Do, 06:57 Uhr
21.04.2016
HELIOS KLinik Eisleben: 10 Jahre onkologische Ambulanz in Eisleben
"Es ist ein kleines Wunder"
Seit April 2006 müssen viele Krebspatienten nicht mehr zur Chemotherapie stationär in der Klinik liegen oder in weiter entfernte Zentren fahren. Sie werden von Oberärztin Dr. med. Astrid Müller ambulant in der HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben betreut.
Dr. Astrid Müller kontrolliert die Infusion bei Rainer Peters. (Foto: Gabriele Lakomy)
Montags und dienstags ist immer viel los am hinteren Eingang der Klinik. Die Apotheke liefert mehrmals die Infusionslösungen zur Chemo, wie es kurz genannt wird. Taxis bringen Patienten zur Therapie, andere Betroffene kommen zur Sprechstunde selbst angefahren. Aus dem Landkreis und darüber hinaus kommen die Kranken und sind froh, dass sie am Nachmittag wieder nach Hause zu ihren Familien können.
Auch wenn die Behandlung zum Teil drei Mal in der Woche durchgeführt wird und sich das regelmäßig wiederholt, ist man anschließend wieder in seiner gewohnten Umgebung. Das bringt Lebensqualität. Nach der Therapie geht es meist relativ gut. Für die Problemtage haben wir gute Hinweise, spezielle Medikamente, und wir können auch jederzeit anrufen, so eine Patientin.
Heute gibt es schon viele gute Medikamente, mit denen wir den Krebs aufhalten können, erklärt Frau Dr. Müller. Die Fachärztin für Innere Medizin mit der Subspezialisierung internistische Onkologie und Hämatologie arbeitet jetzt seit mehr als 13 Jahren auf dem Gebiet und weiß, dass Krebs nicht immer heilbar ist. Aber es ist in vielen Fällen dank immer modernerer Therapiemöglichkeiten machbar, ein Leben mit der Krankheit bei guter Lebensqualität für eine längere Zeit zu führen.
Angefangen hat die Ambulanz mit 24 Patienten. Jetzt sind es im Quartal fast 150, von denen viele in den drei Monaten 10-12 Mal zur Chemo kommen. Einer, der schon von Beginn an dabei ist, ist Rainer Peters. Der Schornsteinfegermeister feierte am gestrigen 20. April seinen 65. Geburtstag. Das hätte ich nicht gedacht, als ich damals die Diagnose erhielt, sagt er und strahlt. Es ist ein kleines Wunder und das genieße ich jeden Tag.
Gabriele Lakomy
Autor: jm
Dr. Astrid Müller kontrolliert die Infusion bei Rainer Peters. (Foto: Gabriele Lakomy)
Montags und dienstags ist immer viel los am hinteren Eingang der Klinik. Die Apotheke liefert mehrmals die Infusionslösungen zur Chemo, wie es kurz genannt wird. Taxis bringen Patienten zur Therapie, andere Betroffene kommen zur Sprechstunde selbst angefahren. Aus dem Landkreis und darüber hinaus kommen die Kranken und sind froh, dass sie am Nachmittag wieder nach Hause zu ihren Familien können.
Auch wenn die Behandlung zum Teil drei Mal in der Woche durchgeführt wird und sich das regelmäßig wiederholt, ist man anschließend wieder in seiner gewohnten Umgebung. Das bringt Lebensqualität. Nach der Therapie geht es meist relativ gut. Für die Problemtage haben wir gute Hinweise, spezielle Medikamente, und wir können auch jederzeit anrufen, so eine Patientin.
Heute gibt es schon viele gute Medikamente, mit denen wir den Krebs aufhalten können, erklärt Frau Dr. Müller. Die Fachärztin für Innere Medizin mit der Subspezialisierung internistische Onkologie und Hämatologie arbeitet jetzt seit mehr als 13 Jahren auf dem Gebiet und weiß, dass Krebs nicht immer heilbar ist. Aber es ist in vielen Fällen dank immer modernerer Therapiemöglichkeiten machbar, ein Leben mit der Krankheit bei guter Lebensqualität für eine längere Zeit zu führen.
Angefangen hat die Ambulanz mit 24 Patienten. Jetzt sind es im Quartal fast 150, von denen viele in den drei Monaten 10-12 Mal zur Chemo kommen. Einer, der schon von Beginn an dabei ist, ist Rainer Peters. Der Schornsteinfegermeister feierte am gestrigen 20. April seinen 65. Geburtstag. Das hätte ich nicht gedacht, als ich damals die Diagnose erhielt, sagt er und strahlt. Es ist ein kleines Wunder und das genieße ich jeden Tag.
Gabriele Lakomy