nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mo, 11:04 Uhr
07.08.2017
Bereits eine Tradition:

Sport und Spiel im Südharz

Die Firma Knauf in Rottleberode gibt auch in diesem Jahr wieder einen großen Teil ihres Betriebsgeländes für die Kleinsten sowie deren Eltern und Großeltern aus dem Südharz frei. Angesagt ist das Familienfest "Sport und Spiel im Südharz"...

Mini-Paddler sind auch wieder dabei (Foto: nnz)

Wieder mit dabei werden die Sport- und Spiel-Module der Kreissportbünde Nordhausen und Mansfeld Südharz sowie die Parcours der Kreisverkehrswacht Nordhausen sein.

Die absoluten Klassiker der KNAUF-Feste dürfen natürlich nicht fehlen und so stehen auch, dank der Unterstützer, WARESA und EDEKA LEHNE, die Aqua-Bälle, die Mini-Paddler und ein großes Bungee-Trampolin ebenso wie die große Strohhüpfburg wieder zum Spaß haben bereit. Ein kleines kulinarisches Angebot lädt zum Verweilen ein. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18.08.2017 „SPORT UND SPIEL IM SÜDHARZ“ von 14.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Werksgelände der Firma KNAUF DEUTSCHE GIPSWERKE KG Knaufstr. 1 in Rottleberode
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

07.08.2017, 14.31 Uhr
Bodo Schwarzberg | Knauf: warum keine Party im zerstörten Alten Stolberg?
Ich finde es von Knauf und von anderen Gipsfirmen nicht fair, mit Sponsoring und Spaßnachmittagen von der Tatsache abzulenken, dass das aufgewendete Geld auf der Zerstörung unserer Landschaft beruht. Die Bagger von Knauf haben sich viele hundert Meter in den Alten Stolberg hineingefressen. Warum fahren sie das Volk nicht dorthin, wo die wichtigste Grundlage ihres Tuns ist? Wären die weißen Felswände und die großen Bagger nicht eine imposante, denkwürdige Kulisse für technik- und eventbegeisterte Menschen?

Die Gipsfirmen versuchen kritische Meinungen mit ein paar unters Volk geschmissene Bonbons zu bersänftigen. Das hat sich weltweit bei der Naturzerstörung bewährt. Regenwaldbewohnern werden Schulen und natürlich langfristige Arbeitsplätze versprochen, widerspenstige Bürgermeister hingegen unter Druck gesetzt oder auch mal beseitigt (hierzu gab es erst jüngst Publikationen), je nach Land und je nach Status der Korruption. In Deutschland müssen die Konzerne auf Gewalttaten eher verzichten. Gedroht wird aber auch hier schon mal. Zum Beispiel mit Enteignung, wie mir Privatleute erzählten. Oder eben es werden sanfte Methoden eingesetzt: Sponsoring, Partys, Neujahrsempfänge u.s.w.
07.08.2017, 14.53 Uhr
murmeltier | Ganz einfach, Herr Schwarzberg
Gebe es Knauf und die anderen Unternehmen nicht, dann gebe es eben diese Veranstaltung nicht. Die Unternehmen müssen/wollen also die Lücke füllen, die Politik frei lässt und die immer größer wird.

Und mal ehrlich: Ich mag eigentlich Ihre klare Kante für den Schutz der Umwelt, aber muss man denn immer die schwersten Geschütze auffahren und der Wirtschaft auch noch Verbrechen pauschal zu unterstellen? Wer soll denn sonst, neben den arbeitenden Menschen, die Steuern in diesem Land bezahlen?
07.08.2017, 15.35 Uhr
gandalf | Herr Schwarzberg und der Realitätssinn
Für die Kinder ist eine solche Veranstaltung eine willkommene Abwechslung, die ihnen Herr Schwarzberg leider nicht bieten kann und wahrscheinlich auch nicht will. Würde Knauf den Gips nicht im Alten Stolberg abbauen, dann würden die Arbeitsplätze halt irgendwo anders auf der Welt entstehen. Die Produkte aus Rottleberode werden nun mal immer und überall gebraucht, das wird auch Herr Schwarzberg nicht verhindern.

Da 99,5 % aller Südharzer die weißen Felswände mitten im Wald niemals zu Gesicht bekommen werden (es sei denn, Knauf fährt sie dahin), dürften diese im Vergleich zu den vielen sicheren Arbeitsplätzen dann wohl auch eher das kleinere Übel sein.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.