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Mi, 15:15 Uhr
03.07.2024
Aktuelle Auswertung des Deutschen Wetterdienstes

Nassestes Jahr seit 1881

Noch nie seit Messbeginn im Jahr 1881 gab es in Deutschland so niederschlagsreiche zusammenhängende zwölf Monate wie im Zeitraum Juli 2023 bis Juni 2024...

Grafik der Niederschläge seit 1881 (Foto: Deutsche Wetterdienst) Grafik der Niederschläge seit 1881 (Foto: Deutsche Wetterdienst)

Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach Auswertung seiner bundesweiten Messstationen. Dr. Frank Kaspar, Leiter Hydrometeorologie des DWD: „Dieser Rekord wurde erreicht, obwohl keiner der vergangenen zwölf Monate als Rekordmonat auffiel.“ Im Zeitraum Juli 2023 bis Juni 2024 fielen nach Berechnungen des DWD gemittelt über Deutschland rund 1070 Litern pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu beträgt der vieljährige Mittelwert der Referenzperiode 1961-1990 rund 789 Liter pro Quadratmeter im Jahr.

Ein Blick ins nationale Klimaarchiv des DWD zeigt: Während der vergangenen zehn Jahre wurden überwiegend eher unterdurchschnittliche jährliche Niederschlagssummen beobachtet.

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Betrachtet man die Zeitreihe seit Messbeginn 1881 zeigen die Daten aber eine leichte Zunahme der jährlichen Niederschlagsmengen in Deutschland. Allerdings kommt es dabei laut DWD immer wieder zu einem Wechsel zwischen trockenen und feuchten Perioden. Kaspar: “Der Niederschlag zeichnet sich durch eine hohe Variabilität sowohl von Jahr zu Jahr als auch über längere Zeiträume hinweg aus.“

Die Trockenheit der vergangenen Jahre wurde nun durch eine sehr feuchte 12-monatige Phase abgelöst, die das Niederschlagsdefizit mit jedem Monat weiter reduziert hat.
Autor: red

Kommentare
geogott
03.07.2024, 16.44 Uhr
Reaktion!?
Und warum fordert nun kein Politiker, dass z.B. CO2 Steuern wieder abgeschafft werden? Weil es nie ums Klima geht, sondern immer nur ums Geld!
Piet
03.07.2024, 16.59 Uhr
Und natürlich
Das Wärmste...
grobschmied56
04.07.2024, 08.23 Uhr
Was all die tollen 'Modelle' taugen ...
... zeigt sich im Augenblick.
Zitat:
' Der Biologe Mark Benecke prognostiziert zumindest für Deutschland eine nie dagewesene Hitze im Jahr 2024.

Experte erwartet „Höllensommer des Jahrtausends“
Bei einem Vortrag in Bonn im März erklärte der Wissenschaftler und Autor: „Ich kann Ihnen aus den Erfahrungen der letzten Jahre mit fast völliger Sicherheit [...] sagen, dass wir den Höllensommer des Jahrhunderts und Jahrtausends kriegen werden.“
Quelle: Merkur, 04.07.2024

Die Hölle scheint wohl inzwischen auch Probleme mit dem Personalmangel zu haben. Wie es scheint, fehlt es an Heizern...

Den 'Höllensommer des Jahrtausends' hatte man sich etwas molliger vorgestellt.
Herr Lauterbach muß eher mit Opfern von Unterkühlung als mit 'Hitze-Toten' rechnen.
Auch die Orakler und Panikverbreiter, welche D. ausgedörrt und von Wanderdünen heimgesucht sehen wollten, stehen nun etwas im kalten Regen herum...
diskobolos
04.07.2024, 14.53 Uhr
Nichts ist zu blöd, um den Klimaleugnern nicht als Futter zu dienen
Es macht bekanntlich keinen Sinn, Blinden und Tauben den Unterschied zwischen Klima und Wetter erklären zu wollen. Deshalb lass ich es diesmal. Aus einem einzigen Jahr zu folgern, dass es mit der Klimakrise doch nicht so schlimm kommt, ist einfach geistlos.

Der von Grobschmied zitierte Biologe (nicht Klimatologe oder Meteorologe!) hat von dem, was man in der Klimaforschung unter einem Modell versteht, offensichtlich genau so wenig Ahnung wie er selbst.

Mit dem "heißesten Jahr" ist es wie mit dem Platzen einer Blase an der Börse: Das es kommt ist sicher, aber nicht wann . . .
grobschmied56
06.07.2024, 12.01 Uhr
Diskobolos hat mal wieder ...
... 'Bahnhof' verstanden!
Lesen und verstehen...
Der Grobi ist kein Dummbatzen, der ständig 'Klima' und 'Wetter' durcheinanderbringt.
Auch der infantile Begriff 'Klimaleugner' trifft nicht zu. Nie würde ich auf die Idee kommen zu leugnen, daß es ein Klima gibt, oder daß dieses sich wandelt. Das hat es in der Vergangenheit immer wieder getan, zum Teil sehr drastisch und in sehr kurzer Zeit. Ohne menschliches Zutun.

Mein Spott richtet sich vor allem gegen Computer-Modellierung mit unzulänglichen Programmen, zahlreichen Vergröberungen und Fehlannahmen. Den vorsichtigeren Wissenschaftlern ist sehr wohl bewußt, daß diese Modelle nicht wirklich zuverlässige Prognosen stellen können. Trotzdem wird von der Panik-Industrie so getan, als ob die Simulation in ihren High-Tec-Kohlenkisten ernstzunehmende Wissenschaft mit seriösen Ergebnissen sei.

Das Bedenkliche daran: Auf Grundlage von Vorhersagen, die im Grunde genommen kaum zielsicherer sind, als Kaffeesatzleserei in einer Rummelbude werden Gesetze erlassen, Verbote ausgesprochen und europaweit Wirtschaft und Wohlstand der Menschen bedroht. Einen 'Klimazirkus', vergleichbar mit dem der EU gibt es auf keinem anderen Kontinent. Der Rest der Welt kümmert sich kaum um den 'Green Deal', den Uschi von der Leine und andere EU-Bürokraten uns aufzwingen. Am Ende stehen Ausgaben in Höhe hunderter Milliarden einem 'Erfolg' gegenüber, der sich innerhalb der Meßfehlertoleranz bewegt.

Daran sollten wir denken, wenn statt 'Sommerhölle' und Versteppung das seit langem nasseste Jahr zu verzeichnen ist. Die tollen 'Modelle' haben jämmerlich versagt.
diskobolos
06.07.2024, 20.44 Uhr
Lieber Grobschmied,
Sie wissen schon, was ich unter "Klimaleugner" verstehe: Leute, die nicht glauben, dass die Verheizung fossiler Brennstoffe zu einer Erhöhung der CO2-Konzentration in der Athmosphäre und damit zu deren Erwärmung führt.

einigen wir uns doch darauf, dass der von Ihnen zitierte Biologe scheinbar weder Zugang zu aktuellen Klimamodellen hat, noch um ihre Grenzen weiß, sondern nur mal so einen rausgehauen hat. Sowas sorgt schon mal für Aufmerksamkeit und Klicks. Das spricht aber dann auch nicht gegen diese Modelle! Die sind sicher das Beste, was man gegenwärtig für die Pognose der Klimaentwicklung hat. IHR Bauchgefühl ist jedenfalls höchstens für Sie eine Alternative.

Im Übrigen zweifle ich nicht daran, dass chinesische und amerikanische Klimaforscher zu den gleichen Folgerungen wie ihre europäischen Kollegen kommen. Das Problem sind überall die Politiker, denen die nächste Wahl allemal wichtiger ist, als eine Katastrophe in 30 Jahren. Die erst mal abzuwarten, ist keine vernünftige Alternative
Fönix
06.07.2024, 23.15 Uhr
Nur damit niemand auf die Idee kommt, dass
das DUNKELGRÜNE Fußvolk hier in der nnz die Weißheit mit mit Löffeln gefressen hat, einen Alleinvertretungsanspruch für die Interpretation wissenschaftlicher Erkenntnisse besitzt ("die Wissenschaft der Welt" oder auch "die Wissenschaft in 180 Ländern") und dass die immer wieder in den Vordergrund geschobenen Klimamodelle der Weißheit letzter Schluss sind, nachfolgend Auszüge aus einem Artikel der Berliner Zeitung von heute. Autor dieses Beitrages ist Alfred Greiner, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Bielefeld:

"Globale Klimamodelle, die das Klimasystem der Erde abbilden sollen, basieren zum Teil auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten, teilweise auf heuristischen Verfahren, bei denen die Zusammenhänge durch mathematische Gleichungen beschrieben werden.
Sind die Werte der Parameter in den Gleichungen nicht bekannt, so werden diese zum Teil mit statistischen Verfahren geschätzt, derart dass die Modelle möglichst gut mit den Beobachtungen der realen Welt übereinstimmen, etwa mit den gemessenen Temperaturen. Diese Einstellung der Modelle, auf Englisch „Tuning“, birgt aber die Gefahr, dass dadurch strukturelle Fehler verdeckt werden, die daraus resultieren, dass man die tatsächliche physikalische Gesetzmäßigkeit eben nicht kennt, die die beobachteten Daten hervorbringt. Aus diesem Grund sind globale Klimamodelle durchaus mit Vorsicht zu betrachten.
So zeigen beispielsweise australische Wissenschaftler, dass diese Modelle weder dem Massen- noch dem Energieerhaltungssatz genügen, das heißt, sie verletzen den ersten Hauptsatz der Thermodynamik, ein fundamentales Prinzip der Physik. Der Wissenschaftsjournalist Paul Voosen verweist auf einen UN-Report, nach dem diese Modelle oft eine stärkere Erwärmung der Erde prognostizieren als es tatsächlich der Fall ist. Andere Wissenschaftler legen dar, dass die Modelle nicht in der Lage sind, das Strömungssystem des Atlantiks, zu dem auch der Golfstrom gehört, korrekt abzubilden. Sie stellen sich die Frage, ob man den Vorhersagen von Modellen trauen kann, die die Entwicklung der Vergangenheit nicht korrekt wiedergeben können.

Fortsetzung folgt ...
Fönix
06.07.2024, 23.27 Uhr
Und hier Teil 2: "Dies sind nur drei Arbeiten,
die verdeutlichen, dass Klimamodelle mit großer Unsicherheit einhergehen, die Liste ließe sich aber noch verlängern. Doch bereits diese Beispiele zeigen, dass die Aussage, dass es eine bestimmte Konzentration von Treibhausgasen gibt, die nicht überschritten werden darf, um die globale Erwärmung auf 2° C zu begrenzen, mit Skepsis betrachtet werden sollte.

Wahrscheinlichkeitsbasierte Aussagen wie die, dass eine Verdoppelung der Treibhausgase mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit zu einem gewissen Temperaturanstieg führt, verbessern die Situation nicht, da diese Aussagen auf der Gültigkeit des zugrundeliegenden Klimamodells beruht, das selbst mit Unsicherheit behaftet ist. Klimamodelle suggerieren ein Maß an Wissen und Präzision, das sie aufgrund der den Modellen innewohnenden Unsicherheit nicht liefern können.

Was heißt das für die Klimapolitik?

Ungeachtet der erwähnten Unsicherheit, muss konstatiert werden, dass der gemessene Anstieg der Durchschnittstemperatur in der unteren Troposphäre seit 1979 real ist und sich auf etwa 0,15°C pro Jahrzehnt beläuft. Inwiefern dieser Anstieg problematisch sein wird, kann nicht zweifelsfrei vorhergesagt werden. Es kann auf alle Fälle nicht ausgeschlossen werden, dass die globale Erwärmung zu Schäden durch vermehrtes Auftreten extremer Wetterereignisse führt. Dies gilt, obwohl festgestellt werden muss, dass der letzte Bericht des zwischenstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel (IPCC) keine oder nur geringe Evidenz für mehr extreme Wetterlagen findet. Nur Hitzewellen treten vermehrt auf."

Gerade die letzte Aussage lässt aufhorchen, sind die Berichte des IPCC doch bisher die Bibel der Klimakatastrophenfanatiker!!!

Noch eine eindeutige Schlussfolgerung von Herrn Prof. Greiner:

"Daher kann es unter dem Gesichtspunkt der Vorsorge vernünftig sein, die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Eine solche Politik wird sich jedoch nur dann auf das Klima der Erde auswirken, wenn die Welt kooperiert und alle großen Wirtschaftsregionen dieses Ziel anstreben. Es gibt jedoch ernstzunehmende Signale, dass dies nicht der Fall ist und insbesondere die Entwicklungs- und Schwellenländer dem Wirtschaftswachstum mehr Bedeutung beimessen als Umweltbelangen."
P.Burkhardt
06.07.2024, 23.29 Uhr
und wenn die Modelle nicht perfekt sind...
...haben all die Zweifler etwas Besseres anzubieten ? (mal vom Thermometer im Vorgarten abgesehen...)

Ich neige jedenfalls dazu, Menschen zu vertrauen, die seit Jahrzehnten diese Modelle entwickeln, modifizieren und fortschreiben.

Natürlich stehen die Modelle vor einem Problem: Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit haben heute ggf. keine Gültigkeit mehr, nachdem das halbe arktische Meer aufgetaut ist, ein Großteil der Wälder in Europa nicht mehr existiert, die Ozeane wärmer geworden sind und die eine oder andere Insel verschwunden ist.

Niemand weiß, was die Zukunft bringt, aber es sollte allen klar sein, dass es auf jeden Fall nicht mehr so schön ruhig und kuschelig wie vor 30 Jahren sein wird... jedenfalls nicht nachhaltig. Es hat sich einfach Vieles verändert...und die Auswirkungen bekommen wir halt zu spüren

Ponyhof war gestern... wird Zeit, dass das manche mal kapieren, dass es hier langsam eskaliert, egal, wie viel man leugnet...
Uncut
07.07.2024, 08.52 Uhr
sehr gut Fönix ....habe ich auch so verfolgt
Es kommt hinzu ,dass vor einigen Jahren die "Klimamodelle" durch neue ersetzt wurden weil man offensichtliche /nicht "zu vertuschende Fehler" entdeckt hat.

Es ist nun mal so wie es ist.Klimawandel gibt es seit die Erde besteht und die Erde hat Eis und Warmzeiten erlebt.Es wurden exorbitante Warmzeiten durch Exorbitantes Pflanzenwachstum(Bindung des CO2,was Pflanzen brauchen) reguliert .Es wurden kaltzeiten von Warmzeiten abgelöst.Die Erde im Sonnensystem ist immer noch ein Rätsel für sich.

Es gibt keinen Beweis,keinen,dass die Erde Verbrennung von fossielen Stoffen NICHT REGULIEREN kann.Die konnte das bisher in ihrer Geschichte immer durch Pflanzenwachstum regulieren.
Klimawandel gab es immer auch jetzt.Für den menschengemachten Wandel gibt es keinen Nachweis.Modelle sind kein Beweis.
Man kann natürlich fortwährend reden bis aus einer Halbwahrheit eine Wahrheit wird.
Ein Modell ist nun mal eine Halbwahrheit-kein Beweis.
Anm. d. Red.: Für einen "Beweis" bräuchte es einen Modellversuch in planetarem Maßstab, da wir nur einen Planeten haben, nimmt man stattdessen Modelle. Annahmen nach neuen Erkenntnissen zu aktualisieren, siehe "Fehler", ist Grundlage jeglicher Wissenschaft. Und oben drauf: die Modelle lagen bisher nur insofern falsch, als dass die erwarteten Folgen früher als erwartet eintreten.
Fönix
07.07.2024, 11.42 Uhr
@Anm. d. Red. (alias Techn. Support?)
Zitat:
"Und oben drauf: die Modelle lagen bisher nur insofern falsch, als dass die erwarteten Folgen früher als erwartet eintreten."

Aus meiner Sicht schade, dass Sie sich einreihen in die Riege der Ungläubigen, die nur EINEM festgefügten Standpunkt Glauben schenken und diesen immer wieder gebetsmühlenartig vortragen. Das hat für mich viel von Ideologie und nur wenig von Wissenschaft. Letzteres bedeutet, dass man für die Betrachtung eines konkreten Forschungsfeldes ALLE möglicherweise relevanten Aspekte betrachtet und nicht nur die, die die bisher getroffenen eigenen Annahmen und Aussagen bestätigen.

Zum Thema Klimawandel und seinen aktuellen Ausprägungen habe ich mehrfach und ausführlich beschrieben und mit Quellen belegt, dass es sich immer deutlicher abzeichnet, dass in den bisherigen Klimamodellen bestimmte Einflussfaktoren bisher nicht bzw. nicht genügend berücksichtigt wurden. Ich nenne da nur die komplexen Veränderungen im Strömungssystem des Atlantik, den Ausbruch des Hunga Tonga, die reduzierte Mobilisierung von Schwefelpartikeln aus dem Saharastaub, El Nino` und auch die zyklischen, derzeit überdurchschnittlich intensiv wirkenden Sonnenaktivitäten. Und es sind ja nicht nur die Einflüsse dieser Phänomene im Einzelnen, sondern vor allem auch die Wechselwirkungen und Überlagerungen mit allen tatsächlich wirkenden Einflussfaktoren. Das ist mittlerweile breiter wissenschaftlicher Konsens mit der Konsequenz, dass die bisherigen Klimamodelle und ihre Ergebnisse nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen, weil mit ihnen die Entwicklungen der letzten Jahre überhaupt nicht mehr seriös abgebildet werden können. Das ist etwas ganz anderes als eine bloße zeitliche Verschiebung beim Eintreten bestimmter Folgen wie Temperaturanstieg und Veränderungen im natürlichen Wasserhaushalt. Da wir gerade bei Einflussfaktoren und ihren Wechselwirkungen sind: Neben den Veröffentlichungen von Dr. Mathias Deutsch zum Thema historische Hochwasser gibt es dazu noch weitere Literatur. Beim Stöbern in "Naturhistorische Chronik" vom Verlag Rockstuhl ist mir aufgefallen, dass viele größere historische HW-Ereignisse in Mitteleuropa mit der Beobachtung von Polarlichtern (!) einhergehen...
diskobolos
07.07.2024, 17.27 Uhr
Ja, ja, Fönix
Ideologie verbreiten immer nur die anderen. Was Sie hier darlegen, ist ja in völliger Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der Wissenschaft und nicht nur ihr Bauchgefühl.

Ob Sie wirklich eine Vorstellung davon haben, was man in der Klimaforschung unter einem Modell versteht, kann ich nicht erkennen. Vermutlich haben Sie aber noch nie etwas mit partiellen Differentialgleichungssystemen i. A. und mit deren Anwendungen in der Klimaforschung zu tun gehabt. Das kann man auch von niemanden erwarten.

Klar scheint mir aber: Es gibt für Prognosen z. Zt. nichts Besseres, als die aktuellen Modelle. Man kann in solchen Modellen NIEMALS alle relevanten Faktoren berücksichtigen. Und dann ist Wetter und damit auch Klima ein im mathematischen Sinn chaotisches System. Prognosen haben deshalb im besten Fall Wahrscheinlichkeitscharakter.
Sich stattdessen lieber auf Meinungen von Leuten zu verlassen, die mit Klimaforschung gar nichts zu tun haben, ist zumindest fahrlässig. Einfach auf die nächste Eiszeit zu warten, ist jedenfalls keine Alternative. Und Nichtstun auch nicht . . .
Iltis
08.07.2024, 22.40 Uhr
Vertane Liebesmühe Diskuswerfer
Dieser Kommentar-Chefideologe ist auf seinem Narzissmus Trip nicht mehr aufzuhalten. Im Gegensatz zu dem, der da in seinem Keller sitzt und überall "DUNKELGRÜNE" verortet, muss ich mir noch ein bisschen Mühe geben um meinen Job gut zu machen.

Wer nicht merkt, dass hier etwas schief läuft, der will oder kann es nicht merken!
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