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Sa, 12:12 Uhr
26.05.2018
Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen

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Mit der Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen ab 1. Juli 2018 muss Schätzungen zufolge für rund 140.000 zusätzliche in- und ausländische Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht aus rund 30.000 Unternehmen Maut entrichtet werden...

Mautkontrollstelle bei Nordhausen (Foto: nnz)
Das betrifft nicht nur Unternehmen der Transport- und Logistikbranche, sondern auch viele andere Branchen, die regional unterwegs sind. Außerdem wird das gebührenpflichtige Streckennetz zukünftig rund 52.000 Kilometer Autobahnen und Bundesstraßen umfassen. Unternehmen und Betriebe sollten sich deshalb frühzeitig informieren, ob ihre Fahrzeuge oder auch Fahrzeuge mit Anhänger ab Mitte des Jahres der Mautpflicht unterliegen.

Maut bezahlen über die On-Board Unit

Dabei gilt: Wer mit seinen Fahrzeugen viel unterwegs ist, kann die Maut am einfachsten und komfortabelsten über die On-Board Unit (OBU) entrichten.

Die OBU, auch Fahrzeuggerät genannt, wird fest in den Lkw verbaut. Bei jedem Starten des Fahrzeugs schaltet sich die OBU automatisch an und sendet in regelmäßigen Abständen zeitversetzt Fahrtdaten und die für die Mautberechnung notwendigen Fahrzeugmerkmale an das Toll Collect-Rechenzentrum. Dort wird die Gebühr zentral berechnet. Die Unternehmen erhalten monatlich eine Mautaufstellung.

Um eine OBU einbauen zu lassen, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das geht sehr schnell über das Toll Collect Kunden-Portal. Einmal angemeldet, kann das Unternehmen seine Fahrzeuge selber an- und abmelden, die Adresse oder die Daten für die Ansprechpartner ändern oder eine neue Zahlungsweise beantragen. Alle bei Toll Collect registrierten Unternehmen können die Mautaufstellungen aus dem Kunden-Portal herunterladen und noch nicht abgerechnete Fahrten einsehen.

Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.
Nachdem Unternehmen und Fahrzeuge registriert sind, kann der Servicepartner die OBU einbauen. Servicepartner sind zertifizierte Werkstätten, die über die Toll Collect- Homepage zu finden sind. Die OBU wird den Unternehmen von Toll Collect kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen.

Alternativ: einbuchen über die App

Unternehmen, die nur selten mit mautpflichtigen Fahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen unterwegs sind, können die Maut über das manuelle Einbuchungsverfahren bezahlen. Hier bietet sich neben der Buchung über Terminal oder stationären PC insbesondere die Toll Collect-App an. Damit ist das Einbuchen über mobile Endgeräte schnell und einfach möglich. Die App ist für Android, iOS und Windows Phone verfügbar und kann kostenlos in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden. Die Einbuchung ist in Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch möglich.

Weitere Informationen rund um die Maut unter www.toll-collect.de
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Kommentare

26.05.2018, 18.13 Uhr
Beobachter007 | Endlich Klarstellung
Jeder zweite bremst unerwartet stark ab, weil Sie denken es wäre ein Blitzer.
Dachte schon es wird der neue Unfallschwerpunkt im Landkreis.
27.05.2018, 10.59 Uhr
könig_gerhard | sollte dann dort Nicht 007
wenn wie sie schreiben "jeder zweite stark abbremsen muss" bedeutet dass doch, das dort jeder zweite zu schnell fährt und das auch weiß.
sollte man dort dann nicht auch doch einen blitzer aufbauen?
27.05.2018, 12.48 Uhr
Joe 50 | Fehlgeschossen, König Gerhard,..
...Untertan Joe meldet gehorsamst: Wer angesichts einer solchen Säule bremst, denkt, er hat ein Schild übersehen.
27.05.2018, 15.42 Uhr
könig_gerhard | aber auch dass @joe50
aber auch dass sollte einem aufmerksamen Autofahrer nicht unbedingt passieren.
- gerhard könig -
27.05.2018, 17.44 Uhr
Joe 50 | Ja, ich weiß.
Könige sind unfehlbar.
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