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Fr, 19:58 Uhr
23.10.2020
Service-Tipp

Wissenswertes zum Thema Krampfadern

Nicht jeder wird selbst darunter leiden, aber die meisten Menschen werden sicherlich schon einmal davon gehört haben. Gemeint sind die Krampfadern. Dafür gibt es natürlich auch einen medizinischen Begriff der „Varizen“ lautet...

Gesundheit  (Foto: composita auf Pixabay ) Gesundheit (Foto: composita auf Pixabay )
Dabei handelt es sich um eine dauerhafte Venenerweiterung. Zu ca. 90 Prozent treten sie an den Beinen auf und man kann sie gut an der bläulichen Farbe unter der Haut erkennen. Sie verlaufen dabei in Linien oder weisen Verästelungen auf. Es ist sogar möglich, dass Krampfadern auch an anderen Teilen des Körpers wie zum Beispiel der Leber zu finden sind. Meistens leiden Frauen unter den Krampfadern und verstärkt können sie mit zunehmendem Alter auftreten.

Man kann sich nun fragen, wie Varizen entstehen. Der Grund liegt in den geschwächten Venenwänden und Venenklappen. Man muss wissen, dass das Blut über die Venen vom Herzen in alle Organe sowie Körperbereiche fließt. Ärzte unterscheiden dabei in oberflächliche Venen, Verbindungsvenen und auch tiefe Venen. Die oberflächlichen Venen verlaufen (wie es der Name schon selbst sagt) direkt unter der Hautoberfläche. Das Blut fließt von diesen weiter über die Verbindungsvenen in die tieferen Venensysteme und dann zurück wieder zum Herzen.

Beim Rücktransport des Blutes zum Herzen spielen die Venen eine große Rolle
Wenn es um den Rücktransport des Blutes zum Herzen geht, spielen die Venen im Bein eine größere Rolle, denn in ihnen befinden sich die Venenklappen. Wenn das Blut mit der Unterstützung der natürlichen Muskulatur der Beine zum Herzen hin gepumpt wurde, schließen sich diese Venenklappen und verhindern somit, dass das Blut wieder zurückfließt. Sobald von unten neues Blut nachkommt, öffnen sich auch wieder diese Klappen. Wenn man nun geschwächte Venenwände und in ihrer Funktion eingeschränkte Venenklappen hat, sind das dann die möglichen Ursachen für die unschönen und oft schmerzhaften Krampfadern. Ergänzend kann man noch weitere Fakten zu Krampfadern zum Beispiel auch auf der Internetseite von „eurovenen.de“ finden.

Was gibt es für Risikofaktoren bei Krampfadern?
Wie schon erwähnt, sind Frauen meist von Krampfadern häufiger betroffen als Männer. Ein Grund dafür soll sein, dass sie für Bindegewebsschwächen anfälliger sind. Es gibt dazu noch unterschiedliche Faktoren, die für die Entstehung von Krampfadern begünstigend wirken. Das kann dann an einer mangelnden Bewegung liegen, oder es tritt durch eine Schwangerschaft auf. Krampfandern können auch im Zusammenhang mit Übergewicht vorkommen. Auch Kleidung in Form von zu engen Bündchen an Strümpfen können negativ wirken. So sollten sie zwar rutschfest sitzen, aber nicht einschnüren.

Was können erste Anzeichen für Krampfadern sein?
An den Beinen zeigen sich Krampfadern durch knotig/erweiterte Venen, die bläulich verfärbt sind. Dann können Wadenkrämpfe, müde und schwer wirkende Beine erste Anzeichen von beginnender Venenschwäche sein. Wenn man erweiterte Venen unter der Haut sieht und sich kleine knotige Schlängelungen bilden oder es zu bisher unbekannten Schmerzen in den Beinen kommt, sollte man als Betroffener einen Spezialisten für Venen aufsuchen und sich von diesem beraten und helfen lassen. Wenn Venenklappen nicht mehr richtig arbeiten, müssen eventuell die erkrankten Venen entfernt oder zumindest „deaktiviert“ werden.
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