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Di, 13:32 Uhr
28.11.2017
Meldungen aus der Region

Klinikleitung dankt Einsatzkräften

Keine Bedrohungslage im DRK Krankenhaus Sömmerda festgestellt. Dazu diese Meldung der Krankenhäuser in Thüringen und Brandenburg mbH...

Am Morgen des 28. November 2017 erhielt die Klinikleitung des DRK Krankenhauses in Sömmerda eine E-Mail, in der gedroht wurde, ab 8:00 Uhr einen Anschlag mit "Anthrax-Pulver" zu verüben.

Das "Anthrax-Pulver" sollte laut des Scheibers der E-Mail über die Lüftungsanlage des Krankenhauses verbreitet werden. Nach Empfang der Nachricht wurde sofort die Polizei verständigt und der Alarmplan für das Krankenhaus ausgelöst.

Die kurze Zeit später eingetroffenen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Gefahrenschutz unternahmen sofort eine gründliche Kontrolle, um mögliche Gefahren abzuwehren. Hierbei stimmten die Einsatzkräfte sich mit der technischen Leitung des DRK Krankenhauses ab.

Die Lüftung wurde abgeschaltet, in den Patientenzimmern bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, da hier nur Abluft abgesaugt wird. Der Gefahrenschutz der Feuerwehr Sömmerda kontrollierte die gesamte Lüftungsanlage des Hauses und auch sämtliche Filter. Hierbei wurden keine Spuren von "Anthrax-Pulver" oder ähnlichem gefunden.

Nach einer nochmaligen Begehung und technischen Überprüfung wurde von der Einsatzleitung der Feuerwehr und der Polizei festgestellt, dass keine Bedrohungslage vorherrscht und das Krankenhaus wieder den Regelbetrieb aufnehmen konnte.

Der kaufmännische Direktor des DRK Krankenhauses Sömmerda, Georg Schmitz, bedankte sich bei den Einsatzkräften und dem Personal des Krankenhauses für den schnellen und hoch professionellen Einsatz. Die Patienten des Krankenhauses, zur Zeit des Einsatzes waren 140 Patienten im Krankenhaus, bat Schmitz um Verständnis und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen der Patienten in die eingeleiteten Schutzmaßnahmen.

Eine Bedrohungslage für die Patienten und Mitarbeiter des DRK Krankenhauses Sömmerda bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die Kriminalpolizei hat unverzüglich Ermittlungsarbeiten bezüglich des Absenders der Droh-E-Mail aufgenommen.
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