Do, 07:13 Uhr
28.07.2016
Demografischer Wandel
Bevölkerungsrückgang im Landkreis verlangsamt sich
Der Landkreis Mansfeld-Südharz wird im Vergleich zu 2014 bis zum Jahr 2030 19 Prozent seiner Einwohner verlieren. In 15 Jahren sinkt damit die Bevölkerung im Landkreis um gut 27.000 auf dann 114.858 Menschen. Das besagt die aktuelle 6. Regionalisierte Bevölkerungsprognose des Landes Sachsen-Anhalt.
"Trotz einer unterstellten moderaten Zuwanderung gibt es keine klare Trendwende bei der Bevölkerungsentwicklung. Wir werden weniger und wir werden älter, jedoch langsamer als bislang zu befürchten war. Insgesamt stabilisiert sich die Entwicklung im ganzen Land. In Städten wie Magdeburg und Halle leben künftig sogar mehr Menschen als heute.
Die Landesregierung wird ihre Strukturentscheidungen und ihre Förderpolitik auf die aktuelle Bevölkerungsprognose ausrichten. Für den Landkreis bedeutet das, sich dem demografischen Wandel weiter stellen zu müssen und Prioritäten in der Kreisentwicklung zu setzen. Darüber hinaus müssen die Potenziale durch freie Industrie- und Gewerbeflächen und die stark verbesserte Infrastruktur besser genutzt werden.
Es gibt kein Grund pessimistisch zu sein. Prognosen sind zwar ernst zu nehmende Anzeiger einer möglichen Zukunft. Die Zukunft selbst bleibt aber immer gestaltbar! Daher wird auch die Bevölkerungsprognose spätestens in drei Jahren fortgeschrieben", so der CDU-Landtagsabgeordnete und Finanzminister André Schröder. Viele Regionen im Land und darüber hinaus besäßen eine noch geringere Bevölkerungsdichte als wir, entwickelten sich aber positiv.
Autor: jm"Trotz einer unterstellten moderaten Zuwanderung gibt es keine klare Trendwende bei der Bevölkerungsentwicklung. Wir werden weniger und wir werden älter, jedoch langsamer als bislang zu befürchten war. Insgesamt stabilisiert sich die Entwicklung im ganzen Land. In Städten wie Magdeburg und Halle leben künftig sogar mehr Menschen als heute.
Die Landesregierung wird ihre Strukturentscheidungen und ihre Förderpolitik auf die aktuelle Bevölkerungsprognose ausrichten. Für den Landkreis bedeutet das, sich dem demografischen Wandel weiter stellen zu müssen und Prioritäten in der Kreisentwicklung zu setzen. Darüber hinaus müssen die Potenziale durch freie Industrie- und Gewerbeflächen und die stark verbesserte Infrastruktur besser genutzt werden.
Es gibt kein Grund pessimistisch zu sein. Prognosen sind zwar ernst zu nehmende Anzeiger einer möglichen Zukunft. Die Zukunft selbst bleibt aber immer gestaltbar! Daher wird auch die Bevölkerungsprognose spätestens in drei Jahren fortgeschrieben", so der CDU-Landtagsabgeordnete und Finanzminister André Schröder. Viele Regionen im Land und darüber hinaus besäßen eine noch geringere Bevölkerungsdichte als wir, entwickelten sich aber positiv.