Di, 14:40 Uhr
02.11.2021
Arbeitsmarkt_Reinigungsberufe
Mehr Beschäftigte und weniger Arbeitslose in den Reinigungsberufen
Die Corona-Krise zeigt uns, dass bestimmte Berufe für die Grundversorgung der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind. Was uns im Normalbetrieb als selbstverständlich vorkommt, rückt in Krisenzeiten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Hierzu zählen auch die Beschäftigten in der Reinigungsbranche...
Der internationale Tag der Reinigungskraft steht vor der Tür (08.11.2021). Wie es mit den Beschäftigten, den Arbeitslosen und freien Arbeitsstellen in der Reinigungsbranche aussieht, zeigen aktuelle Zahlen.
Immer mehr Menschen im Landkreis Mansfeld- Südharz arbeiten in Reinigungsberufen. So waren im Jahr 2020 958 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 147 mehr als im Jahr 2012. Die höchste Zunahme verzeichnet die Altersgruppe der 55 bis unter 65-Jährigen. Diese Zahl ist um fast die Hälfte gestiegen.
Im Gegensatz zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat die Zahl der geringfügig Beschäftigten (450-Euro-Minijob) in den Reinigungsberufen abgenommen. Im Jahr 2020 gab es 553 geringfügig Beschäftigte im Landkreis Mansfeld-Südharz in dieser Berufsgruppe. Das waren 260 weniger Personen als 2012 (Altersgruppe unter 25 bis unter 65). Anders sah es in der Altersgruppe 65 Jahre und älter aus. Hier stieg die Zahl der Minijobber gegenüber 2012 um 56 auf 115 Personen. Ob freiwillig oder unfreiwillig, Minijobs im Alter sind auch bei uns ein Thema.
Die Zahl der Arbeitslosen in Reinigungsberufen reduzierte sich in den vergangenen zehn Jahren um fast die Hälfte. Im Jahresdurchschnitt 2020 waren bei der Arbeitsagentur 450 Menschen arbeitslos gemeldet, 370 weniger als 2010.
Und noch ein Blick auf die Stellenseite: Aktuell sind im Bestand der Agentur für Arbeit Sangerhausen 66 freie Arbeitsstellen in Reinigungsberufen. Das waren sieben mehr als voriges Jahr um diese Zeit. Dazu sagt die Vorsitzende der Agentur für Arbeit Sangerhausen, Dr. Simone Meißner: Ob Kindergarten, Krankenhaus oder im Büro - die Reinigungsbranche gehört zu den systemrelevanten Berufen. Gut ist, dass viele Arbeitgeber im Laufe der Jahre die Minijobs in der Reinigungsbranche in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umgewandelt haben. Das ermöglicht den Beschäftigten die soziale Absicherung. Wie auch in anderen Berufen ist der Fachkräftebedarf bei Reinigungsberufen im Landkreis gestiegen.
Autor: nisDer internationale Tag der Reinigungskraft steht vor der Tür (08.11.2021). Wie es mit den Beschäftigten, den Arbeitslosen und freien Arbeitsstellen in der Reinigungsbranche aussieht, zeigen aktuelle Zahlen.
Immer mehr Menschen im Landkreis Mansfeld- Südharz arbeiten in Reinigungsberufen. So waren im Jahr 2020 958 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 147 mehr als im Jahr 2012. Die höchste Zunahme verzeichnet die Altersgruppe der 55 bis unter 65-Jährigen. Diese Zahl ist um fast die Hälfte gestiegen.
Im Gegensatz zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat die Zahl der geringfügig Beschäftigten (450-Euro-Minijob) in den Reinigungsberufen abgenommen. Im Jahr 2020 gab es 553 geringfügig Beschäftigte im Landkreis Mansfeld-Südharz in dieser Berufsgruppe. Das waren 260 weniger Personen als 2012 (Altersgruppe unter 25 bis unter 65). Anders sah es in der Altersgruppe 65 Jahre und älter aus. Hier stieg die Zahl der Minijobber gegenüber 2012 um 56 auf 115 Personen. Ob freiwillig oder unfreiwillig, Minijobs im Alter sind auch bei uns ein Thema.
Die Zahl der Arbeitslosen in Reinigungsberufen reduzierte sich in den vergangenen zehn Jahren um fast die Hälfte. Im Jahresdurchschnitt 2020 waren bei der Arbeitsagentur 450 Menschen arbeitslos gemeldet, 370 weniger als 2010.
Und noch ein Blick auf die Stellenseite: Aktuell sind im Bestand der Agentur für Arbeit Sangerhausen 66 freie Arbeitsstellen in Reinigungsberufen. Das waren sieben mehr als voriges Jahr um diese Zeit. Dazu sagt die Vorsitzende der Agentur für Arbeit Sangerhausen, Dr. Simone Meißner: Ob Kindergarten, Krankenhaus oder im Büro - die Reinigungsbranche gehört zu den systemrelevanten Berufen. Gut ist, dass viele Arbeitgeber im Laufe der Jahre die Minijobs in der Reinigungsbranche in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umgewandelt haben. Das ermöglicht den Beschäftigten die soziale Absicherung. Wie auch in anderen Berufen ist der Fachkräftebedarf bei Reinigungsberufen im Landkreis gestiegen.