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Herrn Dobrindt's Stinkbombe

Sonntag, 14. Januar 2018, 15:59 Uhr
Die Sondierer von CDU, CSU und SPD waren mit den Verhandlungsergebnissen noch nicht im "Heimathafen" angekommen, da gab es bereits erste Störfeuer. Darüber ärgert sich unser Leser Tim Schäfer...


Alexander Dobrindt ist einer der profiliertesten und einflussreichsten Politiker der CSU, deren Vorsitzender er auch gewesen ist. Seit September 2017 ist er Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, war bekanntlich auch Bundesminister.

An den Sondierungen zur GROKO und vorher auch schon zu Jamaika war Herr Dobrindt maßgeblich beteiligt. Doch welche Ziele verfolgt er wirklich? Zuletzt sollte man als Beobachter der politischen Szene und dem jüngst erreichten Sondierungsergebnis mit der Schulz-SPD zur möglichen Koalition Merkel IV Kabinett- GROKO ja meinen, das sei auch durch einen Herrn Dobrindt zu unterstützen.

Aber ist das so? Heute zitieren Medien wie die WELT: Dobrindt fordere, den Zwergenaufstand in der SPD einzudämmen. Was für eine Ansage! Damit gießt er Öl ins Feuer und befeuert SPD-interne Motivation gegen die GROKO. Eine Stinkbombe erster Güte. Das wird also sicherlich nicht Herrn Schulz unterstützen und für einigen Aufruhr in der SPD sorgen. Das kann also nach hinten losgehen, wenn die SPD Partei „Zwergen Basis“ sich final dagegen positionieren sollte. Am 21. Januar soll ein SPD-Sonderparteitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden.

Oder ist Herr Dobrindt ein Schelm, in Anlehnung an den uralten Spruch des Hosenbandordens: „Ein Schelm wer Böses dabei denkt“, ist man der Kanzlerin und GROKO längst überdrüssig?
Tim Schäfer
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