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Mi, 12:22 Uhr
25.06.2025
Finanztip Verbraucherinformation GmbH konstatiert:

Koalition bricht zentrales Wahlversprechen

Nach dem Wortbruch der Koalition ist die versprochene Senkung des Strompreises um mindestens 5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) für Verbraucher praktisch nicht mehr erreichbar. Das zeigt eine Analyse des unabhängigen Geldratgebers Finanztip...

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„Als Sofortmaßnahme sollte dafür die Stromsteuer für alle gesenkt werden, doch diese Entlastung wurde für private Haushalte nun gestrichen. Damit bricht die Koalition ein zentrales Wahlversprechen aus dem Koalitionsvertrag und belastet die Menschen weiter mit Strompreisen, die weltweit zu den höchsten gehören“, so Benjamin Weigl, Energie-Experte beim Geldratgeber Finanztip.

Im am Dienstag vorgestellten Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) werden nur die Industrie und die Land- und Forstwirtschaft bei der Stromsteuer entlastet. Die Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß hätte den Strom für Haushalte um 2,32 Cent/kWh (brutto) vergünstigt. Laut Finanztip hätte eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 kWh dadurch jährlich rund 93 Euro eingespart. „Die Stromsteuer wäre die halbe Miete gewesen, um das Ziel von insgesamt 5 Cent günstigerem Strom zu erreichen“, sagt Energie-Experte Benjamin Weigl. „Jetzt ist die wichtige Entlastung für private Haushalte praktisch nicht mehr möglich.“

Große Chance beim Strompreis vertan
Von einer niedrigeren Stromsteuer hätten gleichmäßig alle Verbraucher profitiert, zusätzlich wäre dadurch auch der Umstieg auf E-Autos und Wärmepumpen günstiger geworden. Während diese Vergünstigung nun ausfällt, soll die ebenfalls im Koalitionsvertrag versprochene Senkung der Netzentgelte ab dem Jahreswechsel umgesetzt werden.

Das wird nach Finanztip-Einschätzung vermutlich nur eine kleinere Einsparung für Haushalte bringen. Zuletzt hatte die Vorgängerregierung zum Jahreswechsel 2023/2024 einen ähnlichen Netzentgeltzuschuss des Bundes gestrichen, was laut Berechnungen von Vergleichsportalen damals zu durchschnittlich mehr als 50 Euro Mehrkosten für eine Familie führte. „Außerdem haben vergünstigte Netzentgelte den Nachteil, dass Haushalte dadurch nicht gleichmäßig entlastet werden, sondern je nach Region unterschiedlich“, sagt Benjamin Weigl von Finanztip. „Die Koalition hat eine große Chance vertan, den Strom flächendeckend für alle Haushalte zu senken – das wäre mit einer Absenkung der Stromsteuer schnell und vor allem unkompliziert möglich gewesen.“
Autor: red

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Kommentare
ossi83
25.06.2025, 15:34 Uhr
Geliefert
wie bestellt
DonaldT
25.06.2025, 15:58 Uhr
Koalition bricht zentrales Wahlversprechen
Nicht das erste und sicher nicht das letzte.
Aber die Damen und Herren unterliegem ja nur ihrem Gewissen (festgestellt durch das BVG!) und an ihren Taten sehen wir, ob sie ein Gewissen haben und was die "Eidesformel": Zum Wohle des deutschen Volkes an Wert hat.
diskobolos
25.06.2025, 20:26 Uhr
Die Sache mit den Wahlversprechen . . .
Die Koalition hat gar kein zentrales Wahlversprechen gemacht, Ossi83, höchstens die einzelnen Parteien. Die Einhaltung der Schuldenbremse war ein Wahlversprechen von CDU-Kandidat Merz. Dass das nicht einzuhalten ist (übrigens egal, welche Parteien regieren), wussten viele schon vor der Wahl, wahrscheinlich auch Merz selber. Ihm kam letztlich Trump zu Hilfe, der die militärische Unterstüzung der Nato in Zweifel stellte. Da wurde vielen klar, wie nackt die Bundeswehr dasteht, auch weil sie die funktionierenden Waffensysteme der Ukraine geschenkt hat. Die 100 Mrd., die Pistorius seit der "Zeitenwende" zusätzlich bekommen hat, sind scheinbar auch versickert. Warum der Mann so beliebt ist, wundert mich schon lange. An seinen Leistungen kann es kaum liegen.

Grüne und SPD haben schon lange eine Reform der Schuldenbremse gefordert, ohne die eine moderne Infrastruktur in D nicht zu erhalten ist. Aber wer wählt schon eine Partei, die die Wahrheit über eine schwierige Lage sagt?

Wem außer ihrem Gewissen sollen denn die Abgeordneten folgen, DonaldT? Und was "das Wohl" des deutschen Volkes ist, darüber gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Schon wir beide könnten uns wohl kaum einigen . . .
Paul
25.06.2025, 20:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Schmähkritik
Franz Haarkamm
26.06.2025, 11:01 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat.
Franz Haarkamm
26.06.2025, 18:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Stimmt.
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