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Do, 08:23 Uhr
22.12.2022
Basiskonto im Test

Girokonto für alle deutlich teurer

Banken und Sparkassen haben die Gebühren für das Basiskonto teils drastisch erhöht: In 24 Fällen kostet die Kontoführung in der Filiale mehr als 200 Euro im Jahr, die teuerste Bank nimmt gar 334,30 Euro. Das zeigt der aktuelle Vergleich der Stiftung Warentest...


Das Basiskonto soll Menschen mit sehr wenig und unregelmäßigem Einkommen die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen, doch kostet sie das meist mehr als Gehalts- und Rentenempfänger. Der Vergleich von 222 Kontomodellen bei 141 Instituten ergab teilweise höhere Kosten als beim ersten Test der Stiftung Warentest vor fünf Jahren.

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Viele Banken haben den monatlichen Grundpreis, den Preis für Überweisungen per Papier und für die Girocard angehoben. Ein Gratis-Basiskonto bei Kontoführung in der Filiale gibt es nicht mehr. Hier sind die GLS Bank und die KD-Bank Bank für Kirche und Diakonie mit Kosten von etwas über 60 Euro pro Jahr die günstigsten. Bei Online-Kontoführung bieten die ING, die KT Bank sowie die VR Bank Dreieich-Offenbach ein kostenloses Modell. Die höchsten Kosten ermittelten die Tester bei der Volksbank eG Die Gestalterbank – 334,30 Euro im Jahr für Filialkunden.

Banken begründen den hohen Preis meist mit einem Mehraufwand für Beratung und Eröffnung im Vergleich zum herkömmlichen Girokonto. Im Gesetz steht nur, dass der Preis sich an den marktüblichen Entgelten orientieren und angemessen sein sollte.

Der Test findet sich kostenfrei auf test.de unter www.test.de/basiskonten.
Autor: psg

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Kommentare
Leser X
22.12.2022, 08:53 Uhr
Das muss nicht sein
Diese Selbstbedienungs-Mentalität von Banken, die den Hals nicht vollkriegen können, funktioniert aber nur, weil die meisten Kunden sich mit diesem Mißstand abfinden.

Ich habe vor vielen Jahren den - zugegeben etwas unbequemen - Schritt getan und mein Konto einer noch heute gebührenfreien Bank anvertraut und es nie bereut. Im Gegenteil.

Dabei habe ich gewiss mehr Geld eingespart, als ich heute den Energieunternehmen als Nachzahlung in den Rachen werfen muss.
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