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Mi, 08:30 Uhr
21.12.2022
Polizeibericht

Details zum tragischen Unfall gestern auf der Autobahn

Nachdem gestern Nachmittag ein Geisterfahrer auf der A 38 einen tragischen Verkehrsunfall verursachte, bei dem er und zwei andere Menschen ihr Leben verloren, gab di Polizei jetzt weiterte Details zum Unfall bekannt...

Polnisches Unfallfahrzeug gestern Nachmittag (Foto: S.Dietzel) Polnisches Unfallfahrzeug gestern Nachmittag (Foto: S.Dietzel)

Der Unfallverursacher ist ein 80-jähriger Deutscher, Fahrer eines PKW Mercedes-Benz, aus dem Landkreis Eichsfeld. Er saß allein in seinem Fahrzeug. Bei dem anderen unfallbeteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen polnischen PKW Mitsubishi. Der 45-jährige polnische Fahrer und seine ebenfalls polnische 23-jährige Mitfahrerin, verstarben beide am Unfallort. Beide haben einen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Außerdem wurde Mittelleitplanke beschädigt, sodass ein Gesamtschaden von circa 45.000 Euro entstand.

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Die A 38 war im Zeitraum von circa 14.10 Uhr bis 20.50 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können oder selbst durch den Unfallverursacher gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der Autobahnpolizeistation Nord unter 03631 - 96 2902 in Nordhausen zu melden.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
21.12.2022, 10:32 Uhr
Bekanntlich schläft das Unglück nicht
Wie oft wurden schon mechanische Schutzvorkehrungen gegen das falsche Auffahren auf die Autobahn gefordert. Stets kommt die Absage mit der Begründung, es sind nicht genügend derartige Unfallgeschehen vorhanden. Offenbar hilft die rote /gelbe Hand auf dem Schild eben nicht.

Der Staat kassiert Milliarden Euro durch die Kfz Steuer ein und es wird auch geblitzt. Weshalb scheut man sich vor einer ausfahrbaren Kralle, welche den Reifendruck auf Null setzt, sobald jemand falsch auffährt? Dass Rettungswagen im Einsatz entgegen der Fahrtrichtung auf Autobahnen fahren, ist eher eine Ausnahme. Auch hierfür sollte es eine Lösung geben.

Es ist sehr traurig, dass hier gleich drei Menschen ihr Leben verloren haben.

Auf diesem Wege versichere ich meine Anteilnahme.
Doch leider werden es nicht die letzten sein.

Deshalb stelle ich hier die Frage WARUM wird für derartige Unfälle keine wirksame Vorsorge getroffen? Leider gibt es auch genügend Fahrzeugführer, welche mit Absicht die falsche Richtung wählen....
Nordhäuser
21.12.2022, 11:05 Uhr
Mein Beileid
Und wieder hat die wichtigste Komponente, der Mensch, versagt. Wann muss endlich der Fahrer auch alle 2 Jahre zum TÜV? Was muss noch passieren?
Mein Beileid den Familien der Hinterbliebenen.
Detlef
21.12.2022, 12:27 Uhr
Der 7. Sinn
Früher gab es eine Fernsehsendung die nannte sich der 7. Sinn. Leider seit vielen vielen Jahren kein Interesse mehr Seitens unser schönen Fernsehlandschaft. Es sind viele andere Medienausstrahlungen wichtiger als Sicherheit im Straßenverkehr. Damit kann man kein Geld verdienen!
Auch die Fahrschulausbildung sollte mal überdacht werden, um mehr Verantwortungs Bewußte neue Fahrzeugführer auf die Menschheit los zu lassen.

Es geht durch alle Altersklassen auch die Polizei ist kein Vorbild, sie gehören genauso zu den hartnäckigen Blinkverweigeren wie die meisten heute.

Meine Empfehlung an die Autoindustrie keinen Blinker mehr ein bauen,
da viele Leute gesundheitliche Probleme mit ihrer linken Hand haben.

Wenn ich mit Bekannten unterhalte ob sie die jährlich erscheinen Verkehrsbestimmungen kennen, höre ich immer Interessiert mich nicht, ich fahre schon immer so!

Frohe Weihnachten und eine guten (RUTSCH) ins neue Jahr

Mein Beileid denn Betroffenen Familien
free Gigi
21.12.2022, 12:44 Uhr
kognitive Fähigkeiten
lassen nun mal im Alter nach, dies ist nun mal Fakt.

Wer nicht erkennt, dass wenn man auf dem Beschleunigungsstreifen links die Böschung und rechts die Fahrbahn sieht, etwas nicht stimmt, dem helfen auch keine leuchten Schilder o.ä.! Notfalls kann man immer noch anhalten, Warnblickanlage an, schauen und sich orientieren. Aber weiterfahren ist das denkbar gefährlichste.
Dann ist bereits das Losfahren vorm Haus, für alle anderen und einen selbst, eine möglicherweise lebensgefährliche Situation!
bleibtmalfeinineurer
21.12.2022, 12:49 Uhr
Die Rufe nach mechanischen Sperren,
oder allgemein nach staatlichen Eingriffen in alles Mögliche werden immer dann laut, wenn irgend etwas passiert.

Regelt der Staat irgendwas, bevor etwas passiert, schreien die Gleichen sie würden entmündigt, oder für blöd gehalten (bsp. Feuerwerk).

Wenn es danach ginge müsste fließendes Wasser und offenes Feuer, Zigaretten, Alkohol und alles mögliche verboten werden.

Um im Thema zu bleiben: Technisch ist vieles machbar, sinnvoll (in einem solchen Fall) wären mechanische sperren sicher auch.... aber im Normalfall (und das sind 99,xxProzent der Auffahrten auf die Autobahn) reicht etwas Verantwortungsbewusstsein und Obacht.
Kobold2
21.12.2022, 17:41 Uhr
Auch hier wieder
Die erwartbaren Reaktionen auf die einfachste Maßnahme, dem entgegen zu wirken.
Der Ruf nach dem Staat ist wie immer schnell zur Stelle, damit man von der fehlenden Eigenverantwortung ablenken kann. Kommt dann doch eine Regelung, fühlt man sich wieder bevormundet und gegängelt
Ja unser Staat hat hier ein entscheidendes Defizit gegenüber dem Rest Europas. Nicht nur der Staat, sondern auch einige Kommentatoren und Leser.
Regelmäßige verpflichtende Gesundheitschecks, ab einem
bestimmten Alter sind eine kostengünstige und einfache präventiventive Maßnahme und es gibt keinen triftigen Grund, warum man das hierzulande nur für einen Teil der Verkehrsteilnehmer vorschreibt?
In diesem Fall ist jeder Daumen nach unten ein Indiz, wie man es mit der Eigenverantwortung und der Verkehrsicherheit sieht.

und es werden viele sein.
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