Mi, 12:19 Uhr
28.09.2016
Runder Tisch geplant
Fachgespräch zum Gewässerschutz
Vertreter vom Umweltamt, Veterinäramt und Ordnungsamt des Landkreises Mansfeld-Südharz haben sich mit Vertretern der Polizei und der Anglervereine des Landkreises zu einem Fachgespräch getroffen.
Angeregt von Landrätin Dr. Angelika Klein sollten dabei erste Möglichkeiten zum verbesserten Gewässerschutz diskutiert werden, um künftig einen Runden Tisch zum Thema durchführen zu können. Angesichts der Fälle von verendeten Fischen in der jüngsten Vergangenheit hatte der Kreisanglerverein Sangerhausen einen solchen Runden Tisch angeregt.
Die steigende Zahl von Fischsterben in unseren Fließgewässern hat bereits zu eingeleiteten Schritten und straffen Handlungsabläufen geführt, die sofort verfügbare materielle Grundmittel und Maßnahmen zur Beweissicherung beinhalten, erklärte Gerhard Jarosz, Vorsitzender des Kreisanglervereins Sangerhausen. Allerdings ist im gemeinsamen Gespräch auch deutlich geworden, dass man im Schadensfall auf die objektiven Grenzen des bisher Machbaren stößt.
Entsprechend haben sich die Teilnehmer des Fachgesprächs geeinigt, dass die jeweils eigenen Instrumente noch einmal überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Der Kreisanglerverein selbst wird auch das Gespräch mit dem Land Sachsen-Anhalt suchen, um zu prüfen, ob Erfahrungen aus anderen Bundesländern hier angewendet werden können, sagte Jarosz, der gleichzeitig auch Fischereibeauftragter des Landkreises Mansfeld-Südharz ist. Dies schließe eine Diskussion - beginnend bei verbindlichen Handlungsvorgaben im Schadensfall, die Regelung materieller Ausrüstung, die Schulung und Ausbildung von Probennehmern und ein sogenanntes Akkumulations-Monitoring in besonders gefährdeten Gewässern ein.
Ziel des künftigen Runden Tisches soll es auch sein, die Bürgerinnen und Bürger für den Gewässerschutz zu sensibilisieren und einen schnelleren Informationsfluss zwischen den zuständigen Stellen im Schadensfall zu erreichen. Vertreter des Landkreises und der Polizei werden daher auch künftig an den vom Kreisanglerverein organisierten Treffen teilnehmen.
Autor: redAngeregt von Landrätin Dr. Angelika Klein sollten dabei erste Möglichkeiten zum verbesserten Gewässerschutz diskutiert werden, um künftig einen Runden Tisch zum Thema durchführen zu können. Angesichts der Fälle von verendeten Fischen in der jüngsten Vergangenheit hatte der Kreisanglerverein Sangerhausen einen solchen Runden Tisch angeregt.
Die steigende Zahl von Fischsterben in unseren Fließgewässern hat bereits zu eingeleiteten Schritten und straffen Handlungsabläufen geführt, die sofort verfügbare materielle Grundmittel und Maßnahmen zur Beweissicherung beinhalten, erklärte Gerhard Jarosz, Vorsitzender des Kreisanglervereins Sangerhausen. Allerdings ist im gemeinsamen Gespräch auch deutlich geworden, dass man im Schadensfall auf die objektiven Grenzen des bisher Machbaren stößt.
Entsprechend haben sich die Teilnehmer des Fachgesprächs geeinigt, dass die jeweils eigenen Instrumente noch einmal überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Der Kreisanglerverein selbst wird auch das Gespräch mit dem Land Sachsen-Anhalt suchen, um zu prüfen, ob Erfahrungen aus anderen Bundesländern hier angewendet werden können, sagte Jarosz, der gleichzeitig auch Fischereibeauftragter des Landkreises Mansfeld-Südharz ist. Dies schließe eine Diskussion - beginnend bei verbindlichen Handlungsvorgaben im Schadensfall, die Regelung materieller Ausrüstung, die Schulung und Ausbildung von Probennehmern und ein sogenanntes Akkumulations-Monitoring in besonders gefährdeten Gewässern ein.
Ziel des künftigen Runden Tisches soll es auch sein, die Bürgerinnen und Bürger für den Gewässerschutz zu sensibilisieren und einen schnelleren Informationsfluss zwischen den zuständigen Stellen im Schadensfall zu erreichen. Vertreter des Landkreises und der Polizei werden daher auch künftig an den vom Kreisanglerverein organisierten Treffen teilnehmen.