Do, 13:26 Uhr
15.12.2016
Nach der Operation gibt es erst mal ein Eis
Man darf sogar die Geschmacksrichtung wählen
Es ist eine noch etwas ungewöhnliche Frage, die die Krankenschwester den Patienten im Aufwachraum stellt: Möchten Sie vielleicht ein Eis? Wir haben Waldmeister, Apfel, Kirsch, Cola oder Zitrone, heißt es dort ab sofort immer dann, wenn jemand nach einer Operation langsam zu sich kommt.
Ein schönes Wassereis nach einer Operation hat nur Vorteile, sagt Dr. med. René Pfeiffer, Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie der HELIOS Klinik Hettstedt. Es lässt beispielsweise die Schleimhäute im Hals abschwellen, die während einer Narkose gereizt werden können.
Außerdem hinterlassen eine Narkose und der leere Magen vor der Operation oft einen schlechten Geschmack im Mund, der mit dem Wassereis wieder verschwindet, so der Mediziner weiter. Gleichzeitig hilft die kühlende Flüssigkeit gegen eventuell aufkommende Übelkeit. Für Kinder ist es zudem eine schöne Belohnung, wenn sie einen Eingriff tapfer überstanden haben.
Emily Stertz aus Hecklingen hat sich nach einem operativen Eingriff für Apfeleis entschieden. Das schmeckt lecker und mein Hals tut gar nicht so richtig weh, meint die Siebenjährige erfreut. Das ist eine tolle Idee, äußern sich Patrick und Christin Stertz, die Eltern der kleinen Emily, im Aufwachraum froh.
Der in Deutschland recht neue Trend, Patienten nach der Operation ein Wassereis anzubieten, ist im angloamerikanischen Raum und in den Niederlanden schon länger üblich. Das liege daran, dass die Patientenzufriedenheit immer mehr in den Mittelpunkt rücke. Alle Bereiche eines Krankenhauses werden nach diesem Prinzip durchleuchtet. Was kann ich tun, damit sich die Patienten bei uns noch wohler fühlen. Jetzt ist gibt es zusätzlich eben Wassereis. Das sorgt für Wohlbefinden und Zufriedenheit und hat auch noch einen medizinischen Effekt, erklärt Dr. René Pfeiffer.
Dagmar Mansfeldt, HELIOS Klinik Hettstedt
Autor: redEin schönes Wassereis nach einer Operation hat nur Vorteile, sagt Dr. med. René Pfeiffer, Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie der HELIOS Klinik Hettstedt. Es lässt beispielsweise die Schleimhäute im Hals abschwellen, die während einer Narkose gereizt werden können.
Außerdem hinterlassen eine Narkose und der leere Magen vor der Operation oft einen schlechten Geschmack im Mund, der mit dem Wassereis wieder verschwindet, so der Mediziner weiter. Gleichzeitig hilft die kühlende Flüssigkeit gegen eventuell aufkommende Übelkeit. Für Kinder ist es zudem eine schöne Belohnung, wenn sie einen Eingriff tapfer überstanden haben.
Emily Stertz aus Hecklingen hat sich nach einem operativen Eingriff für Apfeleis entschieden. Das schmeckt lecker und mein Hals tut gar nicht so richtig weh, meint die Siebenjährige erfreut. Das ist eine tolle Idee, äußern sich Patrick und Christin Stertz, die Eltern der kleinen Emily, im Aufwachraum froh.
Der in Deutschland recht neue Trend, Patienten nach der Operation ein Wassereis anzubieten, ist im angloamerikanischen Raum und in den Niederlanden schon länger üblich. Das liege daran, dass die Patientenzufriedenheit immer mehr in den Mittelpunkt rücke. Alle Bereiche eines Krankenhauses werden nach diesem Prinzip durchleuchtet. Was kann ich tun, damit sich die Patienten bei uns noch wohler fühlen. Jetzt ist gibt es zusätzlich eben Wassereis. Das sorgt für Wohlbefinden und Zufriedenheit und hat auch noch einen medizinischen Effekt, erklärt Dr. René Pfeiffer.
Dagmar Mansfeldt, HELIOS Klinik Hettstedt
