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Sa, 10:32 Uhr
13.04.2024
Photovoltaik

Preise haben Luft nach unten

Die Großhandelspreise für Photovoltaik-Module sind gesunken. Doch die niedrigeren Preise kommen noch nicht bei den Privatleuten an, beklagt die Verbraucherzentrale Thüringen...

Sie rät: Mehrere Angebote einholen - und sich beim Vertragsschluss nicht unter Zeitdruck setzen lassen.

Obwohl die Einkaufspreise bei PV-Modulen für Handwerker & Co. niedriger sind als noch vor einigen Monaten, macht sich dieser Trend für Privatkunden noch nicht bemerkbar.

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„Die Preise haben noch Luft nach unten. Das sollten Sie als Hausbesitzer im Hinterkopf behalten, wenn Sie Ihr PV-Anbieter zu einem schnellen Vertragsabschluss drängen will. Und anders als in den Vorjahren sind Bauteile wie zum Beispiel Wechselrichter am Markt auch nicht mehr knapp“, sagt Reiner Maschke, Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen.

Eine 10 kWp-Anlage ohne Speicher sollte komplett installiert nicht mehr als 15.000 bis 18.000 Euro kosten. „Bei Stromspeichern muss man aktuell mit circa 800 bis 1000 Euro pro kWh Speicherkapazität rechnen“, so der Experte. Für große Unsicherheiten beim Preis sorgen örtliche Gegebenheiten wie zerklüftete Dächer, aufwendiger Gerüstbau oder eine teilweise Verschattung des Daches, die einen sogenannten Leistungsoptimierer erforderlich macht.

Kein Angebot von der Stange
Reiner Maschke rät, mehrere Angebote einzuholen und nichts zu überstürzen: „Nehmen Sie sich Zeit für die Planung, informieren Sie sich vorab gründlich und lassen Sie sich fachlich beraten.“

Bei Kostenvoranschlägen gilt: Der Fachbetrieb sollte sich zuvor die konkreten Gegebenheiten vor Ort angesehen haben. „Standardpakete passen nicht auf jedes Dach, deshalb muss die Photovoltaik-Anlage an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Das gilt für die Anzahl der Solarmodule ebenso wie für Typ und Leistung des Wechselrichters sowie des Batteriespeichers“, rät Energieexperte Maschke.

Anschließend sollte geprüft werden, ob in den Kosten für Montage und Netzanschluss tatsächlich alle nötigen Bauteile und Arbeiten aufgeführt sind. Die Angebote sollten möglichst genau sein und alle Komponenten genau beschreiben.

Dabei sollte nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern vor allem auf den Umfang und die Qualität der Leistungen. Falls notwendig sollten beispielsweise auch die Kosten für ein Gerüst oder den Umbau des Zählerschranks enthalten sein.

Kurze Wege sind von Vorteil
Vorteilhaft ist es, wenn der ausführende Betrieb in der Nähe angesiedelt ist und auch engen Kontakt zu Lieferanten und Herstellern pflegt. „Dann haben Sie im Zweifel bei Fragen und Reklamationen kurze Reaktionszeiten und können auf kulante Lösungen hoffen“, sagt Reiner Maschke.

Bei der Beurteilung der Angebote hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen. Ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch kann unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.
Autor: red

Kommentare
Envites
14.04.2024, 09.29 Uhr
Hoher Preis postuliert hier
also der Endkundenpreis am Markt ist deutlich niedriger für das 10 KW/P Beispiel ohne Speicher im Artikel, ggf. ist mit Speicher gemeint...
das ist nicht ganz aktuell, was da postuliert wird...
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