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Fr, 14:46 Uhr
02.02.2018
DAK-Gesundheit

Mehr Komasäufer im Landkreis Mansfeld-Südharz

Im Landkreis Mansfeld-Südharz kamen 2016 wieder mehr Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus...

Mehr Komasäufer in MSH (Foto: DAK Gesundheit) Mehr Komasäufer in MSH (Foto: DAK Gesundheit)


Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt mussten 36 Kinder und Jugendliche alkoholbedingt in eine Klinik. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 38,5 Prozent. Das Rauschtrinken bleibt ein großes Problem bei Schülern. Die DAK-Gesundheit im Landkreis Mansfeld-Südharz hat die aktuellen Zahlen recherchiert.

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„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu“, sagt Uwe Hennemann, Leiter des Servicezentrums der DAK-Gesundheit für den Landkreis Mansfeld-Südharz. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen
sollten in den Schulalltag einfließen.“ Sorge bereitet Experten die Tatsache, dass unter den Vergiftungspatienten auch besonders junge Mädchen und Jungen sind: In der Region gab es 8 Fälle von Zehn- bis 15-Jährigen.

Kampagne „bunt statt blau“ 2018

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Landkreis Mansfeld-Südharz fort. Beim bundesweiten Plakatwettbewerb werden
Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region sind angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen worden.

An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherrin von „bunt statt blau“ ist Sozialministerin Petra Grimm-Benne.
Autor: nis

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