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Fr, 10:32 Uhr
27.01.2017
Minister überreicht Förderbescheid

Pharma Wernigerode GmbH erweitert Standort

Gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Wernigerode (Landkreis Harz): Die Pharma Wernigerode GmbH investiert sieben Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte zur Herstellung von vor allem pflanzlichen Lösungen, Tropfen, Salben und Cremes.
Bund und Land unterstützen den Neubau einer Halle sowie die Anschaffung neuer Maschinen mit einer Million Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Den Förderbescheid hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an Geschäftsführerin Dr. Sabine Brand überreicht. Durch die Investition werden mindestens 15 neue Arbeitsplätze entstehen.


Die Pharma Wernigerode produziert mit derzeit rund 165 Beschäftigten am 1903 gegründeten Standort vor allem Arzneimittel wie Kamillan und Imidin sowie Kosmetika, Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel.


„Investitionen sind das Schmiermittel für eine starke Wirtschaft. Unternehmen müssen investieren, um bei Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit mithalten zu können. Durch die Erweiterung stellt die Pharma Wernigerode die Weichen für wirtschaftlichen Erfolg und Wachstum“, sagte Willingmann. Die Investition sei auch ein deutliches Bekenntnis der Muttergesellschaft Aristo zum Standort Wernigerode. „Das ist ein positives Signal für die Region, für die Beschäftigten und auch für das Land.“


Geschäftsführerin Dr. Sabine Brand sagte: „In der ARISTO Pharma GmbH-Gruppe mit derzeit sechs Produktionsstätten stellt die Pharma Wernigerode das einzige Unternehmen dar, in dem flüssige und halbfeste Arzneiformen hergestellt werden können. Mit unserer 6-Millionen-Euro-Investition in eine Hochgeschwindigkeits-Abfülllinie im vergangenen Jahr haben wir die Basis geschaffen, um unsere Produkte in Sachsen-Anhalt wettbewerbsfähig abfüllen zu können. Mit dem Neubau einer Produktionsstätte schaffen wir die notwendigen Erweiterungsmöglichkeiten mit Chargengrößen bis zu 10.000 Litern bei paralleler Fertigungsmöglichkeit unterschiedlicher Präparate – und das alles unter modernsten pharmazeutischen Bedingungen.“


Die Pharmaindustrie ist in Sachsen-Anhalt eine Wachstumsbranche. Der seit Jahren positive Trend hat sich auch 2016 fortgesetzt: So stieg die Zahl der Beschäftigten in den ersten drei Quartalen um fünf Prozent auf 4.720.
Autor: red

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