Mi, 13:09 Uhr
24.05.2017
Biosphärenreservat Karstlandschaft
Schulleiter unterwegs
Wie entsteht ein Erdfall? Was ist eine Ruhrbirne? Warum ist im Episodischen See kein Wasser? Diese und noch viele andere Fragen wurden den Leiterinnen und Leitern von Grund- und Förderschulen bei einer Wanderung am Bauerngraben beantwortet.
Eine Dienstberatung nutzten die Pädagogen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz unter der Leitung von Frau Peter vom Schulamt, das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz näher kennenzulernen und zu erfahren, welche Umweltbildungsarbeit im Biosphärenreservat geleistet wird beziehungsweise wie diese in den Schulalltag integriert werden können.
Christiane Funkel, Leiterin des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz, stellte den Schulleitern am Vormittag die Aufgabenbereiche der Verwaltung sowie das Gebiet vor. Nach der Besichtigung der Ausstellung führte Armin Hoch die Schulleiter in die Karstlandschaft, eine ausführliche Runde um den Bauerngraben wurde absolviert. Schwerpunkt der Exkursion waren zwar die Pflanzen am Wegesrand, es wurde aber auch ein Grenzstein aus dem Jahr 1766 entdeckt und hier und da gab es an den frischen Blättern die Raupen von Schmetterlingen zu sehen.
Auf halber Strecke belohnten sich einige Exkursionsteilnehmer mit dem Stempel der Harzer Wandernadel. Nebenbei hörten sie interessiert den Ausführungen zur Entstehung der Karstlandschaft und die Geschichte des Episodischen Sees, der derzeit kein Wasser führt. Als die Gruppe wenig später den Karstfelsen erklommen und in die tiefen Abrissspalten blickte, stellte Antje Pennewitz, Leiterin der Grundschule in Wallhausen, fest: Das ist alles sehr beeindruckend.
Die Mitarbeiter des Biosphärenreservates freuten sich über das rege Interesse der Besucher und warben dafür, mit Schulklassen wieder zu kommen. Außerdem gibt es für Grundschüler die Möglichkeit, am Junior-Ranger-Programm teilzunehmen. Kerstin Augustin, Schulleiterin in Roßla, konnte dabei ihren Kolleginnen und Kollegen Hinweise geben. Ihre Schüler nehmen schon seit mehreren Jahren an diesem kostenlosen Umweltbildungsprogramm der Großschutzgebiete Deutschlands teil.
Foto: Heinz Noack
Autor: mshEine Dienstberatung nutzten die Pädagogen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz unter der Leitung von Frau Peter vom Schulamt, das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz näher kennenzulernen und zu erfahren, welche Umweltbildungsarbeit im Biosphärenreservat geleistet wird beziehungsweise wie diese in den Schulalltag integriert werden können.
Christiane Funkel, Leiterin des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz, stellte den Schulleitern am Vormittag die Aufgabenbereiche der Verwaltung sowie das Gebiet vor. Nach der Besichtigung der Ausstellung führte Armin Hoch die Schulleiter in die Karstlandschaft, eine ausführliche Runde um den Bauerngraben wurde absolviert. Schwerpunkt der Exkursion waren zwar die Pflanzen am Wegesrand, es wurde aber auch ein Grenzstein aus dem Jahr 1766 entdeckt und hier und da gab es an den frischen Blättern die Raupen von Schmetterlingen zu sehen.
Auf halber Strecke belohnten sich einige Exkursionsteilnehmer mit dem Stempel der Harzer Wandernadel. Nebenbei hörten sie interessiert den Ausführungen zur Entstehung der Karstlandschaft und die Geschichte des Episodischen Sees, der derzeit kein Wasser führt. Als die Gruppe wenig später den Karstfelsen erklommen und in die tiefen Abrissspalten blickte, stellte Antje Pennewitz, Leiterin der Grundschule in Wallhausen, fest: Das ist alles sehr beeindruckend.
Die Mitarbeiter des Biosphärenreservates freuten sich über das rege Interesse der Besucher und warben dafür, mit Schulklassen wieder zu kommen. Außerdem gibt es für Grundschüler die Möglichkeit, am Junior-Ranger-Programm teilzunehmen. Kerstin Augustin, Schulleiterin in Roßla, konnte dabei ihren Kolleginnen und Kollegen Hinweise geben. Ihre Schüler nehmen schon seit mehreren Jahren an diesem kostenlosen Umweltbildungsprogramm der Großschutzgebiete Deutschlands teil.
Foto: Heinz Noack
