Fr, 08:26 Uhr
27.09.2019
Patientenakademie:
Volkskrankheit Rückenschmerz
Volkskrankheit derart gerecht wie der Rückenschmerz. Er kann zahlreiche Ursachen haben und bedarf genauer Diagnostik und individueller Therapie. Am Dienstag informieren Dr. med. Jan Phenn und Dr. med. Peter Eisermann in Sangerhausen über Ursachen und Therapiemöglichkeiten.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Patientenakademie informieren Dr. med. Jan Phenn und Dr. med. Peter Eisermann am Dienstag, den 1. Oktober 2019, um 17 Uhr über Ursachen und Therapiemöglichkeiten.
Die Beschwerden zwischen Nacken und Kreuz kennt fast jeder - im Verlauf eines Lebens klagen rund 80 Prozent aller Deutschen über Rückenschmerzen. Wenig Bewegung, Fehlhaltungen, Muskelverspannungen oder falsches Heben – die Ursachen von Rückenproblemen sind vielfältig. Ein Bandscheibenvorfall oder ein Hexenschuß zählen ebenso zu den Auslösern wie Erkrankungen des Skeletts, beispielsweise Osteoporose. Betroffene neigen häufig dazu, sich zu schonen. Doch gerade das kann weitere Fehlhaltungen verursachen, die zu erneuten Schmerzen führen können.
Dr. med. Jan Phenn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Helios Klinik Sangerhausen, und Dr. med. Peter Eisermann, Chefarzt Orthopädie am Reha-Zentrum Bad Frankenhausen, erläutern in ihren Vorträgen die vielseitigen Ursachen für Rückenschmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten. In den meisten Fällen handelt es sich um sogenannte unspezifische Rückenschmerzen. Hierbei leiden Betroffene häufig unter verspannten, verkürzten und überdehnten Muskeln oder verhärteten Faszien. Die daraus entstehenden Funktionsstörungen sind aber nur vorrübergehend. Eine zuverlässige Diagnose ist dennoch ratsam, damit sich die Beschwerden nicht chronisch werden. Bei spezifischen Rückenschmerzen hingegen lässt sich meist eine klare Ursache für die Beschwerden festmachen, wie etwa ein Wirbelgleiten, eine Verletzung oder ein Bandscheibenvorfall, erklärt Dr. med. Jan Phenn.
Der Ausschluss schwerwiegender Erkrankungen erfolgt in den meisten Fällen durch ein ausführliches diagnostisches Gespräch und eine sorgfältige körperliche Untersuchung. Bei länger anhaltenden Rückenschmerzen und dem Verdacht auf einen spezifischen Rückenschmerz ist eine bildgebende Diagnostik mittels Röntgen, Ultraschall sowie Computer- und Magnetresonanztomographie erforderlich. Ist die Ursache des Rückenschmerzes gefunden, reicht das Behandlungsspektrum von Krankengymnastik, Entspannungsübungen, medikamentöser Therapie im Bereich der Schmerzquelle bis hin zu einem chirurgischen Eingriff.
Termin:
Dienstag, 1. Oktober 2019 um 17 Uhr in der Cafeteria der Helios Klinik Sangerhausen
Referenten: Dr. med. Jan Phenn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Helios Klinik Sangerhausen, und Dr. med. Peter Eisermann, Chefarzt für Orthopädie am Reha-Zentrum Bad Frankenhausen.
Autor: redIm Rahmen der Veranstaltungsreihe Patientenakademie informieren Dr. med. Jan Phenn und Dr. med. Peter Eisermann am Dienstag, den 1. Oktober 2019, um 17 Uhr über Ursachen und Therapiemöglichkeiten.
Die Beschwerden zwischen Nacken und Kreuz kennt fast jeder - im Verlauf eines Lebens klagen rund 80 Prozent aller Deutschen über Rückenschmerzen. Wenig Bewegung, Fehlhaltungen, Muskelverspannungen oder falsches Heben – die Ursachen von Rückenproblemen sind vielfältig. Ein Bandscheibenvorfall oder ein Hexenschuß zählen ebenso zu den Auslösern wie Erkrankungen des Skeletts, beispielsweise Osteoporose. Betroffene neigen häufig dazu, sich zu schonen. Doch gerade das kann weitere Fehlhaltungen verursachen, die zu erneuten Schmerzen führen können.
Dr. med. Jan Phenn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Helios Klinik Sangerhausen, und Dr. med. Peter Eisermann, Chefarzt Orthopädie am Reha-Zentrum Bad Frankenhausen, erläutern in ihren Vorträgen die vielseitigen Ursachen für Rückenschmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten. In den meisten Fällen handelt es sich um sogenannte unspezifische Rückenschmerzen. Hierbei leiden Betroffene häufig unter verspannten, verkürzten und überdehnten Muskeln oder verhärteten Faszien. Die daraus entstehenden Funktionsstörungen sind aber nur vorrübergehend. Eine zuverlässige Diagnose ist dennoch ratsam, damit sich die Beschwerden nicht chronisch werden. Bei spezifischen Rückenschmerzen hingegen lässt sich meist eine klare Ursache für die Beschwerden festmachen, wie etwa ein Wirbelgleiten, eine Verletzung oder ein Bandscheibenvorfall, erklärt Dr. med. Jan Phenn.
Der Ausschluss schwerwiegender Erkrankungen erfolgt in den meisten Fällen durch ein ausführliches diagnostisches Gespräch und eine sorgfältige körperliche Untersuchung. Bei länger anhaltenden Rückenschmerzen und dem Verdacht auf einen spezifischen Rückenschmerz ist eine bildgebende Diagnostik mittels Röntgen, Ultraschall sowie Computer- und Magnetresonanztomographie erforderlich. Ist die Ursache des Rückenschmerzes gefunden, reicht das Behandlungsspektrum von Krankengymnastik, Entspannungsübungen, medikamentöser Therapie im Bereich der Schmerzquelle bis hin zu einem chirurgischen Eingriff.
Termin:
Dienstag, 1. Oktober 2019 um 17 Uhr in der Cafeteria der Helios Klinik Sangerhausen
Referenten: Dr. med. Jan Phenn, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Helios Klinik Sangerhausen, und Dr. med. Peter Eisermann, Chefarzt für Orthopädie am Reha-Zentrum Bad Frankenhausen.
