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Mi, 11:43 Uhr
09.11.2022
ifo Institut

Entlastungspakete kosten 135 Milliarden

Die drei Entlastungspakete der Bundesregierung kosten den Haushalt rund 135 Milliarden Euro in den Jahren 2022, 23 und 24. Das sind 3,8 Prozent der Wirtschaftsleistung des Jahres 2021. Das hat das ifo Institut berechnet...

„Diese Summe schließt nicht die Gas- und Strompreisbremse mit ein, die auf weitere 90 Milliarden Euro geschätzt wird und die noch nicht vom Bundestag beschlossen wurde“, sagt ifo-Steuerschätzer Max Lay. In diesem Jahr beziffert er die Entlastung durch die drei Pakete auf 33,3 Milliarden Euro, im kommenden auf 49,0 Milliarden und für 2024 sogar auf 52,2 Milliarden Euro.

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„Die Realeinkommensverluste durch die höheren Energiepreise müssen gesellschaftlich getragen werden“, mahnt Ko-Autor Andreas Peichl. „Der Staat kann diese Verluste nicht verhindern, er kann sie nur umverteilen. Wenn der Staat versucht, die gesamte Bevölkerung abzuschirmen, kann er weniger öffentliche Güter bereitstellen oder muss in der Zukunft höhere Steuern erheben. Staatliche Unterstützung sollte zwei Regeln folgen: Energiesparanreize müssen auf breiter Front erhalten bleiben, und die Hilfen sollten nur an besonders betroffene Haushalte gegeben werden.“

„Der größte Brocken in diesem Jahr sind die netto 10,4 Milliarden für das Energiegeld der Arbeitnehmer“, fügt Lay hinzu. Es folgen 6 Milliarden für das Energiegeld der Rentner, dann 3,1 Milliarden für die zeitweise Absenkung der Energiesteuer, 2,7 Milliarden Euro für die Erhöhung des Grundfreibetrags, 2,5 Milliarden für das 9-Euro-Ticket und 2,0 Milliarden Euro für die Senkung der Umsatzsteuer auf Gas. Im kommenden Jahr schlägt die Umsatzsteuersenkung beim Gas sogar mit 6,5 Milliarden Euro zu Buche.
Autor: red

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Kommentare
Aus die Maus
09.11.2022, 13:15 Uhr
Frage
Und was ist mit den geringverdienern ?
Ach ja die gehen wieder Leer aus !
geloescht.20250302
09.11.2022, 15:53 Uhr
Bei EntLASTung...
...ist LAST enthalten im Wortstamm.

Wer diese mit fettem Bankkonto dank Parteizugehörigkeitspitzenfunktionärs- oder MdB/MdL-Salär nicht schultern muss, wissen wir doch alle, oder?
Determinante
10.11.2022, 21:29 Uhr
135 Mrd für Konsum ist ein NoGo
Mag sein, dass es für den einen oder anderen OK ist seinen Konsum mit Kredit zu finanzieren.
Organisationen und Staaten sollten Kedite nur für Investitionen nutzen. Denn hier hat der Schuldner wenigstens einen Gegenwert - bei Konsum ist da nichts.
Und für alle denen nicht klar ist wem die Schuden aufgelastet werden: unseren Kindern!
diskobolos
11.11.2022, 05:41 Uhr
Im Prinzip stimme ich Ihnen zu, Determinante
Staaten sollten wirklich nicht mehr ausgeben, als sie mit Steuern einnehmen. Mit Ausnahme von Investitionen und Notsituationen. (Letztere gibt es aber eigentlich immer.)

Im Unterschied zu privaten Schulden müssen die Staaten ihre Schulden aber nicht zurückzahlen (und das machen sie auch nicht.) Als sich die Staaten noch direkt bei ihren Bürgern Geld geliehen haben (z. B. als "Bundesschatzbriefe") mussten sie das natürlich.

Jetzt bekommen sie das Geld von der EZB. Das dürfte die EZB eigentlich nicht mitmachen, macht sie aber. Das nötige Geld dafür "druckt" sie einfach. Wozu soll man Geld an jemanden zurückzahlen, der sich Geld drucken kann? Glaubt wirklich jemand GR, I, F, ja selbst D könnten diese Mrd. jemals bezahlen?
Z. B. die 300 Mrd. die D jetzt zusätzlich aufnimmt. Aus welchen Steuerüberschüssen soll das denn erfolgen?
Und dabei sind die Schulden, die die EU zu Lasten ihrer Mitglieder aufnimmt noch gar nicht dabei. (Wir erinnern uns noch an die 750 Mrd. Corona-Hilfe. Da wurde lange diskutiert, wer wie viel davon bekommt, woher das Geld kommt wurde in den Medien nicht gefragt. Ich habe nicht den Eindruck, das Frau v. d. Leyen sich um die Rückzahlung kümmert.) Die Zahlungen, die die EU jetzt an die Ukraine leistet, sollen angeblich ab 2033 zurückgezahlt werden. Wer's glaubt.

Auch unsere Kinder werden niemals in der Lage sein, diese Schulden zu bezahlen. Sie werden es aber über die andauernde Inflation spüren.
"Gedrucktes" Geld, dem keine Werte gegenüberstehen muss letztlich zu Inflation führen. Und das istdas, was wir jetzt erleben. Die Auswirkungen des Krieges kommen da nur noch oben drauf.
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