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Fr, 08:00 Uhr
25.11.2016
Prüfen, rufen, drücken

Hettstedter Schüler lernen Leben retten

Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Obwohl jeder helfen könnte, tun es die wenigsten. In Deutschland ist die Helferquote bei einem Herzstillstand im internationalen Vergleich sehr gering. Nur in 17 Prozent der Fälle werden einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen.

CA Dr. Pfeifer und OÄ Kühne erklärten Herzdruckmassage (Foto: HELIOS/D. Mansfeldt) CA Dr. Pfeifer und OÄ Kühne erklärten Herzdruckmassage (Foto: HELIOS/D. Mansfeldt)

Kräftig, regelmäßig und tief drücken: Um eine Herzdruckmassage korrekt ausführen zu können, braucht es ein wenig Übung, und vor allem den Mut, im Ernstfall einzugreifen.

Chefarzt Dr. med. René Pfeiffer und Oberärztin Andrea Kühne der Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie der HELIOS Klinik Hettstedt besuchten am 24. November das Humboldt-Gymnasium in Hettstedt.

Ihr Ziel: Bei Jugendlichen das Bewusstsein für die Erste Hilfe zu schärfen und zum Handeln im Notfall zu motivieren. Vor vier Schulklassen der Klassenstufe 7 demonstrierten sie anschaulich und pragmatisch die wichtigsten Handgriffe bei einem Herzstillstand.

CA Dr. Pfeifer demonstrierte die stabile Seitenlage (Foto: HELIOS/D. Mansfeldt) CA Dr. Pfeifer demonstrierte die stabile Seitenlage (Foto: HELIOS/D. Mansfeldt)

„Prüfen, rufen, drücken“ lautet die Devise: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintritt.

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Da in dieser Situation jeder helfen könnte, es aber nur die wenigsten tatsächlich tun, ist es für Chefarzt Dr. Pfeiffer und Oberärztin Andrea Kühne besonders wichtig, schon jungen potenziellen Helfern die Angst zu nehmen: „Man kann nichts falsch machen. Falsch wäre nur, wenn man nichts tut“, so die Referenten.

Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Schüler der Klassenstufe 7.1. „Der Wiederbelebungskurs war altersgerecht und sehr informativ“, lobt Frau Fiedler, Klassenlehrerin der Klassenstufe 7.1, die Referenten. „Es ist ein sehr wichtiges Thema für unsere Schüler.“

„Anerkennung gebührt auch den Jugendlichen, die diszipliniert, aufmerksam und aktiv an dem Wiederbelebungskurs teilgenommen haben“, sind sich Dr. med. René Pfeiffer und Oberärztin Andrea Kühne einig.
Autor: red

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