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So, 16:12 Uhr
22.11.2020
Der Totensonntag

Gedenktag seit mehr als 200 Jahren

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres…

Der Eingang zum Friedhof in Greifenhagen bei Hettstedt. Im späten Nachmittagslicht des Herbstes wirft das Tor einen besonderen Schatten auf den Pfeiler (Foto: Jochen Miche ) Der Eingang zum Friedhof in Greifenhagen bei Hettstedt. Im späten Nachmittagslicht des Herbstes wirft das Tor einen besonderen Schatten auf den Pfeiler (Foto: Jochen Miche )

Der Eingang zum Friedhof in Greifenhagen bei Hettstedt. Im späten Nachmittagslicht des Herbstes wirft das Tor einen besonderen Schatten auf den Pfeiler. Foto: Jochen Miche

Er kann – aufgrund der fixen Lage des vierten Adventssonntages vor dem 25. Dezember – nur auf Termine vom 20. bis zum 26. November fallen.

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König Friedrich Wilhelm III. von Preußen bestimmte durch Kabinettsorder vom 24. April und Verordnung vom 25. November 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Regionen jeweils den letzten Sonntag des Kirchenjahres, den letzten Sonntag vor dem 1. Advent, zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“.

Folgende Gründe kommen dafür in Frage: das Gedenken an die vielen Gefallenen der Befreiungskriege von 1813 bis 1815, die Trauer um die 1810 verstorbene Königin Luise und auch das Fehlen eines Totengedenkens im evangelischen Kirchenjahr. Förderlich war sicher im Zeitalter der Romantik die Welle der Empfindsamkeit, die das Gedenken an die Verstorbenen verstärkt in Mode brachte. Die anderen evangelischen Landeskirchen übernahmen diese Bestimmung.
Quelle: Wikipedia
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