Di, 21:28 Uhr
21.07.2020
Gewerbetreibende unterzeichnen offenen Brief zum Hettstedter Ratskeller
Mit Bestürzung davon erfahren!
Ein von zahlreichen Gewerbetreibenden unterzeichneter Offener Brief ist im Hettstedter Rathaus abgegeben worden. Vor allem Marktanlieger unterstreichen in dem Schreiben ihr Unverständnis über die Kündigung des Ratskellers durch die Verwaltung...
In dem Brief heißt es: Mit Bestürzung haben wir davon erfahren! Der Ratskeller als Gaststätte in Hettstedt war schon immer ein wichtiger Faktor für die Belebung des Marktes!
Sorge vor Verödung
Es wird auf Folgendes hingewiesen: Gerade in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, einen ansprechenden Betreiber für eine Gaststätte zu finden. Das ist in Hettstedt mit der Familie Machatschek endlich gelungen. In Hettstedt erinnern sich insbesondere langjährige Geschäftsinhaber aus dem Marktumfeld der Zeiten, in denen der Ratskeller leer stand. Dies wünsche sich niemand mehr zurück.
Abschließend heißt es in dem Offenen Brief: Wir fordern, dass alle Anstrengungen unternommen werden, die Gaststätte Ratskeller mit dem derzeitigen Betreiber offen zu halten! Nur so kann unserer Meinung nach ein innerstädtisches Marktleben aufrechterhalten und auf lange Sicht weiter belebt werden. Der Brief wurde von Gewerbetreibenden im Rathaus abgegeben. Der Bürgermeister selbst konnte ihn nicht entgegen nehmen, er befindet sich in Urlaub.
Bürgerdialog am Freitag
Die Kündigung des Ratskellers beschäftigt längst auch die Parteien. Die Freien Wähler machten in der vergangenen Woche nach dem TV-Sender PUNKTum als Erste die Öffentlichkeit aufmerksam auf die Kündigung des Ratskellers durch die Stadtverwaltung (die allerdings nicht im Januar, wie fälschlicherweise mitgeteilt, sondern erst im Juni 2020 erfolgt war). Andere Medien, zum Beispiel Hettstedt live, berichteten daraufhin und erreichten eine breite, überwiegend empörte Öffentlichkeit.
An Mitglieder der Partei Freie Wähler wandten sich viele verunsicherte Menschen, nachdem sie von deren Initiative zum Erhalt der gastronomischen Einrichtung Ratskeller Hettstedt erfahren und sich teilweise in Unterschriftenlisten eingetragen hatten. Auf den Unterschriftenlisten, die unter anderem im Kopierzentrum Hettstedt ausliegen, heißt es: Bürger und Gäste der Stadt Hettstedt fordern die Stadtverwaltung auf, alles Erdenkliche für den Erhalt des Ratskellers zu tun. Die Kündigung des Objektes ist zurückzunehmen und ein Weg zur Modernisierung der Küche zu finden.
Die Aussicht, dass der Ratskeller nie wieder ein Restaurant sein wird, wenn die Betreiber, Familie Machatschek/Leißring erst einmal vertrieben worden sind, ängstigt viele Hettstedter und Gäste der Stadt. Aus diesem Grunde hat sich der Kreisverband Mansfeld-Südharz der Freien Wähler entschieden, für diesen Freitag, den 24. Juli, ab 17 Uhr zu einem Bürgerdialog in den Ratskeller einzuladen. In lockerer Weise wollen sie mit Interessierten über die Frage sprechen: Ist der Ratskeller noch zu retten? Der Landtagsabgeordnete und Kreischef der Freien Wähler, Jens Diederichs, ermutigt alle Interessierten, an dem Abend in den Ratskeller zu kommen. Er sagt: Wir wollen auf diese Weise auch der Familie Machatschek/Leißring unsere Sympathie zeigen und ihnen den Rücken stärken.
Jochen Miche
Autor: redIn dem Brief heißt es: Mit Bestürzung haben wir davon erfahren! Der Ratskeller als Gaststätte in Hettstedt war schon immer ein wichtiger Faktor für die Belebung des Marktes!
Sorge vor Verödung
Es wird auf Folgendes hingewiesen: Gerade in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, einen ansprechenden Betreiber für eine Gaststätte zu finden. Das ist in Hettstedt mit der Familie Machatschek endlich gelungen. In Hettstedt erinnern sich insbesondere langjährige Geschäftsinhaber aus dem Marktumfeld der Zeiten, in denen der Ratskeller leer stand. Dies wünsche sich niemand mehr zurück.
Abschließend heißt es in dem Offenen Brief: Wir fordern, dass alle Anstrengungen unternommen werden, die Gaststätte Ratskeller mit dem derzeitigen Betreiber offen zu halten! Nur so kann unserer Meinung nach ein innerstädtisches Marktleben aufrechterhalten und auf lange Sicht weiter belebt werden. Der Brief wurde von Gewerbetreibenden im Rathaus abgegeben. Der Bürgermeister selbst konnte ihn nicht entgegen nehmen, er befindet sich in Urlaub.
Bürgerdialog am Freitag
Die Kündigung des Ratskellers beschäftigt längst auch die Parteien. Die Freien Wähler machten in der vergangenen Woche nach dem TV-Sender PUNKTum als Erste die Öffentlichkeit aufmerksam auf die Kündigung des Ratskellers durch die Stadtverwaltung (die allerdings nicht im Januar, wie fälschlicherweise mitgeteilt, sondern erst im Juni 2020 erfolgt war). Andere Medien, zum Beispiel Hettstedt live, berichteten daraufhin und erreichten eine breite, überwiegend empörte Öffentlichkeit.
An Mitglieder der Partei Freie Wähler wandten sich viele verunsicherte Menschen, nachdem sie von deren Initiative zum Erhalt der gastronomischen Einrichtung Ratskeller Hettstedt erfahren und sich teilweise in Unterschriftenlisten eingetragen hatten. Auf den Unterschriftenlisten, die unter anderem im Kopierzentrum Hettstedt ausliegen, heißt es: Bürger und Gäste der Stadt Hettstedt fordern die Stadtverwaltung auf, alles Erdenkliche für den Erhalt des Ratskellers zu tun. Die Kündigung des Objektes ist zurückzunehmen und ein Weg zur Modernisierung der Küche zu finden.
Die Aussicht, dass der Ratskeller nie wieder ein Restaurant sein wird, wenn die Betreiber, Familie Machatschek/Leißring erst einmal vertrieben worden sind, ängstigt viele Hettstedter und Gäste der Stadt. Aus diesem Grunde hat sich der Kreisverband Mansfeld-Südharz der Freien Wähler entschieden, für diesen Freitag, den 24. Juli, ab 17 Uhr zu einem Bürgerdialog in den Ratskeller einzuladen. In lockerer Weise wollen sie mit Interessierten über die Frage sprechen: Ist der Ratskeller noch zu retten? Der Landtagsabgeordnete und Kreischef der Freien Wähler, Jens Diederichs, ermutigt alle Interessierten, an dem Abend in den Ratskeller zu kommen. Er sagt: Wir wollen auf diese Weise auch der Familie Machatschek/Leißring unsere Sympathie zeigen und ihnen den Rücken stärken.
Jochen Miche
