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Mi, 13:21 Uhr
19.10.2016
Hochschule Magdeburg-Stendal

Neues Forschungsgerät eingeweiht

Rückenwind für die Forschung an der Hochschule Magdeburg-Stendal: Wissenschaftsminister Jörg Felgner hat heute gemeinsam mit Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy ein neues Forschungsgroßgerät eingeweiht.

Die servohydraulische Universalschwingprüfmaschine kommt im Industrielabor „Funktionsoptimierter Leichtbau“ am Maschinenbau-Institut der Hochschule zum Einsatz. Das neue Gerät ermöglicht es den Wissenschaftlern, das Ermüdungsverhalten von Faserverbundstoffen zu erforschen.

Die Anschaffungskosten in Höhe von 357.000 Euro wurden jeweils zur Hälfte von Land und Bund getragen. Die Hochschule hat den Einbau des neuen Forschungsgroßgerätes mit 15.000 Euro finanziert.

Bei der feierlichen Einweihung sagte Felgner: „Die Ausstattung mit modernen Geräten hat großen Einfluss auf die Qualität und den Erfolg von Forschung und Lehre. Eine hochwertige Infrastruktur ist zudem ein wichtiger Standortfaktor für Studierende, Wissenschaftler und Kooperationspartner. Die neue Prüfmaschine stärkt die angewandte Maschinenbau-Forschung an der Hochschule. Davon profitieren die Magdeburger Wissenschaftler, aber auch heimische Firmen. Denn das Industrielabor der Hochschule ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und mittelständischer Wirtschaft. Hier wird Wissenstransfer gelebt, um gemeinsam Produkt- und Prozessentwicklungen voranzutreiben.“

Hintergrund:
Forschungsgroßgeräte werden vom Bund und dem jeweiligen Sitzland der Hochschule je zur Hälfte gefördert. Das Gerät muss weit überwiegend der Forschung dienen; zudem muss die Forschung von herausragender wissenschaftlicher Qualität und nationaler Bedeutung sein.

Die Anschaffung von Forschungsgroßgeräten wird daher meist für Universitäten bewilligt – bundesweit sind nur etwa fünf Prozent an Fachhochschulen zu finden.

Für die Beschaffungen von Forschungsgroßgeräten stellt das Land Sachsen-Anhalt den Hochschulen jährlich rund drei Mio. Euro zur Verfügung. Für die Hochschule Magdeburg-Stendal wurden in den vergangenen zehn Jahren Forschungsgroßgeräte mit einem Volumen von ca. fünf Mio. Euro angeschafft.

Foto von der Einweihung (Foto: R. Baake) Foto von der Einweihung (Foto: R. Baake)

Foto: Wirtschaftsminister Jörg Felgner (r). und Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy lassen sich vom Dekan für Ingenieurwissenschaften und Ingenieurdesign, Prof. Dr. Jürgen Häberle, ein Werkstück zeigen, dessen Ermüdungsverhalten mittels der neuen Maschine im Hintergrund überprüft werden kann.
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.
Autor: red

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