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Mo, 10:14 Uhr
26.06.2017
Helios-Klinik Hettstedt

Transplantierte bewegt Publikum

Patientinformation in Hettstedt (Foto: Dagmar Mansfeldt) Patientinformation in Hettstedt (Foto: Dagmar Mansfeldt)
Trotz großer Hitze und Gewitter folgten viele Interessenten der Einladung des Klinischen Ethikkomitee der Helios-Klinik Hettstedt zur Patienteninformationsveranstaltung rund ums Thema Organspende.

Es ist nicht selbstverständlich, sich Gedanken über das Thema Organspende zu machen. Eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist wichtig, da sonst im gegebenen Fall die Angehörigen entscheiden müssen.

Wer sich über eine Organspende informiert, hat viele Fragen: Wer kommt für eine Organspende in Frage? Wie finde ich zu einer Entscheidung? Wo dokumentiere ich meinen Willen? Welche Regeln und Kontrollen schützen mich? Wie werden die Angehörigen betreut? Was ist, wenn ich selbst ein Organ benötige? Diese und weitere Fragen beantwortete Stephan Dammköhler, Koordinator der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der Region Ost, in seinem Vortrag zu dem unverändert aktuellen Thema ausführlich.

Dann meldete sich eine Zuhörerin zu Wort. Sie berichtete über ihren schlechten Gesundheitszustand im Jahr 2000. Bei den ärztlichen Untersuchungen stellte sich heraus, dass sie ein neues Herz benötigte. Sie kam auf die Warteliste für eine Herztransplantation. Im Jahr 2003 war es dann soweit: ihr wurde ein neues Herz transplantiert. „Ich bin dem Spender noch immer sehr dankbar, dass er mir ein neues Leben geschenkt hat. Ich sehe meine Kinder heranwachsen, kann jetzt wieder spazieren gehen und schwimmen. Einen Organspenderausweis habe ich selbstverständlich auch. Meinen Geburtstag feiere ich jedes Jahr zweimal“, erzählt die Mitvierzigerin sehr gefühlsbetont.

Das Publikum war emotional sehr bewegt und spendete der jungen Frau viel Applaus.

Alle Interessierten hatten im Anschluss die Möglichkeit gezielt ihre Fragen an das Ethikkomitee und Stephan Dammköhler zu richten. Moderiert wurde die Veranstaltung am Nachmittag des 22. Juni von Andrea Kühne, Oberärztin der Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees der Helios-Klinik Hettstedt.
Autor: msh

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