Do, 12:23 Uhr
29.09.2016
Statistisches
Arbeitslosenzahl im September leicht gesunken
Zwar nur minimal, aber dennoch liegt die Zahl der arbeitslosen Menschen in diesem September im Landkreis Mansfeld-Südharz erstmals unter 8.000 Personen. Im Vergleich: Vor 10 Jahren waren es fast doppelt so viele Arbeitslose.
Dazu sagt die Vorsitzende der Arbeitsagentur Martina Scherer: Hier spielt natürlich die demografische Entwicklung eine Rolle. Allerdings ist offensichtlich, dass sich die Fachkräftesituation in ausgewählten Branchen auch in unserer Region positiv entwickelt, das heißt, Beschäftigung ansteigt.
Neue Arbeitslosmeldungen gab es in diesem Monat 1.540, das sind insgesamt 112 mehr als im August, aber 71 weniger als vor einem Jahr. Der überwiegende Teil (548) sind Teilnehmer, die eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme beendet haben und wieder arbeitslos geworden sind. Auf der anderen Seite haben sich nur 319 Arbeitnehmer aus einer Beschäftigung arbeitslos gemeldet. Das ist der geringste Zugang aus Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit überhaupt.
Im September konnten sich 1.757 Personen aus der Arbeitslosigkeit abmelden, das sind 173 mehr als vor einem Monat. Hier zählen mehrere Abgangsgründe mit hinein, beispielsweise: Eine Erwerbstätigkeit aufgenommen, haben 466 Arbeitslose. Das sind lediglich sechs weniger als vor einem Monat. Und insgesamt 683 Personen haben eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme, Schule, Studium oder Berufsausbildung begonnen.
Gestiegen ist im September die Zahl der arbeitslosen Ausländer auf inzwischen 519 Personen. Das sind 56 mehr als vorigen Monat und 230 mehr als voriges Jahr. Davon werden im Jobcenter Mansfeld-Südharz 379 arbeitslose Ausländer betreut, in der Agentur für Arbeit sind es 140.
Aus den Asylzugangsländern (Balkan, Osteuropa, Arabische Länder, Afrika) sind 311 Ausländer arbeitslos gemeldet. Die beiden größten Gruppen bilden 109 Menschen aus Afghanistan und 166 aus Syrien.
Die meisten der arbeitslosen Ausländer gab es im September 2016 im Geschäftsstellenbezirk Eisleben (268), gefolgt von Sangerhausen (164) und Hettstedt (87). Im Vergleich zum August verzeichnet Hettstedt mit 32 Personen mehr den größten Anstieg bei arbeitslosen Ausländern.
Sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind im Landkreis MSH 482 Menschen mit ausländischen Wurzeln. Aus den nichteuropäischen Zugangsländern wie z.B. Syrien, Pakistan oder Afghanistan sind bisher 22 Menschen in Beschäftigung.
Der Anstieg bei den arbeitslosen Ausländern wirkt sich bisher noch nicht negativ auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit aus, sagt Scherer dazu.
Damit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Landkreis Mansfeld-Südharz um 211 Personen auf 7.997 gefallen. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,5 Prozent. Dabei wurden 77 Prozent der Arbeitslosen vom Jobcenter betreut (6.156). In der Agentur für Arbeit waren 23 Prozent der Arbeitslosen gemeldet (1.841).
Im September wurden von Arbeitgebern 177 neue Stellenangebote gemeldet. Das sind 27 weniger als im August. Einen Rückgang an neuen Stellen um 36 gab es auch zum Vorjahr. Das deutet auf bisher keine wirkliche Herbstbelebung hin. Neue Arbeitsstellen gab es in den Berufen Fahrradmonteur/in, Helfer/in–Küche, Maurer/in, Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin, Zahntechniker/in.
Autor: redDazu sagt die Vorsitzende der Arbeitsagentur Martina Scherer: Hier spielt natürlich die demografische Entwicklung eine Rolle. Allerdings ist offensichtlich, dass sich die Fachkräftesituation in ausgewählten Branchen auch in unserer Region positiv entwickelt, das heißt, Beschäftigung ansteigt.
Neue Arbeitslosmeldungen gab es in diesem Monat 1.540, das sind insgesamt 112 mehr als im August, aber 71 weniger als vor einem Jahr. Der überwiegende Teil (548) sind Teilnehmer, die eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme beendet haben und wieder arbeitslos geworden sind. Auf der anderen Seite haben sich nur 319 Arbeitnehmer aus einer Beschäftigung arbeitslos gemeldet. Das ist der geringste Zugang aus Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit überhaupt.
Im September konnten sich 1.757 Personen aus der Arbeitslosigkeit abmelden, das sind 173 mehr als vor einem Monat. Hier zählen mehrere Abgangsgründe mit hinein, beispielsweise: Eine Erwerbstätigkeit aufgenommen, haben 466 Arbeitslose. Das sind lediglich sechs weniger als vor einem Monat. Und insgesamt 683 Personen haben eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme, Schule, Studium oder Berufsausbildung begonnen.
Gestiegen ist im September die Zahl der arbeitslosen Ausländer auf inzwischen 519 Personen. Das sind 56 mehr als vorigen Monat und 230 mehr als voriges Jahr. Davon werden im Jobcenter Mansfeld-Südharz 379 arbeitslose Ausländer betreut, in der Agentur für Arbeit sind es 140.
Aus den Asylzugangsländern (Balkan, Osteuropa, Arabische Länder, Afrika) sind 311 Ausländer arbeitslos gemeldet. Die beiden größten Gruppen bilden 109 Menschen aus Afghanistan und 166 aus Syrien.
Die meisten der arbeitslosen Ausländer gab es im September 2016 im Geschäftsstellenbezirk Eisleben (268), gefolgt von Sangerhausen (164) und Hettstedt (87). Im Vergleich zum August verzeichnet Hettstedt mit 32 Personen mehr den größten Anstieg bei arbeitslosen Ausländern.
Sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind im Landkreis MSH 482 Menschen mit ausländischen Wurzeln. Aus den nichteuropäischen Zugangsländern wie z.B. Syrien, Pakistan oder Afghanistan sind bisher 22 Menschen in Beschäftigung.
Der Anstieg bei den arbeitslosen Ausländern wirkt sich bisher noch nicht negativ auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit aus, sagt Scherer dazu.
Damit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Landkreis Mansfeld-Südharz um 211 Personen auf 7.997 gefallen. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,5 Prozent. Dabei wurden 77 Prozent der Arbeitslosen vom Jobcenter betreut (6.156). In der Agentur für Arbeit waren 23 Prozent der Arbeitslosen gemeldet (1.841).
Im September wurden von Arbeitgebern 177 neue Stellenangebote gemeldet. Das sind 27 weniger als im August. Einen Rückgang an neuen Stellen um 36 gab es auch zum Vorjahr. Das deutet auf bisher keine wirkliche Herbstbelebung hin. Neue Arbeitsstellen gab es in den Berufen Fahrradmonteur/in, Helfer/in–Küche, Maurer/in, Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin, Zahntechniker/in.