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Do, 19:04 Uhr
22.09.2016
Haustieren eine Lobby geben

Zu Besuch im Tierheim Am Sandgraben

Waren es 1990 beim neu gegründeten Tierschutzverein anfängliche Querelen, so fand man damals mit dem neuen, inzwischen langjährigen Vorstandsvorsitzenden Andreas Stude, einem engagierten Hundesportler, einen Mann, der couragiert und engagiert die Geschicke leitet. Inzwischen hat das Tierheim Am Sandgraben Mansfelder Land e.V. im Ortsteil helfta von Eisleben rund 90 Mitglieder.

Rund 22.000 Quadratmeter Land stehen am Rande von Eisleben zur Verfügung. Ein Gelände, das einmal Niemandsland war und heute eine gewachsene, gepflegte Parklandschaft ist. Und mitteindrin Hunde und Katzen.
Bei den Hunden handelt es sich vorwiegend um sogenannte Rasselistenhunde, also "Sitzenbleiber". Die durchschnittlich 10 Katzen sind Freigänger und grundsätzlich kastriert bzw. sterilisiert.

Vorstandsvorsitzender A. Stude im Gespräch mit einer aktiven Sponsorin (Foto: bwi) Vorstandsvorsitzender A. Stude im Gespräch mit einer aktiven Sponsorin (Foto: bwi)

Hauptinhalt der Arbeit ist es, die Struktur für Tiere und Menschen hier wirtschaftlich zu gestalten. 2,5 Mitarbeiter hat das Tierheim, unterstützt von Praktikanten und Ableister sozialer Stunden. Andreas Stude, hauptberuflich im Schichtdienst in der Altenpflege tätig, kann sich auf das Team um Leiter Frank Barthelmann voll und ganz verlassen.

Die Zwinger und Ausläufe sind mehr als artgerecht, die Zäune sehr hoch. Ideale Bedingungen für die Tiere.
Im idyllischen und gepflegten Gelände befinden sich beispielsweise eine Streuobstwiese, ein Naturlehrpfad sowie ein großer Fischteich, wo sich die Besucher erholen können.
Streuobstwiese und Naturlehrpfad werden hauptsächlich für die Kinder- und Jugendarbeit genutzt in Verbindung Tier-Natur-Mensch.

Mehrmals im Jahr werden im Tierheim Am Sandgraben veterinärärztliche Überprüfungen vorgenommen, die bisher nie auffällig waren. Das hat mit seine Gründe in der Betreuung und Beratung der Eisleber Tierarztpraxis Klinger, die die Vierbeiner gesundheitlich versorgt.

Das Tierheim trägt sich wirtschaftlich selbst. Es ist für Eisleben, Hettstedt und Röblingen zuständig und die Zusammenarbeit mit diesen Verwaltungen und Ämtern sowie Behörden ist sehr gut, wie Andreas Stude betonte.
Zur Wirtschaftlichkeit tragen unter anderem die Tierpension, der Tierfriedhof und die Hundeschule bei.

Was wäre ein Tierheim ohne seine Sponsoren? Jede noch so kleine Unterstützung hilft. Seien es Futterspenden oder finanzieller Art...dankbar ist das Team um Vorstandsvorsitzenden Andreas Stude immer.

Ein kleines Sorgenkind gibt es derweil: es fehlt eine Industriewaschmaschine zum Waschen der Handtücher und Decken der Tiere. Vielleicht findet sich ja durch diesen Artikel eine Firma, die eine "gute Gebrauchte" abgeben würde. Eine Haushaltswaschmaschine wäre schnell überfordert bei den zu waschenden Mengen.

Beim Besuch im Tierheim Am Sandgraben begegnete uns eine Sponsorin aus Eisleben (Foto), deren Name nicht genannt werden möchte. Sie interessierte sich vor Ort über den Stand der Dinge und die Zukunftspläne. Auf die Frage, warum sie sich für das Tierheim engagiere, meinte sie: ich hatte einen Hund. Seit er nicht mehr lebt, engagiere ich mich hier.

Der Vorstandsvorsitzende möchte etwas kürzer treten und sucht nach einem Nachfolger. Aber ganz so einfach ist das nicht. Ehrenamt bedeutet, mit Herzblut und unentgeltlich Tier und Mensch miteinander zu verknüpfen.

Möchten Sie mehr über das Tierheim in Eisleben erfahren, so klicken Sie auf die entsprechende Homepage.
Brigitte Wischalla

Autor: bwi

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