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Do, 11:16 Uhr
20.06.2024
Pflichtversicherung gegen Elementarschäden)

71 Prozent der Hausbesitzer dafür

Nach dem Hochwasser im Saarland und im Süden Deutschlands hat die Diskussion über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden wieder Fahrt aufgenommen. Unter den deutschen Hausbesitzern spricht sich eine klare Mehrheit von 71 Prozent dafür aus. Jedoch geben...

Hochwasser (Symbolbild) (Foto: Dagoberta auf Pixabay) Hochwasser (Symbolbild) (Foto: Dagoberta auf Pixabay)
auch 34 Prozent an, keine weiteren Kosten für ihr Wohneigentum tragen zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Vergleichsportals Verivox, die Ende Mai – noch vor dem Hochwasser in Süddeutschland – unter 1.014 privaten Hausbesitzern durchgeführt wurde.

Zwei von drei Hausbesitzern befürworten Pflichtversicherung
71 Prozent der befragten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer finden eine Pflichtversicherung gegen Elementarrisiken wie Starkregen, Hochwasser und andere Naturgefahren richtig. Damit setzt sich die breite Zustimmung zur Versicherungspflicht fort. In einer Verivox-Umfrage im Juli 2023 stimmten ebenfalls 68 Prozent der befragten Hausbesitzer dafür. Noch größere Zustimmung fand der Vorschlag mit 79 Prozent im Februar 2022, ein gutes halbes Jahr nach der Jahrhundertflut im Ahrtal.

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Bereits seit einigen Jahren diskutiert die Politik über die Einführung einer Versicherungspflicht gegen Elementarrisiken für Hausbesitzer. Politische Unterstützung erhielt der Vorschlag jüngst unter anderen von den Ministerpräsidenten der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Nicht jeder erhält einen Elementarschutz
Wird die Elementarschadenversicherung Pflicht, müssen Versicherungsgesellschaften allen Hausbesitzern einen Elementarschutz anbieten. Aktuell steht ihnen diese Entscheidung frei, wodurch es insbesondere für Bewohner von Risikogebieten schwieriger sein kann, eine entsprechende Police abzuschließen. In der Verivox-Umfrage sprechen sich 81 Prozent dafür aus, dass Versicherer verpflichtet werden sollten, allen Hausbesitzern einen Elementarschutz anzubieten.

„Der Zugang zum Elementarschutz für Wohngebäude muss dringend verbessert werden“, sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. „Vor allem die Gefährdung durch Starkregen und Überschwemmungen nimmt immer mehr zu. Wenn Versicherer die Absicherung von Elementarrisiken für ein Gebäude verweigern, haben Hausbesitzer kaum eine Chance, sich gegen entsprechende Schäden abzusichern.“

Für die meisten Hausbesitzer wäre es allerdings auch kaum möglich, für größere Unwetterschäden selbst aufzukommen. 29 Prozent geben an, überhaupt keine Rücklagen für ihr Haus zu haben. Im Schnitt haben die Befragten, die über Rücklagen verfügen, nur rund 17.000 Euro für Reparaturen und Instandhaltungen gespart. Laut dem Gesamtverband der Versicherer (GDV) lag beispielsweise die durchschnittliche Schadenhöhe nach der Flutkatastrophe im Ahrtal bei 42.100 Euro.

34 Prozent können keine weiteren Kosten tragen
Das FDP-geführte Bundesjustizministerium lehnt eine Versicherungspflicht ab und verweist auf zusätzliche Kosten von 100 bis 2.000 Euro pro Jahr, die Hausbesitzern dadurch entstünden. Nicht bei allen Hauseigentümern reichen die finanziellen Mittel für eine solche Mehrbelastung. Jeder Fünfte (20 Prozent) kann weniger als 2.000 Euro mehr ausgeben und weitere 34 Prozent geben an, gar keine weiteren Kosten tragen zu können.

„Für Bewohner von Hochrisikogebieten mit geringem finanziellem Spielraum kann es schwierig sein, die Kosten für eine Elementarschadenversicherung zu tragen. Denn auch bei einer Pflichtversicherung kalkulieren die Versicherer ihre Prämien nach dem individuellen Risiko“, erläutert Wolfgang Schütz.

Etwas mehr als die Hälfte sorgt sich vor weiteren Naturkatastrophen
56 Prozent der Befragten sorgen sich, dass Naturkatastrophen wie im Ahrtal in Zukunft auch in ihrer Region vorkommen können. Damit bleiben die Befürchtungen auf einem stabilen Niveau. In der Verivox-Umfrage im Juli 2023 äußerten 52 Prozent Sorgen vor Extremwettereignisse in ihrer unmittelbaren Umgebung. Unter dem Eindruck des Ahrtal-Unglücks befürchtete im Februar 2022 noch eine klare Mehrheit von 69 Prozent Naturkatastrophen in ihrer Region.

„Die eigene oder mittelbare Betroffenheit spielt eine große Rolle bei der Kalkulation von eigenen Risiken“, sagt Wolfgang Schütz. „Und trotzdem schließt auch dann nicht jeder einen Versicherungsschutz ab.“

Dafür sprechen auch die Umfrageergebnisse: 73 Prozent der Befragten, deren Haus schon einmal durch Naturereignisse wie Starkregen, Hochwasser oder Sturm beschädigt wurde, befürchten weitere Großschadenereignisse in ihrer Region. Von den Befragten, deren Haus bereits Schäden hatte, haben wiederum 62 Prozent eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen. Insgesamt gibt etwas mehr als die Hälfte (59 Prozent) an, über einen Elementarschutz zu verfügen.

Methodik
Im Auftrag von Verivox hat das Marktforschungsinstitut Innofact Ende Mai 2024 insgesamt 1.014, Anfang Juli 2023 insgesamt 1.017 und Ende Februar 2022 insgesamt 1.024 Hauseigentümer befragt. Die Verivox-Umfrage wurde vor dem Hochwasser in Süddeutschland durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für private Hausbesitzer im Alter von 18 bis 79 Jahren, die selbst in ihrer Immobilie wohnen und in ihrem Haushalt für Entscheidungen rund um den Abschluss von Versicherungen zumindest mitverantwortlich sind.

Gefragt wurde: Nach großen Naturkatastrophen gab es in der Vergangenheit oft staatliche Hilfen für Geschädigte ohne ausreichenden Versicherungsschutz. Manche Experten fordern deshalb eine zusätzliche gesetzliche Versicherungspflicht gegen Elementarschäden für Hausbesitzer, vergleichbar mit der Versicherungspflicht für Autofahrer. Dann müssten künftig nicht mehr die Steuerzahler für Schäden aufkommen. Fänden Sie eine solche Versicherungspflicht gegen Elementarschäden richtig? / Aktuell können Versicherungen selbst darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen sie eine Elementarschadenversicherung anbieten. Dadurch kann es für Bewohner besonders gefährdeter Gebiete schwierig sein, eine solche Versicherung abzuschließen. Finden Sie, Versicherungsunternehmen sollten verpflichtet werden, allen Hausbesitzern einen Elementarschutz anzubieten? / Welchen Betrag haben Sie für wichtige Reparaturen und Instandhaltungen an Ihrem Haus gespart? / Wie viel mehr könnten Sie jährlich für weitere laufende Kosten für Ihr Wohneigentum ausgeben? / Vor drei Jahren hat die große Flutkatastrophe im Ahrtal und anderen Teilen Deutschlands verheerende Schäden angerichtet. Im Mai 2024 zerstörte ein Hochwasser im Saarland mehrere Häuser. Machen Sie sich Sorgen, dass solche Naturkatastrophen auch in Ihrer Region in Zukunft öfter vorkommen könnten? / Wer sein Haus gegen Schäden durch Starkregen, Hochwasser und andere Naturgefahren versichern möchte, kann die Gebäudeversicherung um einen Schutz gegen Elementarrisiken erweitern. Haben Sie seit der Naturkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021 eine solche Elementarschadenversicherung abgeschlossen? / Wurde Ihr Haus bereits einmal durch Naturgewalten wie Starkregen, Hochwasser, Schneedruck, Sturmschäden oder umstürzende Bäume beschädigt?
Autor: psg

Kommentare
Papagei
20.06.2024, 16.44 Uhr
Begreif die Überlegung nicht
Diese Versicherung sollte nicht nur für Hausbesitzer Pflicht sein. Wie wäre es mit einem Beitrag von jedem Bürger. Auch Mieter trifft so in Unwetter. Warum muss ein Vermieter für alles aufkommen. Nicht jeder Vermieter ist so reich und kann dann solche Schäden stemmen. Alles sollte in einen Fonds unabhängig von Versicherungen bezahlt werden. Kommt es dann zur Katastropfe wäre Geld dafür da. Oder einfach solche Zahlungen gehen vor Allem. Also der Radweg in Drittländern muss hinten anstehen oder Rüstungsausgaben die verpulvert werden. Geld wäre genug da.
Kobold2
20.06.2024, 21.09 Uhr
Wie war das nochmal....?
Alles nur vorgeschoben, um uns mit dem linksgrünen Klimawahn abzuzocken.....
Mal sehen, inwieweit die Versicherer in Hochrisikogebieten mitmachen.
Franz 2018
20.06.2024, 22.38 Uhr
Sehr sinnvoll
ähnlich wie die Kfz Versicherung. Dann wird auch niemand mehr aus der Versicherung gekickt, weil es zum Schaden kam oder wird gebeten, den Schaden doch selbst zu bezahlen, damit man nicht den Versicherungsschutz verliert..... Hatte ich alles schon und wir reden nicht über massive Schäden.....und Papagei....die Vermieter legen diese Versicherungskosten auf die Nebenkosten um, das ist jetzt schon so, zumindest bei den Vermietern, die eine haben, sieht man auf der Nebenkostenabrechnung. Und nein, ich bin nicht dafür, einen Fonds etc. einzurichten. Eigentum verpflichtet und es kann nicht sein, dass der Steuerzahler für Schäden an privaten Eigentum immer wieder herangezogen wird. Sicher ist Soforthilfe bei Katastrophen notwendig,aber der Steuerzahler kann nicht jeden Wetterschaden bezahlen und zwar nur bei denen, die eben nicht eine Versicherung haben und selbst bezahlt haben. Aber dafür muss es möglich sein, eine zu bekommen und genau deshalb braucht es die Pflichtversicherung..
Iltis
21.06.2024, 00.09 Uhr
Bei "Pflicht" gehen hier einige ab wie fitte Turnschuhe, leider typisch für diese Gegend
Schon mal darüber nachgedacht, wo das anfängt und endet?
Glaubt hier irgend einer daran, dass die Versicherungen sich das nicht selbst vergolden?
Man baut schlicht und einfach nicht im Hochwassergebiet, wo seit nachweisleich 100 Jahren Hochwasser auftreten. Da gibt es zwar schönen, zum Teil billigen Baugrund, aber eben auch Hochwasser. Und das seit Leugnung der AgD leider immer mehr!

Und wie hoch soll denn so eine Versicherung sein? Pflichtversicherungen gegen Elementarschäden sind eine Abwälzung der Folgen der politisch Verantwortlichen auf die Bürger.

Wer es nicht hinkriegt, Flussläufe wieder natürlich zu machen, wer den Klimawandel leugnet und aussitzt, wer keine stimmigen Antworten auf die anstehenden Fragen hat.... der braucht eine Pflichtversicherung, die uns, ob Mieter oder Vermieter, noch ärmer macht!
Jäger53
21.06.2024, 07.57 Uhr
Hausbesitzer
Die Mehrheit der Hausbesitzer sollten sich mal erkundigen was so eine Versicherung im Jahr kosten würde, Wahnsinn. Diese Mehrheit würde ganz schnell schrumpfen.
Fönix
21.06.2024, 10.30 Uhr
Wieder wider besseren Wissens!
Pflichtversiecherungen gegen Hochwasserschäden für alle?

NIEMALS!!!

Nur mal so am Rande für die unverbesserlichen Klimahysteriker:

Wir haben allein im kleinen Thüringen laut Nomenklatur 38 Gewässer 1. Ordnung. Rein statistisch betrachtet ereignet sich also auf Basis der bestehenden (!!!) Klassifizierung vereinfacht ausgedrückt jedes dritte Jahr an einem dieser Gewässer ein HQ100 (Hochwassereignis, dass in dieser Intensität/mit dieser Abflussmenge durchschnittlich alle 100 Jahre stattfindet). Wer diesen Sachverhalt verinnerlicht und auf ganz Deutschland projiziert bekommt eine Vorstellung davon, wie allgegenwärtig auch größere Hochwasserereignisse tatsächlich sind. Wer sich dann noch in einschlägiger Literatur z.B. zur Historie der Hochwasser in Thüringen (Mathias Deutsch hat dazu sehr interessante Abhandlungen veröffentlicht, ich habe hier im Forum schon mehrfach darauf hingewiesen!) informiert, merkt an Hand der tatsächlichen Fakten sehr schnell, dass die Politik, insbesondere die aktuelle Regierungspolitik uns Bürgern zumindest nicht die ganze Wahrheit sagt. Gerade in Bezug auf die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal wird das offensichtlich. Die Hydrologen haben das Hochwasser schon wenige Tage danach sehr gut einordnen können, nach den mir vorliegenden Informationen lag es hinsichtlich der maximalen Abflussmenge zwischen HQ100 und HQ200. Die gewaltigen Sachschäden entstanden nicht zuletzt dadurch, dass das Wasser Unmengen an Wohlstandsmüll (Autos, Wohnwagen, Gartenhäuser, Baucontainer usw., usw., usw...) mitgerissen hat, der von mir aus überall stehen kann, aber nicht in Überschwemmungsgebieten. So entwickelte sich, verstärkt durch entwurzelte Bäume, Zäune, ungeschütztes Erdreich von Äckern und Weinbergen etc. ein unheilvoll gemischtes Konglomerat aus Wasser und Unrat, dass große Teile dieses Treibgutes vor den historischen, von kleinen Durchlassquerschitten geprägten Eisenbahnbrücken ablagerte und diese quasi zu Staudämmen degradierte. Es gibt genügend Bilder von der Ahrtalkatastrophe, die das eindrucksvoll belegen. Genau dieser Effekt hat die extrem hohen Wasserstände in den Ortslagen verursacht, denn das Wasser sucht sich immer seinen Weg, egal was sich ihm entgegenstellt...
Fönix
21.06.2024, 11.01 Uhr
Kleine Ergänzung:
Eigentlich ist der Sachverhalt klar:

Wenn Politik und Verwaltung ihre Hausaufgaben machen und die selbst auferlegten Vorgaben zum Hochwasserschutz einhalten würden, gäbe es das Problem in dieser Dimension gar nicht. Ausgewiesene Überschwemmungsgebiete sind eigentlich grundsätzlich von Bebauung freizuhalten. Letztens habe ich gelesen, dass aktuell in Deutschland 2900 Baugenehmigungen vorliegen, die Neubauten in Überschwemmungsgebieten ermöglichen.

Geht's noch?

Versicherungen fordern entsprechend ihrer Versicherungsbedingungen von den betroffenen Bürgern (nicht nur im Ahrtal), dass die vom Hochwasser zerstörten Häuser wieder an Ort und Stelle aufgebaut werden müssen, sonst zahlen sie nicht. Was soll das denn? Wo ist da die Politik? Für mich grenzt das an den Versuch der vorsätzlichen Tötung beim nächsten Extremhochwasser...

Angeblich hat die rotgrünbunte Regierung erkannt, wie wichtig vorbeugender Hochwasserschutz ist. Aber alles was derzeit tatsächlich passiert, steht dem zu 100 Prozent entgegen! Und dann soll die Allgemeinheit (also wir Bürger!) per Zwangsversicherung für die daraus resultierenden Schäden aufkommen?

Für mich wäre das die nächste Bankrotterklärung dieser in meinen Augen offensichtlich inkompetenten, sich ihrer Verantwortung dem Bürger gegenüber wohl noch nie wirklich bewusst gewordenen Regierung!

Eines steht fest:

Kommt diese Regelung, wird einer verstärkten Bebauung der Überschwemmungsgebiete (und in deren Windschatten anderer missbräuchlicher/ungeeigneter Nutzung) Tür und Tor geöffnet. Im Falle eines Falles zahlt die Versicherung. Obwohl, eigentlich zahlen ja wir Bürger, auch wenn unser Haus auf einem Berg steht. Die Versicherungen steigern nur Ihren Umsatz und ihre Gewinnmargen ...
P.Burkhardt
21.06.2024, 11.09 Uhr
Kosten einer Elementarversicherung:
im Mittel zwischen 100 und 300 EUR im Jahr (sagt google).... ist eine Erweiterung der Wohngebäudeversicherung. Habe das seit Jahren - wenn auch nie gebraucht.

Wer sich Eigentum leistet, sollte dann auch für die Absicherung sorgen....es sei denn er könnte im Bedarfsfall den Schaden selber stemmen - hier gilt das gleiche wie bei allen Versicherungen: welchen Schaden man nicht selbst tragen kann, wenn er eintritt - dafür braucht man halt eine Versicherung. Daher ist eine Pflichtversicherung im Grunde nicht notwendig.... aber wie oben schon gesagt: wer an den Versicherungsprämien spart und sich die Schadenbeseitigung im Ernstfall dann nicht leisten kann, sollte dann auch nicht vom Steuerzahler "gerettet" werden.
diskobolos
21.06.2024, 14.20 Uhr
Na ja Fönix,
"Inkompetent" heißt für Sie eine andere als Ihre Meinung zu haben.
Eine Elementarschadenversicherung hat Für und Wider. So klar, welche Gebiete hochwassergefärdet sind, ist es am Ende doch nicht.
Mit Bebauungspläne hat die Bundesregierung nicht viel zu tun. Die sind Landes- und Kommunalrecht. Kann schon sein, dass macher Gemeinderat einer Bebauung zugestimmt hat, weil es bestimmte finanzielle Interessen gab.

Ob es letztlich zu einer Pflichtversicherung kommt, steht noch in den Sternen, und erst recht, wie die ausgestaltet wäre. Im Moment verbindet jeder mit dem Begriff etwas anderes . . .
Kobold2
21.06.2024, 15.47 Uhr
Beim Hausaufgaben machen
Sollte man mit gutem Beispiel voran gehen, bevor man andere für unfähig erklärt.
Es geht bei Elementarschäden nicht nur um Hochwasser, sondern u.a. Sturm und Hagel,.
Das sich z. B. sogenannte Mini-Tornados häufen, ist ja schon länger nicht überlesbar, oder das die Hagelkörner gefühlt immer größer werden. Haben dann die betroffen auch falsch gebaut?
Lebenswandel überdenken, damit sich die Extemwettersituationen nicht noch weiter verstärken,,, niemals!
Versicherungen abschließen, damit die Allgemeinheit nicht jedes Mal dafür aufkommen muss.... niemals!
Steuererhöhungen, damit die Allgemeinheit dafür auch aufkommen kann..... niemals!
Das bei den Unwettern Menschen ums Leben kommen....
Ja, was denn nun?
Iltis
22.06.2024, 00.05 Uhr
Am Ende sind es wir alle!
Beim "Versicherungsabschließen" per Pflicht werden alle vom Staat und den Versicherrern abkassiert, die Eigentümer und die Mieter. Jeder Wohnungseigentümer muss und wird solche "Versicherungen" auf die Miete umlegen!

Wenn die Aufgabe der Politik nur noch darin besteht, ihre Haushaltslöcher auf die Bürger abzuschieben und selbst nichts Sinnvolles zu tun um dem entgegen zu wirken, dann haben wir ein mächtig gewaltiges Problem in diesem Land.

Der Bürger erwartet, das Politik sich um die Probleme der Menschen kümmert. Er erwartet nicht, dass Politik sich nur noch um sich selber kümmert. Da sind wir aber leider angekommen. Ob scharf rechts oder scharf links geht es nur darum am Trog zu landen. Der wird leider von zweit- und drittklassigem Personal der Etablierten "verteidigt", die schon dran sitzen.

Diese unsäglichen Gebilde von "Gebietszusammenlegungen" und Operretten-Gemeinden mit Namen (zb Harztor), die keiner kennt, müssen wieder weg! Die Demokratie lebt im Ort und nicht in konstruierten Gebilden. Rat des Kreises hatten wir schon mal. Nur direkt vor Ort wissen die Menschen wo es drückt und wo gehandelt werden muss.
Fönix
23.06.2024, 14.24 Uhr
Zitat diskobolos:
"...So klar, welche Gebiete hochwassergefärdet sind, ist es am Ende doch nicht. ..."

Auch hier wird wieder ein völlig falscher Eindruck erweckt. Keineswegs gibt es einen Mangel an Darstellungen der Überschwemmungsgebiete entlang unserer Fließgewässer, im Gegenteil. Denn es liegen nahezu flächendeckend für die Gwässer 1. Ordnung und auch für viele Gewässer 2. Ordnung amtliche Überschwemmungsgebietskarten vor, oft sogar differenziert nach HQ100 als Bemessungshochwasser, HQ200 als Hochwasser mit geringerer Häufigkeit/größerem Widerkehrsintervall und Hochwasserereignissen mit größerer Häufigkeit/kleinerem Weiderkersintervall wie z.B. einem HQ10. Zusätzlich gibt es davon abgeleitet sehr häufig auch noch sogenannte Hochwasserriko- und Hochwassergefahrenkarten mit Darstellungen zu Gefährdungspotentialen für die Bevölkerung und für wichtige/sicherheitsrelevante Sachwerte wie z.B. Trinkwasserbrunnen und Trinkwasserschutzgebiete. Die Zuständigkeit für all diese Kartenwerke liegt bei den jeweiligen Bundesländern.

Ein zusätzliches länderübergreifendes Kartenwerk in ganz ähnlicher Struktur bietet die BfG (Bundesanstalt für Gewässerkunde) an, das im Hochwasserfall gerne z.B. von den Feuerwehren und dem THW genutzt wird. Interessanterweise sind die dargestellten Überschwemmungsgebiete in den verschiedenen Kartenwerken auch bei gleichen Jährlichkeiten nicht immer deckungsgleich. Im Einzelfall kann das fatale Folgen haben. So gab es z.B. gravierende Diskrepanzen für die Flächen zwischen der Ortslage Roßla und der Helme, die mal als Überschwemmungsgebiet und mal als hochwasserfrei dargestellt waren. Beim Helmehochwasser zum Jahreswechsel waren sie dann wochenlang komplett überflutet mit großen Schäden für ein Kieswerk und eine Baumschule...

Solche Widersprüche sind aber keineswegs ein Hinderungsgrund für ein vernünftiges Risikomanagement beim vorbeugenden Hochwasserschutz. Im Zweifelsfall sollte immer die schadensträchtigere Variante zugrunde gelegt werden. Noch besser wäre natürlich, wenn die Zuständigkeiten beim Hochwasserschutz neu geordnet und die betreffenden Kompetenzen (einschließlich der entsprechenden Kartenwerke) beim Bund zusammengeführt werden. Ein Landrat ist schnell mal überfordert...
Fönix
23.06.2024, 14.50 Uhr
Nicht für den sekundären Kobold,
da ist nach meiner Wahrnehmung eh Hopfen und Malz verloren. Aber für die, die am Thema durchaus interessiert, mit der Materie aber nicht so vertraut sind, möchte ich vor dem Hintergrund der koboldschen Ergüsse weiter oben noch gerne folgende Erläuterungen hinzufügen:

Mit der Zusammenführung sehr unterschiedlich strukturierter Risiken wird man dem Problem keinesfalls gerecht. Vielmehr wird hier versucht, neben Äpfeln, Birnen und Pflaumen auch ein Nutellabrötchen in den Obstkorb zu legen und das Ganze dann als gesunde Ernährung zu verkaufen.
Und das ist genau der Fehler in diesem Konstrukt. Elementarschadenversicherung ja, unbedingt. Sturm, Hagel, Eisregen etc. kann grundsätzlich jeden treffen und deshalb ist eine entsprechende Versicherung auf jeden Fall sinnvoll.
Aber Hochwasser ist eine ganz andere Kategorie und hat in einem solchen Paket nichts zu suchen. Dafür muss es eine andere, separate Lösung geben, wer mit seinem Hab und Gut einer solchen Gefährdung nicht ausgesetzt ist darf auch nicht dazu gezwungen werden, sich dagegen zu versichern. Als Fußgänger oder Radfahrer und damit als Verkehrsteilnehmer schließe ich doch auch keine Kfz-Versicherung ab, damit irgendwelche Autofahrer ihren Unfallschaden bezahlt bekommen, wenn sie ihr Auto in den Graben gesetzt haben...

Geeignete Lösungsansätze für das Problem habe ich schon genug genannt, das Freihalten der Überschwemmungsgebiete von Bebauung und anderen ungeeigneten Nutzungen hat aber nach wie vor höchste Priorität, genauso wie die Sicherung der vorhandenen und die Erschließung potentieller Retentionsräume. Das wissen auch alle, aber mit der Umsetzung hapert es gewaltig, weil vielerorts knallharte kommerzielle Interessen dagegen stehen.

Auf jeden Fall muss es für die Absicherung gegen Hochwasserschäden eine separate (Versicherungs-) Lösung geben und ich denke auch, dass ein Fond da durchaus ein möglicher Ansatz sein könnte. Ob Politik und Versicherungen so etwas ernsthaft in Erwägung ziehen, steht auf einem anderen Blatt. Denn damit gäbe es weder ein Geschäft für die Versicherungen noch daraus resultierende Steuereinnahmen für den Staat ...
Paulinchen
23.06.2024, 16.11 Uhr
@Fönix...
... mein Versicherungs Ann hat mir mal gesagt, die Versicherungen reißen sich um den Abschluss von Verträgen über den Hochwasserschutz.
Allerdings muss dann der Muehlstein auf dem Brocken liegen.

Und hier bin ich ganz bei Ihrem Kommentar. Hier wird es wohl durchaus an die Staatskasse gehen. Dennoch muss ich sagen, die Bauaemter sind ebenfalls gefordert, beim Bestätigen des Antrages zum Bau der Häuser, darauf zu achten, wie nahe die vier Wände im Bereich von Gewässern stehen werden. Dabei denk ich an die abgesoffenen Bauten im Pollergebiet der Elbe, während der Jahrhundertflut. Bei derartigen Fehlern von Behörden, sollten diese in die Pflicht genommen werden.
Kobold2
24.06.2024, 12.45 Uhr
Hopfen und Malz
sind erst recht verloren, wenn man die eine nachgewiesene Einseitigkeit, mit der nächsten Einseitigkeit kaschieren will und dabei noch andere für unfähig erklärt.
Wo soll man denn die Grenzefür ausgenommene Hochwasserschäden ziehen, wenn durch Starkregen eine der zahlreichen Schlammlawinen abgeht? Das hat dann wohl mit Hochwassser nichts zu tun, weil es zu dickflüssig ist? Dann hätten sie sicher den Betreiber der Stillen Liebe in SDH vom Hochwasserschutz ausgenommen, weil der kleine Bach schon ein paar Jahre versiegt war und ohnehin weit genug weg ist? Das sich Wasser auch auf angrenzenden Feldern und Wiesen sammelt und dann zum zerstörerischen Fluss wird, wo vorher nie einer war, können sie ja gern in ihre Bebauungsplane aufnehmen. Das der durchgeführte Hochwasserschutz nach dem letzten Hochwasser einem der betroffenen Orte in BW gegen alle damaligen Erkenntnisse nicht ausgereicht hat, habe ich ja schon geschrieben, das auch Orte betroffen waren, die weit oberhalb der Fließgewässer liegen, kann man auch nachlesen.
Aber wenn man den Anteil der Zivilisation an dem Klimawandel entgegen der Wissenschaft aus über 180 Ländern ignoriert, wird man noch ewig an den Symptomen basteln, weil man die Ursachen nicht sehen will.
Da ist dann auch Hofen und Malz verloren.
Die Ausmaße werden immer schlechter kalkulierbar. Ursachen bekämpfen bzw. eindämmen ist immer der bessere Weg.
Für ein paar andere hat man ja nur falsch gebaut.
diskobolos
25.06.2024, 08.22 Uhr
Anmerkungen
Begriffe wie HQ100 (also ein Jahrhunderthochwasser) suggerieren eine Aussagekraft, die letztlich nicht vorliegt:
1) sind die Beobachtungszeiträume für solche statistischen Aussagen meist zu kurz,
2) haben sich auch in der Vergangenheit, die Bedingungen ständig geändert (durch menschliche Eingriffe oder natürliche Bildung neuer Flußarme)
3) sagen die Pegelstände noch nichts über die Schadenshöhen aus,
4) werden die Häufigkeit und Stärke von Hochwassern allein durch die weitere Klimaerwärmung weiter deutlich zunehmen.

Im Übrigen bstimme ich mit Fönix hinsichtlich des Hochwasserschutzes und Einschränkung der Siedlungsflächen überein. Dann dürfen aber Populisten wie z. B. Aiwanger nicht das Sagen haben . . .
Fönix
25.06.2024, 13.03 Uhr
Trotz des Versuches einer sachlichen
Betrachtung (danke dafür!) beinhalten die Aussagen von diskobolos einen systematischen Fehler, der zugegebenermaßen gern gemacht wird:

Die Angaben für ein HQ10, HQ50, HQ100, HQ200 usw. beziehen sich grundsätzlich erst einmal auf die Abflussmenge. Diese wird für die verschiedenen Abschnitte eines Fließgewässers durch sogenannte N/A-Modelle (Niederschlags-Abfluss-Modelle) berechnet. Dabei wird in vergleichsweise komplizierten Berechnungsalgorithmen ein Niederschlagsereignis auf das Geländemodell des jeweiligen Einzugsgebietes projiziert und unter Einbeziehung verschiedener Faktoren wie z.B. der Vorfeuchte des Bodens der tatsächlich zum Abfluss kommende Anteil des Niederschlags ermittelt.

Zur Ermittlung z.B. der Ausdehnung von Überschwemmungsgebieten wird diese Abflussmenge dann im nächsten Schritt in genauso aufwändigen hydraulischen Berechnungen in ihrem Abflussverhalten im Gewässerbett und ggf. in den angrenzenden Talauen simuliert. Die so ermittelten Wasserspiegellagen werden dann wiederum auf das Geländemodell übertragen. Die Schnittpunkte der Wasserspiegellagen mit dem Gelände ergeben dann die Überschwemmungsgebietsgrenzen. Was hier vergleichsweise überschaubar klingt ist in Wirklichkeit unendlich kompliziert. So müssen z.B. alle relevanten Abflusshindernisse wie z.B. Wehre, Brücken, Deiche, Dämme (Straße, Bahnstrecke, Radwege), Gebäude, Mauern etc. genauso betrachtet werden wie Gefälleverhältnisse oder auch die Oberflächenbeschaffenheiten. Weiterhin muss auch berücksichtigt werden, ob und in welchen Bereichen der an das Gewässer angrenzenden Vorländer das Wasser weiterfließen bzw. abfließen kann oder nur steht.

Außerdem spielen natürlich auch die Dauer und der zeitliche Verlauf eine Rolle und damit im Zusammenhang auch der Zufluss aus Nebengewässern vom kleinsten Graben bis zum ähnlich großen Nebenfluss. Nicht zuletzt haben wo vorhanden auch Talsperren u.ä. einen erheblichen Einfluss. All dies und noch viel mehr geht in die Ermittlung der Ablussmengen für HQx ein. Die von diskobolos in's Spiel gebrachten Wasserspiegellagen ("Pegelstände") sind dann das Ergebnis dieser Modellsimulationen, die natürlich an gemessenen Pegelständen tatsächlich abgelaufener HW geeicht werden ...
Fönix
25.06.2024, 13.41 Uhr
Anmerkungen retour (in Steno!)
Zitat diskoblos:
"Begriffe wie HQ100 (also ein Jahrhunderthochwasser) suggerieren eine Aussagekraft, die letztlich nicht vorliegt:"

Das ist falsch weil:

Zitat diskoblos:
"1) sind die Beobachtungszeiträume für solche statistischen Aussagen meist zu kurz,"

Pegelstände von Hochwasserereignissen werden schon seit Jahrhunderten dokumentiert. Sie bieten eine hervorragende Grundlage für eine systematische Kategorisierung von Hochwasserereignissen. Bekanntestes Beispiel ist wohl der Rathausturm von Passau und ich kann jedem nur empfehlen, sich die damit verbundenen Informationen zu Hochwasser an Donau und Inn mal zu Gemüte zu führen. Aber auch an vielen kleineren Gewässern gibt es reichlich Hochwasserwasserinformationen. So findet man an nahezu jeder alten Wassermühle Hochwassermarken, ebenso an manchen alten Brücken. Ich empfehle dazu zum wiederholen Male die Veröffentlichungen von Matthias Deutsch...

Zitat diskoblos:
"2) haben sich auch in der Vergangenheit, die Bedingungen ständig geändert (durch menschliche Eingriffe oder natürliche Bildung neuer Flußarme)"

Das ist im Grundsatz richtig, wird aber bei vergleichenden Betrachtungen von historischen und aktuellen Hochwasserereignissen berücksichtigt. Natürlich sind dabei Fehler nicht ausgeschlossen. So wurde erst kürzlich eine (nachträglich gesetzte) Pegelmarke am Rathausturm in Passau korrigiert. Die Marke des betreffenden großen Hochwassers im Mittelalter wurde deutlich nach oben gesetzt...

Zitat diskoblos:
"3) sagen die Pegelstände noch nichts über die Schadenshöhen aus,"

Hochwässer sind grundsätzlich natürliche, sich regelmäßig wiederholende Naturereignisse. Die damit verbundenen Überschwemmungen sind für viele wichtige Naturräume existenziell. "Schaden" entsteht erst durch das mehr oder weniger unheilvolle Treiben von uns Menschlein, die ihre Lebensräume viel zu weit in Talauen hinein ausgebreitet haben. Dass ich Ihnen das erklären muss...

Zitat diskoblos:
"4) werden die Häufigkeit und Stärke von Hochwassern allein durch die weitere Klimaerwärmung weiter deutlich zunehmen."

Diese These halte ich für sehr gewagt. Von 2018 bis 2023 waren die Sommer viel zu trocken, teilweise lag die Jahresniederschlagssumme (!) bei 50 Prozent!!
Wie Bitte
25.06.2024, 15.32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Kobold2
25.06.2024, 18.39 Uhr
Mit gewagten Thesen
Ist das so eine Sache....
Mit der Jahresniederschlagssumme eine Bezug zu Hochwasserereignisssen herzustellen ist so eine .
In den besagten Zeitraum fällt z.B. das Hochwasser im Ahrtal. Man wird beim weiteren Suchen vor allem auf lokalere Überschwemmungen stoßen, wie die Stille Liebe in SDH, oder Flutung einer Unterführung auf der B27 bei Mössingen. (ich hatte da grad zu tun) Da war n.m.E. auch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr betroffen.
Grad trockene Böden verstärken die Hochwasserneigung, da das Wasser erst mal nicht aufgenommen wird und oberflächig abfliesst.
diskobolos
25.06.2024, 21.59 Uhr
@Fönix
Sie haben recht ausführlich auf einige Aspekte des Themas hingewiesen, dafür danke. Nicht alles davon war mir bekannt. Aber natürlich kannte auch ich Hochwassermarken an Gebäuden aus früheren Jahrhunderten. Meine Anmerkungen halte ich weiter für begründet. Hier ist aber nicht der Platz für lange Begründungen.

Dass eine Klimaerwärmung die Wahrscheinlichkeit von Überflutungen erhöht, ist schlichte Physik: Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen und gegebenenfalls in Unwettern wieder abgeben. Dies wird auch nicht durch ein paar trockene Jahre widerlegt. Ich glaube aber, dass Sie das auch wissen . . .
grobschmied56
26.06.2024, 00.11 Uhr
Das Ahrtal ist vor allem ...
... ein bedrückendes Beispiel für menschliches Versagen!
Zahlreiche Politiker und Amtsträger, so ist inzwischen erwiesen haben schlicht und einfach ihre PFLICHT nicht getan.

Sie haben geschlafen, wo sie hellwach und auf ihrem Posten hätten sein müssen und haben sich im Nachhinein mit der 'Klimakatastrophe' herausgeredet.

Tatsache ist, daß in den letzten 100 Jahren die Zahl der Opfer von Naturkatastrophen (ausgenommen tektonische Ereignisse wie Vulkanausbrüche und Erdbeben/Seebeben) kontinuierlich abgenommen hat.
Dies ist zurückzuführen auf eine weltweit zunehmende Verbesserung des Katastrophenschutzes durch technische Verbesserungen.

Das Ahrtal, von einem Vorkommentator zitiert, ist in diesem Sinne eine Schande für die Bundesrepublik Deutschland und ein bedenkliches Zeichen für den allgemeinen Niedergang unseres Landes!
Fönix
26.06.2024, 08.47 Uhr
Zitat diskobolos:
"Dass eine Klimaerwärmung die Wahrscheinlichkeit von Überflutungen erhöht, ist schlichte Physik: Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen und gegebenenfalls in Unwettern wieder abgeben. Dies wird auch nicht durch ein paar trockene Jahre widerlegt. Ich glaube aber, dass Sie das auch wissen..."

Ja, ein wenig bzw. gelegentlich habe ich in der Schule auch aufgepasst. Aber die Wissenschaft besteht nicht nur aus Physik (die ich sehr schätze), es gibt auch statistische Grundsätze, die man nicht unbeachtet lassen sollte. Und da fällt es schon aus dem Rahmen, wenn fünf Jahre hintereinander (!!) solche Niederschlagsdefizite zu verzeichnen sind. Lassen Sie sich dazu doch mal vom Statitistikexperten hier im Forum beraten. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Phänomen (gerade unter dem Vorzeichen theoretisch steigender Niederschlagssummen) ist extrem gering, da geraten Sie schon in die Nähe der Wahrscheinlichkeit, einen großen Lottogewinn zu erzielen ...

Außerdem gibt es im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung für die Entwicklung der Temparaturen und der Niederschlagsintensität hier in Mitteleuropa (und auch darauf hatte ich in meinem Kommentar weiter oben abgestellt) noch ein ganz anderes Szenario, dass so unrealistisch nicht ist, zumal es sich in der zurückliegenden erdgeschichtlichen Entwicklung schon mehrmals so abgebildet hat:

Schwächt sich der Golfstrom weiter deutlich ab oder kommt er gar ganz zum Stillstand (ja, ich weiß, eigentlich geht es genau genommen um gravierende Veränderungen im gesamten atlantischen Strömungssystem, aber das erläutere ich jetzt hier nicht noch einmal im Detail), kommt es zu einem dramatischen Temperatursturz, weil diese Wärmepumpe, die uns derzeit mit warmen Wasser aus dem Golf von Mexiko versorgt, dann ihre Arbeit weitestgehend einstellt. Dieser Übergang von Warm- zu Eiszeit passiert übrigens im Ergebnis der genaueren Betrachtung älterer Eisbohrkerne wesentlich schneller als ursprünglich angenommen. Dann wird es bei uns nicht nur deutlichst kälter, auch der Wasserhaushalt in der Natur wird ein gänzlich anderer sein, denn in gefrorenem Zustand ist Wasser nicht besonders mobil...

PS.
Auch das ist letztendlich nur Physik, wenn auch in angewandter Form!
Fönix
26.06.2024, 09.44 Uhr
Ach Kobold, es ist schon fast niedlich zu beobachten, wie
sie verzweifelt versuchen, im Nirwana des (Nicht-) Wissens nach Argumenten greifen, um nicht in den Fluten zu versinken...
... (bzw. um den bösen Ungläubigen unglaubwürdig zu machen ;-))

Zitat Kobold:
"Grad trockene Böden verstärken die Hochwasserneigung, da das Wasser erst mal nicht aufgenommen wird und oberflächig abfliesst."

Eigentlich sehe ich schon lange keinen Sinn mehr darin, auf Ihre Ausführungen im Detail einzugehen, ich habe weiß Gott Wichtigeres zu tun. Nur mal an diesem Beispiel:

Sie verallgemeinern hier schon wieder Fakten und Zusammenhänge, die sich in der Realität viel differenzierter darstellen. Trockene Böden reduzieren das Eindringen von Niederschlag in erster Linie dann, wenn sie aus bindigem Material bestehen, eine verdichtete Oberfläche verstärkt diesen Effekt noch. Während dieser Effekt in urbanen Räumen durchaus häufiger anzutreffen ist (ich habe in früheren Kommentaren mehrfach darauf hingewiesen) und durch viele komplett versiegelte Flächen noch extrem verstärkt wird, haben wir in der freien Landschaft eine andere Situation. So ist beispielsweise Waldboden von wenigen Ausnahmen abgesehen an der Oberfläche immer offen und nimmt (ähnlich wie Moore und andere Sumpfgebiete) sehr viel Regenwasser auf, praktisch bis zur Sättigungsgrenze. Und gottseidank ist der Anteil an Waldflächen in Deutschland (auch im Einzugsgebiet der Ahr!) immer noch recht hoch...

Und in Bezug auf Ihr eigentliches Kernthema, den anthropogen verursachten Anteil an der globalen Klimaerwärmung ist das Thema "trockene Böden" und deren Auswirkung auf das Hochwassergeschehen auch nur bedingt geeignet, Ihre oft seltsamen Thesen zu stützen, denn trockene Böden gab es auch schon in prähistorischer Zeit. Und die Tatsache, dass gefrorene und/oder von Schnee überdeckte Böden damals wie heute so gut wie gar kein Wasser aufnehmen und deshalb Winterhochwasser zusammen mit der Schneeschmelze extrem verstärken können, haben sie offensichtlich auch nicht wirklich auf dem Schirm ...
Kobold2
26.06.2024, 15.46 Uhr
Die Verzweiflung
Ist doch im der ganzen Kommentarlist ganz bei Ihnen. Jede iher nachgewiesenen Einseitigkeiten versuchen Sie mit der nächsten zu überdecken Wenn mam hier versucht Hochwasserrisiken mit langen Trockenheiten und Jahresniederschlagsummen zu erklären, dann braucht man sich nicht wundern wenn ich nicht weiter auf verschiedene Bodenarten eingegangen bin, denn hiermit hat man sich für sachliche Beurteilungen selbst ins Knie geschossen.
Bauen sie ruhig weiter Ihre Dämme und Mauern höher, vergrößern sie Polder u.ä. und behaupten weiter, die Bebauung sei das Hauptproblem.
Aber Niederschläge kommen immer noch von oben, auch in Zukunft. Über Häufigkeit und Intensität helfen auch die Nachrichten von heute. Die Ursachen wurden vor Jahrzehnten vorausgesagt.
Fönix
27.06.2024, 06.42 Uhr
Vielen Dank für diesen tiefen Einblick
in Ihr Nichtwissen zum Thema Klima/Wetter/Niederschlag/Hochwasser, nicht nur in Ihrem letzten Kommentar. Obwohl ich mich normalerweise beim Daumenkino sehr zurückhalte, das war mir für den sekundären Kobold glatt einen Daumen nach oben wert! Wer eine vollgelaufene Unterführung in das Zentrum seiner diesbezüglichen Betrachtungen stellt hat für mich jegliche Legitimation verloren, ernsthaft über dieses Thema zu diskutieren.

Ein wohlgemeinter Ratschlag, damit Sie sich nicht noch mehr und immer weiter blamieren:

Sie kommen doch viel herum. Wenn Sie demnächst wieder im Südwesten unseres Landes unterwegs sind, schauen Sie sich den Rathausturm am Marktplatz in Passau mal etwas genauer an. An der Fassade auf der Südseite (das ist die, die dem Marktplatz zugewandt ist) finden Sie vergleichsweise viele Hochwassermarken. Das sind waagerechte Striche mit Jahreszahlen als Markierung für die Höchstwasserstände entsprechender Hochwasserereignisse. Dabei bekommen Sie dann (endlich bzw. vielleicht) eine Vorstellung davon, was Hochwasser tatsächlich bedeutet und welche Dimensionen diese Überschwemmungen auch in vorindustrieller Zeit schon hatten.

Mit ein wenig googlebasierter Recherche zu diesen Hochwassermarken und insbesondere auch zu historischen Hochwasserereignissen wie dem Magdalenenhochwasser könnten Sie sich in einem zweiten Schritt erste belastbare Grundlagen zu diesem Thema, welches Sie ja offensichtlich wirklich interessiert, erarbeiten. Wenn Sie dann noch meiner hier schon mehrfach ausgesprochenen Empfehlung folgen und die entsprechenden Veröffentlichungen von Matthias Deutsch mal lesen haben Sie eine erste Basis, Hochwasser hinsichtlich ihrer Entstehung und ihrer oft katastrophalen Auswirkungen für uns Menschen in den Themenkomplex Wetter und Klima richtig einordnen zu können.

Wenn Sie das geschafft haben geben Sie mir bitte eine kurze Rückmeldung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich bis dahin auf Ihre von einem merkwürdigen Grundverständnis geprägten Einlassungen zu diesem Thema in der Regel nicht mehr reagieren werde. Es ist offensichtlich vergebliche Liebesmüh ...
Kobold2
27.06.2024, 19.07 Uhr
Dann noch vielen Dank
Für die Lesebstätigung. Es ist schon erstaunlich mit welcher Selbstsicherheit man sich mit den hilfreichen Tips weiter blamiert.
Mit einem Hochwasser aus den 14Jhd zu kommen, als Meteorologie noch aus Bauernregeln bestand, ist schon spannend. Aber auch hier geht man in der wissenschaftlichen Recherche von einer Verstärkung durch ausgetrockneten Böden durch längere Trockenzeit aus. Nun schauen sie doch noch mal durch die Kommentarliste und ihren dauernden Widersprüche. Die Empfehlung, mir eine Vorstellung von den Auswirkungen und Folgen von Hochwasserkatstrophen zu manchen, obwohl ich hiervon schon berichtet habe, ist dann die weitere Blamage, genauso, wie sie Passau im Südwesten Deutschlands sehen.
Zur Katastrophe und den Schadensausmaßen des kürzlichen Hochwassers im Süden habe ich berufsbedingt mehr Einblicke vor Ort bekommen, als die Nachrichten hergaben. Die aktuellen Nachrichten könne sie ja auch weiterhin ignorieren.
Von daher lasse ich es gut sein. Blamiert haben sie sich schon früher mit andern Kommetatoren zum Thema Wasser und Gewässer.
P.Burkhardt
28.06.2024, 08.44 Uhr
gestern in BW
Ein kleiner Ort (Oberteuringen) wurde überflutet - liegt nicht in einem Überflutungsgebiet, oder auch nur in der Nähe eines nennenswerten Gewässers.

Die Ursache für die vollgelaufenen Keller war Starkregen, der innerhalb kürzester Zeit bis zu 80 Liter Wasser pro Quadratmeter brachte (vgl. dazu schwaebische.de), welches dann von einem nahegelegenen Berg in den Ort floss...

Nur ein Beispiel, aber da war nicht die Bebauung das Problem - sondern einfach zu viel Wasser von oben.
Fönix
28.06.2024, 10.44 Uhr
Wenn Sie meinen entsprechenden Kommentar
aufmerksam gelesen haben, sollte Ihnen nicht entgangen sein, dass ich die Folgeschäden von Starkregen unbedingt als Bestandteil einer Elementarschadenversicherung sehe. Deshalb ist mir unklar, worauf genau sie mit Ihrem Kommentar Bezug nehmen wollen.

Meine Intention ist ja nur, dass es für Hochwasserschäden eine andere Lösung geben muss, um Betroffenen zu helfen. Dafür gibt es u.a. zwei Gründe:

Es geht nicht an, dass Menschen regelmäßig erhebliche Summen für Versicherungsbeiträge ausgeben, die ein Risiko abdecken, dem sie gar nicht ausgesetzt sind. Fußgänger und Radfahrer zahlen ja auch keine Kfz-Haftpflicht, mit der Schäden beglichen werden, die Autofahrer angerichtet haben...

Wenn es für alle Hochwasserschäden an Objekten in ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten eine Pflichtversicherung für alle Bürger gibt, wird der verstärkten anthropogenen Nutzung dieser höchst sensiblen Bereiche Tür und Tor geöffnet, sie wird quasi legitimiert, im Falle eines früher oder später unvermeidbaren Falles mit allen brutalen Folgen.

Man sollte in der Politik und in der Versicherungswirtschaft lieber darüber nachdenken, wie man solche unsinnigen Regelungen wie die Vorgabe, vom Hochwasser zerstörte Häuser unbedingt an Ort und Stelle aufzubauen (sonst gibt es von der Versicherung kein Geld!), schnellstmöglich eliminieren und durch vernünftige Lösungen ersetzen kann!

Aber ich wiederhole mich ...
Fönix
28.06.2024, 23.53 Uhr
Da muss ich wohl Abbitte tun, @Kobold2,
weil ich Ihnen vorenthalten habe, dass Südostdeutschland für mich im Raum Dresden/Zittau liegt und Passau im Süden Westdeutschlands ...

Aber mal im Ernst:
Glauben Sie wirklich was Sie da schreiben?

Zitat Kobold2:
"Mit einem Hochwasser aus den 14Jhd zu kommen, als Meteorologie noch aus Bauernregeln bestand, ist schon spannend."

Wie stellen sich denn die Datengrundlage und die Fakten tatsächlich dar?

Das höchste Hochwasser, das am Rathausturm in Passau markiert ist, ist das Ereignis von 1501. Es ist bekannt, dass mehrere aufeinanderfolgende Vb-Wetterlagen dieses Hochwasser ausgelöst und dass die dafür verantwortlichen Niederschläge eine Größenordnung von 400 l/m2 erreicht haben. Schon erstaunlich, was die Bauern damals so herausfinden
konnten...

Dass das dort nicht markierte Magdalenenhochwasser von 1342 nach allen vorliegenden Erkenntnissen noch etwas höher eingeordnet wird, sei nur am Rande erwähnt. Und auf die auffälligen Parallelen zu neuzeitlichen Hochwassereignissen wie dem Elbhochwasser 2002 (vergleichen Sie einfach mal die Gebietsniederschläge!) weise ich Sie gar nicht erst hin, offensichtlich ist das alles doch zwei Nummern zu hoch (im übertragenen wie im direkten Sinn!) für Sie.

Vor diesem Hintergrund habe ich noch eine Idee:

Fahren Sie doch einfach mal nach Bruchstedt, das liegt gleich bei Ihnen um die Ecke. Fragen Sie die ganz alten Leute nach dem großen Hochwasser und schauen Sie an den Fachwerkhäusern nach Hochwassermarken. Nehmen Sie vorsichtshalber eine Stehleiter mit. Lösen Sie sich bitte auch von dem Gedanken, die Ursachen bei F9 und P70 zu suchen, die damals gelegentlich durch das Dorf gefahren sind. Und lesen Sie endlich Matthias Deutsch, er hat die Ursachen für dieses Hochwasser genau beschrieben...

Einen Ihrer bisher Besten zum Schluss -
Zitat Kobold2:

"Von daher lasse ich es gut sein. Blamiert haben sie sich schon früher mit andern Kommetatoren zum Thema Wasser ..."

Wer oder was zum Teufel sind "Kommetatoren" und was haben die mit meinen Beiträgen im nnz- Forum zu tun?
P.Burkhardt
29.06.2024, 00.00 Uhr
genau...
...ich brauche auch keine Kfz-Haftpflichtversicherung, weil ich immer vorsichtig und regelkonform unterwegs bin, also weswegen soll ich dafür bezahlen ? ...und eine Vollkasko brauch ich auch nicht...weil mir ja sowieso nix passiert...also so what !

Tatsächlich braucht man für alle Schäden unbedingt eine Versicherung, die einen finanziell überfordern würden, alle weiteren, muss halt jeder selber wissen... jedenfalls, sehe ich das so. Als mir das Dach abgebrannt ist, war ich froh, dass die Versicherung bezahlt hat - die Kleinigkeit von 80k... das entspricht etwa 40 Jahresbeiträgen. (auch, wenn es kein Elementarschaden war).

Zunächst ist es doch mal so: Wer ein Eigenheim haben will, sollte die 300 EUR im Jahr für die Elementarschadenversicherung wenigstens auch noch haben. Ich unterstelle mal: wer baut oder kauft oder ein Bestandshaus unterhält und pflegt, hat auch ein wenig Kleingeld. Wird die Hütte finanziert, fordert die Bank das in der Regel sowieso.

Verantwortungsbewusste Eigenheimbesitzer haben ohnehin eine solche Versicherung (es geht hierbei ja nicht nur um Hochwasser). Jeder der eine PV-Anlage , einen Carport oder eine Terrassenüberdachung hat, sollte sich Gedanken um Hagelschäden machen... und eigentlich eine entsprechende Versicherung haben - gerade bei den sich häufenden Unwettern (ja, es werden mehr - egal wie viel man leugnet)...aber egal, das wären ja alles sachorientierte Argumente - die zählen ja nicht.

Bleibt noch die Polemik: Es wird doch sonst immer nach mehr Staatseingriffen gerufen (Stichworte: mehr Polizeistreifen, Kameraüberwachung, Migranten, Grenzschließung, etc.) , es wird immer gefordert, dass der DEUTSCHE Staat mehr für seine DEUTSCHEN Bürger tun müsse. Jetzt kommt ein Vorschlag, der die DEUTSCHEN Bürger vor ihrer eigenen Dummheit oder ihrem Geiz schützen soll - und da ist es auch wieder nicht Recht.

Wo gebaut werden darf, regeln auch nicht die Versicherungen, sondern die komunalen Bebauungspläne... und ich meine, es gibt ganz klare Regeln für Überflutungsgebiete - wir werden künftig wahrscheinlich ein paar mehr davon brauchen.

Wir drehen uns im Kreis - Zeit aus der Diskussion auszusteigetei
Fönix
29.06.2024, 00.30 Uhr
Noch eine Ergänzung für den sekundären Kobold:
Es ist schon auffällig, dass Sie in Ihren Kommentaren konkrete Daten zu den Hochwasserereignissen meiden wie der Teufel das Weihwasser und bei den kläglichen Versuchen, Ihre vermeintlichen und tatsächlichen Gegner in ein schlechtes Licht zu setzen, ausschließlich auf Allgemeinplätze zurückgreifen...

PS. Für den Technischen Support:

Warum ist der Begriff " d i s k r e d i t i e r e n" gesperrt und führt bei Verwendung dazu, dass der ganze Kommentar nicht freigegeben wird ("Inhalt ungültig")? Er passt nach meiner Überzeugung gerade in diesem Kontext viel besser als die jetzt ersatzweise verwendete Formulierung "in ein schlechtes Licht zu setzen".

PS.2
Diese Besonderheiten herauszufinden und zu klären hat mich zwei Abende gekostet...
Anmerkung techn. Support:
Weil da leider das Wort „kredit“ drin vorkommt und wir sehr viele Probleme mit Spam haben. Ich werde hierfür eine Lösung finden. Zumal das Wort sehr schön ist.
Das mit den 2 Tagen tut mir leid. Ich hatte aber gesern eine Erklärung per Mail an Sie versendet. Nicht bekommen?
Fönix
29.06.2024, 15.04 Uhr
Anmerkungen für den Technischen Support:
Erst mal vielen Dank für die Aufklärung dieses mysteriösen Phänomens, manchmal ist die Lösung ganz einfach...

Mein Mailpostfach habe ich tatsächlich schon seit ein paar Tagen nicht mehr gecheckt, habe im Augenblick sehr viel um die Ohren. Und über mein Smartphone lasse ich aus Sicherheitsgründen den Mailverkehr nicht laufen. Ich werde aber heute Abend nachschauen.

Und machen Sie sich bitte keine Gedanken über meinen Aufwand, den betreibe ich ja freiwillig und meistens auch sehr gern. Wie in diesem Fall, da haben mich die Neugier und der Ehrgeiz gleichermaßen getrieben...

Also nochmal vielen Dank, ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Lautaro
29.06.2024, 15.06 Uhr
Danke an den technischen Support für die schnelle Antwort an Fönix !
Wahrscheinlich werden wir niemals in einem Biergarten zu bestimmten Themen gleichgesinnt schunkeln.....aber er ist eine Person, welche ich respektieren kann ! g*
Lautaro
29.06.2024, 16.26 Uhr
Ähm Herr oder Frau Fönix ! Herr Kobold2 ...war früher durchaus ein freundlicher Kerl, dem
soziale Gerechtigkeit durchaus am Herzen lag.....
Kobold2
29.06.2024, 21.04 Uhr
Hm, eine Zwischenfrage
Sei mir hoffentlich erlaubt.
Lautaro, woran machen sie denn fest, daß es heute nicht mehr so ist?
Iltis
29.06.2024, 21.09 Uhr
Ab ins betreute Wohnen!
Das ist hier nicht mehr lesbar!
So einen kommentatorischen Blödsinn kann man als Normalo nicht mehr ertragen.

Es geht schlicht und einfach darum, dass eine neue "Pflichtversicherung" seitens der Regierung kommen soll. Das können die stecken lassen und uns wie erwachsene Menschen behandeln.
Kobold2
29.06.2024, 21.37 Uhr
Ins schlechte Licht
haben sie sich ganz alleine durch ihre Einseitigkeit und dieWidersprüche gerückt. Wenn sie den Hinweisgeber dafür verantwortlich machen, sind sie irgendwo mal stecken geblieben, wie bei ihren Geographiebetrachtungen.
Beim ins schlechte Licht rücken, gehen sie schon mit der abwertenden Anrede meiner Person voraus. Da es sich gesellschaftlich etabliert hat, meinen Berufsstand genauso zu behandeln, reihen sie sich nur weiter in die Liste dieser Personen ein. Sowas geht mit schon lange am Rücklicht vorbei. Das ist ca. 20m hinter mir.
Bevor wir weiter Karussell fahren, noch mal auf Anfang.
Sie wollen dringend Hochwasserschäden aus der Elementarversicherung ausnehmen. Wo die Grenze gezogen werden soll, wurde bisher nicht beantwortet. Ein kommentarweise Liste von Hochwassermarken an diversen Kirchtürmen ist da m. M. n. genausowenig hilfreich, wie die Höheder Jahreshauptniederschläge.
Nicht nur von mir kam der Hinweis, daß hier so manche Überraschung wartet. Von mir sogar mit aktuellen Situationen belegt. Glauben Sie ernsthaft, daß Ihre geforderte Differenzierung von den Versicherungen zu Nulltarif angeboten wird.? Noch dazu, wo man sich gern und oft zurecht, über zunehmende Bürokratie beklagt?
Es wurde vor Jahrzehnten vorausgesagt, daß Extemwettersituationen häufiger, intensiver, öfter lokal begrenzt und damit schwerer vorhersehbar eintreten werden.
Nicht nur ich, sehe das bestätigt.
Also, wie oft wollen sie dann die Bemessungsgrenzen aktualisieren.? Zum Nulltarif?
Versicherungen sind in der Regel vereinfacht ein Pool in den Viele einzahlen und wenige etwas im Schadensfall erhalten. Für alle wird aber das Risiko minimiert im Schadensfall die Belastungen abzufangen. Da ist für Egoismus wenig Platz.
Fönix
30.06.2024, 00.46 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Pe_rle
30.06.2024, 10.24 Uhr
Kobold2
manchmal frage ich mich ,wann der Kobold überhaupt auf dem LKW sitzt?, weil er zu jeder Tages und Nachtzeit hier schreibt.
und mal ehrlich, Ihr LKW ist bestimmt nur die gesetzlich geforderten 18 Meter lang,
es sei denn, Sie fahren Schwerlast............
diskobolos
30.06.2024, 11.19 Uhr
Pflicht oder nicht Pflicht, das ist hier die Frage
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Hochwasser- (und andere) Schäden auszugleichen:

1) Jeder Hausbesitzer versichert sich individuell. Kann aber sein, dass er dann den Beitrag nicht bezahlen kann, weil die Versicherungen das Risiko als hoch einschätzen. Und verdienen will ja eine Versicherung, das ist völlig in Ordnung.
Wer dann nicht versichert ist, guckt im Schadenfall in die Röhre. Da ist dann nicht nur das Haus im Eimer, sondern auch die Existenz.

2) Es gibt eine Pflichversicherung, die alle Hausbesitzer abschließen müssen. Die mit hochliegenden Häusern werden das nicht einsehen wollen.

3) Der Staat (also der Steuerzahler) übernimmt im Fall der Fälle den Schaden. Das kann teuer werden. Im Ahrtal war mal von 38 Mrd. € die Rede. Die Regulierung müssten dann Ämter übernehmen. Ohne Bürokratie ist das nicht zu machen. Das dauert also. Im Gegensatz zu Versicherungen kann man den Staat kaum verklagen. Seine Leistung ist freiwillig.

Welche Lösung letztlich verfolgt wird oder ob alles so bleibt, ist noch nicht klar.
Leute, die sich sowieso nur von der Politik "abgezockt" fühlen, sind meist meinungsstark, aber argumentativ schwach . . .
Kobold2
30.06.2024, 18.22 Uhr
Ach Perle,
Sie sollten lieber auf den Inhalt eines Kommentar achten, als auf die Zeit der Erstellung.
Für nächtliche Kommentare sind hier andere zuständig und das darf dem Leser herzlich egal sein, denn es ist reine Privatsache. Was machen Sie denn Samstagabend 21.30 Uhr? Mein LKW steht da schon länger als 24h und ja Länge.... Wenn Sie Gliederzüge meinen, dann dürfen die nicht nur 18m , sondern 18,75 m lang sein. Den Rest überlasse ich ihrem Fachwissen.
Pe_rle
30.06.2024, 19.26 Uhr
Kobold2
tja Kobold, getroffene Hunde bellen, LOL
ich kann als Rentner immer schreiben, mir fällt aber auf das Sie zu allem einen Kommentar haben.
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