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Fr, 11:16 Uhr
20.12.2019
Deutscher Tierschutzbund fordert:

Feuerwerksverzicht und böllerfreie Tierschutzzonen

Ohrenbetäubender Lärm, Brandgeruch und Lichtblitze am Himmel: Tiere erleben Silvester oft als wahren Alptraum. Der Deutsche Tierschutzbund hat deshalb nun in einem Brief an den Präsidenten des Deutschen Städtetages appelliert, auf den Verzicht von Feuerwerken hinzuwirken...

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Mindestens empfiehlt der Verband Schutzzonen für Bereiche, in denen viele Tiere leben. Dazu gehören Innenstädte, Tierheime, Stallungen, Koppeln und Weiden, aber auch Waldränder, Parkanlagen und Uferregionen.

„Um Tiere vor der Qual und den Gefahren an Silvester endlich effektiv zu schützen, muss der Städtetag seine Verantwortung wahrnehmen und flächendeckend aktiv werden – mit Schutzzonen für Tiere, in denen rücksichtslose private Knallerei nicht länger möglich ist“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutsches Tierschutzbundes. „In naher Zukunft sollte man im Sinne von Tier- und Naturschutz auf das Abbrennen städtischer Feuerwerke gänzlich verzichten.“

Aufgrund der Feinstaubbelastung haben sich mehrere deutsche Städte bereits dafür entschieden, das Böllern in dicht besiedelten Zonen zu untersagen. Erste Bau- und Supermärkte verzichten ebenfalls auf den Verkauf von Feuerwerk. Aus Tierschutzsicht sind Feuerwerke angesichts der damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen generell abzulehnen. Daher begrüßt der Deutsche Tierschutzbund alle Maßnahmen, die den Tieren diese stressige Zeit erleichtern. Die meisten Tierarten, darunter auch Haustiere wie Hunde und Katzen, leiden aufgrund ihres sensiblen Gehörs besonders unter Raketen und Knallern – diese können sogar zu einer dauerhaften Schädigung des Gehörs führen. Aufgeschreckte Wildtiere im Stadtgebiet, vor allem Wildvögel, verlassen mitten in der Nacht unter erheblichem Stress ihre Schlafplätze. Auch Schweine, Kühe oder Schafe und insbesondere Pferde reagieren empfindlich und können sich erheblich verletzen, wenn sie in Panik versuchen zu fliehen. Im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung besteht nicht zuletzt erhöhte Brandgefahr. Unmengen an Feuerwerkskörpern landen zudem in der Natur und schädigen diese nachhaltig. Denn Raketen und Böller sind mit giftigen Farben bedruckt und enthalten Schwermetalle und andere Schadstoffe, die in Böden und den Wasserkreislauf gelangen können.

Tierhalter sollten ihre Haustiere möglichst vom Silvester-Lärm abschotten und als Bezugsperson bei ihren Tieren bleiben, damit sich das tierische Familienmitglied möglichst sicher fühlen kann. Gassi gehen sollten Hundehalter mit ihren Tieren nur an der Leine, möglichst in ruhigeren Gegenden und zu Uhrzeiten, zu denen noch nicht geböllert wird. Freigängerkatzen bleiben am besten im Haus – um die Silvesterzeit werden sie vermehrt als vermisst gemeldet.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.otto
20.12.2019, 12:36 Uhr
wie
wäre es mit böllerfreien Menschenzonen - schon mal daran gedacht??
Warum wird das Böllern nicht einfach generell verboten.
Hat hier nicht erst einmal der Mensch (Tier) und das Klima im Focus zustehen??
Mein Diesel soll nicht mehr fahren dürfen, aber geböllert darf werden auf Teufel komm raus, Hauptsache es wird ein ordentlich Umsatz mit den Böllern und Raketen gemacht - das reicht schon - oder ??????
Echter-Nordhaeuser
20.12.2019, 14:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Echter-Nordhaeuser
20.12.2019, 16:04 Uhr
@otto
Sie haben zum Teil recht aber zu Silvester gehört das eben mal dazu das ist schon Jahrzehnte lang Tradition.
Warum sollte man es jetzt verbieten sollen oder dürfen wir hier überhaupt noch was!?
Leben wir überhaupt noch oder kommt es bald soweit das wir uns Einmauern müssen.
Teja
20.12.2019, 22:04 Uhr
Sylvester
Gleich von vornherein gesagt , ich habe in meiner Jugend auch mit Feuerwerk zu Sylvester Umgang gehabt .
Seit vielen Jahren nicht mehr.
Tradition ist es nun mal ,das Sylvester der Tag ist , wo Feuerwerk verwendet wird .
Dem einen gefällt es , dem anderen nicht ,dafür mag es tausend Gründe geben .
Aber in den meisten Teilen der Welt wird nun mal geböllert.
Bei türkischen Hochzeiten wird sogar oft scharf geschossen .Wer verlangt da , dies zu verbieten?
Ach ja,da wo das in den Ballungszentren Mode ist ,regt sich kein Einheimischer mehr auf ,da wohnt ja fast keiner mehr .
In Großstädten in bestimmten Vierteln wird ja auch schon auf Weihnachtsdekorationen verzichtet , da es dort nicht gewollt ist .Sprachakrobaten versuchen aus bekannten de utschen Begriffen , wie zum Beispiel Weihnachtsbaum einen Lichterbaum im vorauseilendem Gehorsam zu machen und so weiter und sofort.
Nur hier sollen alte Traditionen,die es schon ewig gibt abgeschafft werden ,wogegen die Neubevölkerung ihre Traditionen hierher mitbringt und auslebt unter Schutz des Staates .
Übrigens , die hier lebenden Asiaten lassen es in dieser Hinsicht hier auch richtig krachen , ist das etwas anderes?
Abschließend sei gesagt , die Mehrwertsteuereinnahmen an den Sylvestervortagen sind sicher immens .Da kommt richtig was rein.
Aber wenn es gerade so aussieht ,als breche die deutsche Wirtschaft ein , dann kann man auch noch die Feuerwerksbetriebe mit reinziehen , die Sozialkassen werden doch gerade wieder durch die Klimasteuer aufgefüllt .
Das Tiere besonders sensibel auf die Knallerei reagieren ist richtig ,aber der Mensch darf auch nicht gezwungen werden ,vergessen zu leben.
geloescht.20250302
21.12.2019, 07:20 Uhr
Ich unterscheide...
...zwischen schönem bunten Feuerwerk am Himmel, von dem auch diejenigen etwas haben, je selbst (Wie ich) dafür keinen Cent ausgeben...

...und der tumben hörsturzhervorrufenden Knallerei mit lebensgefährlichen Polenböllern.

Und an letzterem illegalen Mist verdient nicht mal der Staat durch MwSt.
Woly
27.12.2019, 17:33 Uhr
Verbieten
Dann aber bitte auch alle lautstarken zwei- und vierrädrigen sommerspassfahrgeräte- aber die stören natürlich keine Tiere jedes Wochenende
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