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Do, 13:20 Uhr
20.10.2016
Sachsen-Anhalt schob erneut ab

Vollziehung der Ausreisepflicht

Das Land Sachsen-Anhalt hat am gestrigen Mittwoch Tag ein weiteres Mal abgelehnte Asylbewerber mit einem Sammelcharter in ihr Heimatland zurückgeführt. Es handelt sich hierbei um die neunte vom Land organisierte zentrale Rückführungsaktion.

Dazu Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt: „Mit der erneuten Abschiebung haben wir konsequent geltendes Recht umgesetzt. Wir werden in diesem Bereich nicht nachlassen und den Abschiebedruck unverändert hoch halten.“

Die neueste Maßnahme betraf insgesamt 29 Personen, von denen allerdings nur 5 albanische und 2 kosovarische Staatsangehörige, deren Asylantrag bestandskräftig abgelehnt wurde und die der Aufforderung zur freiwilligen Ausreise nicht nachgekommen sind, an die Bundespolizei in Leipzig übergeben werden konnten.
An der Aktion beteiligte sich der Freistaat Sachsen mit 36 Personen und der Freistaat Thüringen mit 18 Personen.

Die aktuelle Gesamtanzahl der von Sachsen-Anhalt in diesem Jahr vollzogenen Abschiebungen beläuft sich unter Berücksichtigung der heutigen Maßnahme auf 726 Personen.

Die Zahl der in diesem Jahr erfolgten freiwilligen Ausreisen beträgt mit Stand Ende September 1.469.
Autor: red

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