Mi, 15:44 Uhr
09.11.2016
Das Statistische Landesamt meldet:
Vollzeitbeschäftigte in tarifgebundenen Betrieben
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, arbeiteten im Jahr 2014 rund 38 Prozent der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Sachsen-Anhalts in einem tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnis.
Aus der Verdienststrukturerhebung 2014 wurde ermittelt, dass der Anteil tarifgebundener Betriebe in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 bei 10 Prozent lag.
Der Anteil der tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnisse war stark vom Wirtschaftsbereich abhängig. Im Sektor Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung lag die Quote der Tarifbindung bei 100 Prozent, bedingt durch die Tarifverträge des Öffentlichen Dienstes und den beamtenrechtlichen Regelungen.
Überdurchschnittlich waren die Anteile tarifgebundener Beschäftigung u. a. im Sektor Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (88 %) und im Sektor Erziehung und Unterricht (74 %).
Über dem Durchschnitt (38 %) lag der Anteil tarifgebundener Beschäftigten auch in den Sektoren Energieversorgung und Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit jeweils 63 Prozent. Im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung waren jeweils über 40 Prozent der Beschäftigten tarifgebunden.
In 11 Sektoren lag die Quote der Tarifbeschäftigung unterhalb des Durchschnitts, u. a. im Baugewerbe (24 %), im Verarbeitenden Gewerbe (22 %) oder im Gastgewerbe (15 %).
Nur 10 Prozent waren im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und weniger im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei tarifgebunden beschäftigt.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im Bundesgebiet im Jahr 2014 knapp 15 Prozent der Betriebe tarifgebunden. In den neuen Bundesländern waren durchschnittlich 11 Prozent an einen Brachen- oder Firmentarifvertrag gebunden. Sachsen-Anhalt lag mit 10 Prozent nahe am Durchschnitt.
(Quelle: Statistisches Landesamt)
Autor: redAus der Verdienststrukturerhebung 2014 wurde ermittelt, dass der Anteil tarifgebundener Betriebe in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 bei 10 Prozent lag.
Der Anteil der tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnisse war stark vom Wirtschaftsbereich abhängig. Im Sektor Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung lag die Quote der Tarifbindung bei 100 Prozent, bedingt durch die Tarifverträge des Öffentlichen Dienstes und den beamtenrechtlichen Regelungen.
Überdurchschnittlich waren die Anteile tarifgebundener Beschäftigung u. a. im Sektor Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (88 %) und im Sektor Erziehung und Unterricht (74 %).
Über dem Durchschnitt (38 %) lag der Anteil tarifgebundener Beschäftigten auch in den Sektoren Energieversorgung und Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit jeweils 63 Prozent. Im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung waren jeweils über 40 Prozent der Beschäftigten tarifgebunden.
In 11 Sektoren lag die Quote der Tarifbeschäftigung unterhalb des Durchschnitts, u. a. im Baugewerbe (24 %), im Verarbeitenden Gewerbe (22 %) oder im Gastgewerbe (15 %).
Nur 10 Prozent waren im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und weniger im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei tarifgebunden beschäftigt.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im Bundesgebiet im Jahr 2014 knapp 15 Prozent der Betriebe tarifgebunden. In den neuen Bundesländern waren durchschnittlich 11 Prozent an einen Brachen- oder Firmentarifvertrag gebunden. Sachsen-Anhalt lag mit 10 Prozent nahe am Durchschnitt.
(Quelle: Statistisches Landesamt)