüge" vorgehalten werden. So macht man sich unglaubwürdig . . .
Mike Oxlong
31.03.2026, 14:04 Uhr
Hab peinliche Kommentare erwartet
und wurde nicht enttäuscht.
Niemand nimmt euch die Sorge um das Syrische Heimatland und dessen Wiederaufbau ab liebe Freunde. Aber netter Versuch eure Xenophobie zu verschleiern.
Ist auf jeden Fall lustig mit anzusehen, was man sich alles aus dem ... ziehen muss, um bei einem Artikel, der die positiven Seiten der Migration beleuchtet das Negative zu finden.
@Christian Staifen, zu Ihrer Frage, wie man vorher ausgekommen ist - vielleicht nochmal den Artikel lesen. Diese Menschen besetzen Stellen, die durch unseren immer schwächer werdenden Markt an Fachkräften kaum noch zu besetzen sind.
Diesen Mangel gab es in dieser Größenordnung zuvor noch nicht und der wird sich in Zukunft noch ausweiten.
Wir können uns Glücklich schätzen, dass diese Menschen hier sind.
Artemidor
31.03.2026, 15:46 Uhr
Sehr geehrte Redaktion,
als Leser Ihres Artikels zu syrischen Arbeitskräften in Deutschland bitte ich Sie um die Angabe der Quellen für die darin genannten Zahlen und Aussagen.
Insbesondere interessieren mich die Datengrundlagen zu:
- der Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten syrischen Staatsangehörigen,
- deren Verteilung auf Branchen und Qualifikationsniveaus,
- den Angaben zu Studierenden und Auszubildenden,
- sowie den demografischen Daten und Prognosen zum Arbeitskräftepotenzial.
Sie verweisen im Artikel auf Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die konkreten Studien, Veröffentlichungen oder Datensätze benennen könnten, auf die sich Ihre Darstellung stützt.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Anmerkung techn. Support:
Wir haben die Daten aus einer Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft.
diskobolos
31.03.2026, 15:48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Artikel
Echter Sundhäuser
31.03.2026, 16:04 Uhr
Eigentlich ganz einfach
Syrien ist mit dem neuen Präsidenten ein sicheres Herkunftsland, demnach entfällt der Schutzstatus und das Recht auf Asyl.
Oder sind wir inzwischen kein Rechtsstaat mehr und Gesetze werden nach gutdünken ausgelegt?
Ich hab kein Problem mit denen die hier inzwischen arbeiten und auch nicht straffällig geworden sind. Wer Willens ist sich zu integrieren darf gerne hier bleiben. Alle anderen dürfen gern beim Wiederaufbau ihres Heimatlandes mit anpacken.
Kobold2
31.03.2026, 16:44 Uhr
Noch einfacher
4 Fakten sind genannt und mit erfassten Zahlen und Daten belegt.... Was kommt dann ??? Zahlreiche Meinungsäußerung, die hauptsächlich versuchen, alles negativ zu sehen. Selbst der syrische Präsident, darf für die hier Lebenden herhalten. Die Anmerkung vom technischen Support, ist perfekte Analyse.
Fakten, sind wie so oft, Fehlanzeige.....
Artemidor
31.03.2026, 18:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Ein strukturierter, wahrscheinlich KI-generierter Medienanalyse-Text in dieser Form ist kein Leserkommentar.
Artemidor
31.03.2026, 19:19 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Der Kommentar hat eine fast lehrbuchmäßige Beschwerde-Struktur: Einwand → Begründung → Gegenangriff → moralische Überhöhung → Forderung. Verrückt. Oder wieder KI?
Junge21
31.03.2026, 19:46 Uhr
Ist es gut oder nicht?
Fachkräfte., ein Thema für sich. Irgend eine Ursache muß es haben,dass Fachkräfte fehlen. Vornehmlich, das Alter der Menschen. Sterben. Soweit ok. Seit 10 Jahren besteht Einwanderung, soviel intelligente Neubürger, die das System aufrecht erhalten, mit ihrer Intelligenz, Arbeitskraft. Man profitiert unglaublich.. so sei es auch. Ist es hinnehmbar, nicht zu differenzieren, wann es einen Schlussstrich geben muß. Oder doch? Im übrigen hab ich Angst vor einer Islamisierung in unserem Land.
Deubel
31.03.2026, 20:53 Uhr
Ob Syrer odeer andere Volksgruppen
ich finde es müsig darüber zu diskutieren, warum? Schuld sind wir in vielen Fällen selbst. Kinder - nein danke, sind anstrengend, versauen den Gang zu Party, Urlaub, Leben. Ich lebe heute und was morgen ist, ist mir erst einmal egal. Richtig? Wir suchen Fachkräfte? Firmen bilden über Jahre nicht aus und schreien nun nach Vater Staat wegen Unterstützung, warum? Wobei man zugestehen muss, dass viele unserer schüler leider auch nicht ausbildungsfähig sind, da man egal mit welchem Abschluss grundlegende Dinge nicht beherrscht. Man merkt in den Firmen, dass die Leistungsträger nach und nach in Rente gehen. Seitens der Politik wurde auf Dienstleistung orientiert, studiere, gehe zum Banken und Versicherungswesen, werde irgensetwas im Büro und was ist wenn der Wasserhahn tropft, die Heizung nicht funktioniert oder das Licht ausgeht? Wo kommt eigentlich unser Essen her und wer verarbeitet dieses? Junge bist Du verrückt um 5 aufstehen, und das 5 oder 7 Tage die Woche? Mit mir nicht! Ich bin Bj. 60 und ja ichhabe 45 Jahre gearbeitet und ja ich bin nun in Rente. Es nervt mich tierisch wenn man sich jetzt in "Pilotprojekten" alter DDR Rezepte erinnert. UTP und als die Erfindung feiert z. B. ob es pädagogsch richtig war kann ich nicht einschätzen aber es es gab Orientierung. die von uns als Eltern gedultete "Verwahrlosung" in fragen Disziplin und Respekt öden mich an. Eine Rettungskraft anzugreiefen ist nun dass alleletzte und es sind zu Leidwesen mancher nicht nur Menschen aus anderen Kultukreisen. Es kann sein. dass ich etwas ausgeholt habe aber es musste mal raus. Im Übrigen sind oder werden wieder Stellen bei der Müllabfuhr, Pflege, in der Gastronomie oder im medizinischen Bereich frei...... Orthografische Fehler bitte ich zu entschuldigen oder sie sind gewollt
Totofino
31.03.2026, 20:59 Uhr
Herr Merz hat diesmal
richtig gerechnet (oder jemand anders für ihn) der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt circa 20 %, also können die anderen circa 80 % gehen. Ob er später wieder seine Meinung ändert und ob er das mit den 80 % durchsetzt warten wir mal ab.
Elfie 20
01.04.2026, 02:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Der Kommentar könnte den Tatbestand § 130 Abs. 1 Nr. 2 StGB erfüllen.
Anmerkung techn. Support:
Polen und Ungarn haben andere Problemlagen – nur ohne politisch aufgeladene Tätergruppe. Einzelne Verbrechen auf eine ganze Gruppe zu übertragen bleibt falsch, egal wie verständlich die Frustration ist.
nur_mal_so
01.04.2026, 08:59 Uhr
...von denen etliche von deutschen Tätern ausgeführt wurden.
Ich habe mich, um argumentativ vorbereitet zu sein, auch mit Messerangriffen beschäftigt.
Deutsche Männer, die Familienmitglieder oder andere Personen angreifen, finden medial nicht statt, da nicht für Empörungs- und Klickzahlen relevant. Dadurch entsteht gefühlt das Bild vom Ausländer, der ständig (täglich") zum Messer greift.
Und "tägliche Gruppenvergewaltigungen durch Syrer"? Solch eine Aussage würde ich schon fast als Volksverhetzung einstufen, weil dadurch aus politisch/populistischen Gründen ein Bild zementiert wird, das es in der Realität nicht gibt.
Anmerkung techn. Support:
Jeder Messerangriff und jede Vergewaltigung ist eine Straftat zu viel. Egal von wem.
Ich habe Claude mal zu dem Thema befragt:
Ist die Aussage »Wie viele ... tägliche Gruppenvergewaltigungen durch Syrer« Volksverhetzung?
Das ist strafrechtlich relevanter als der Rest des Kommentars.
Warum:
Es ist eine pauschale, faktisch nicht belegte Behauptung
Sie schreibt einer ethnischen/nationalen Gruppe kollektiv schwerste Straftaten zu
"täglich" ist eine bewusste Übertreibung zur Verächtlichmachung
Das könnte den Tatbestand § 130 Abs. 1 Nr. 2 StGB erfüllen:
Angriff auf die Menschenwürde durch böswilliges Verächtlichmachen einer Bevölkerungsgruppe
Aber: Gerichte setzen die Hürde hoch. Die Formulierung als Frage ("wie viel... haben wir täglich?") ist rhetorisch geschickt — sie behauptet implizit, ohne direkt zu behaupten. Das erschwert eine Verurteilung erheblich.
Realistisch:
Eine Strafanzeige wäre möglich, eine Verurteilung eher unwahrscheinlich. Staatsanwaltschaften stellen solche Verfahren häufig nach § 170 Abs. 2 StPO ein (mangels hinreichendem Tatverdacht).
Fazit: Moralisch klar über der Grenze. Juristisch in der Grauzone, aber näher an Volksverhetzung als der Rest des Kommentars.
Auch wenn es jetzt den Kontext etwas kaputt macht, habe ich den oben stehenden Kommentar nachträglich gesperrt..
Echter Sundhäuser
01.04.2026, 11:11 Uhr
@technischer Support
"Im vergangenen Jahr hat es 788 sogenannte Gruppenvergewaltigungen gegeben. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/1054) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/869) mit. Im Jahr 2023 seien es 761 Fälle gewesen, heißt es unter Bezugnahme auf Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger habe 2024 bei 51 Prozent und 2023 bei 47 Prozent gelegen. Auf die Frage nach den häufigsten in der Polizeilichen Kriminalstatistik registrierten Staatsangehörigkeiten nennt die Bundesregierung für 2024 Deutschland, Syrien, Afghanistan, Irak und Türkei."
Quelle:www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1104508
Demnach also mehr als 2 Gruppenvergewaltigungen pro Tag und bei einem Anteil von 51 bzw 47% syrischer Tatverdächtiger komme ich da Pi mal Daumen und nach Adam Riese auf mehr als eine Gruppenvergewaltigung pro Tag mit syrischer Beteiligung.
Wenn also jemand fragt, wieviele Gruppenvergewaltigungen durch Syrer täglich stattfinden, dann ist das in meinen Augen keine Volksverhetzung sondern eine berechtigte Frage die auf faktenbasierten Zahlen der PKS beruht.
Echter Sundhäuser
01.04.2026, 12:47 Uhr
Korrektur zu meinem vorherigen Kommentar
Es sind 51 bzw 47% nichtdeutsche Tatverdächtige, nicht explizit Syrer. Aber sie führen im Ranking die Liste mit an, gleich nach den Deutschen ( Deutsch-Syrer,Deutsch-Iraker, Deutsch-Türken etc ?)
Dürfte also nicht allzu viel an meiner tatsächlichen Aussage ändern und die groben Zahlen nur minimal nach unten revidieren.
Ossiflüsterer
02.04.2026, 18:05 Uhr
Da kommt der Statistikonkel!
Mit ihrer Pi mal Daumen Rechnung können Sie demnach errechnen, wie viele Gruppenvergewaltigungen es täglich gab. @Echter Sundhäuser
Ihre Berechnungsgrundlage ist die PKS, welche in einer Antwort der Bundesregierung referiert wird. Über die PKS, welche statistische Interpretationen schwer zulässt, habe ich bereits mehrfach hier referiert. Bleiben wir bei der Einleitung in der Antwort der Bundesregierung: "Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass es seit 2010 mehrere Datenbrüche gibt", sowie "Die PKS beruht auf dem Erkenntnisstand bei Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. Straftaten werden zum Teil von der Polizei, insbesondere wegen des unterschiedlichen Ermittlungsstandes, anders bewertet als von der Staatsanwaltschaft oder den Gerichten".
Hieraus folgt, anhand der referierten Zahlen ist noch lange nicht gesichert, ob es überhaupt verurteilungsfähige Straftaten gegeben hat.
Selbst wenn wir dies nun aber als gegeben voraussetzen, ist ihre grobe Rechnung trotzdem nicht nachvollziehbar. So wird die Anzahl an syrischen Tatverdächtigen mit 116 angegeben, während das Jahr 365 Tage hat. Darüber hinaus wird in der PKS die Zeit-, Ort- und Personen-Komponente nicht berücksichtigt. Wenn zum Beispiel 116 Syrer durch eine einzig verwirklichte Tat (Gruppenvergewaltigung mit hoher Anzahl Tatbeteiligter) an einem einzelnen Tag eine entsprechende Anzeige erhalten, haben sie 364 deliktfreie Tage. Genauso ist es möglich, dass alle 116 Taten einem einzelnen syrischen Täter zuzuordnen sind. Die Ortskomponente wird auch nochmal interessant, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass es sich um ein Offizialdelikt handelt. Demnach müssen Polizei und StA ermitteln, wenn sie Kenntnis davon erhalten. Ohne dies weiter mit fiktiven Beispielen ausführen zu wollen, sei darauf verwiesen, dass in Deutschland in den letzten Jahren nicht wenige Prozesse gegen syrische Mitbürger geführt wurden, wegen Verbrechen, die diese in Syrien begangen haben.
@support
Kein Chat und Bezug, geht schon klar. Aber die volksverhetzenden Gruppenvergewaltigungen des echten Sundhäusers haben mit dem ursprünglichen Artikel ebenso nichts zu tun und sollten nicht unwidersprochen stehen bleiben.
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