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So, 11:02 Uhr
19.03.2017
Forum

Gedanken zum Geolift am Kyffhäuser

Der Geolift ist nicht nur im Kyffhäuserkreis ein interessantes Thema und diese Leserzuschrift rät von einem Bau ab. Hier der Wortlaut des Leserbriefs...

Hallo Aufzugsbauer am Kyffhäuser,
wer sich ohne weitere Gedanken zu machen einen sogenannten "BIO-Aufzug" am Berg des Kyffhäuser-Denkmals planen und errichten möchte, sollte doch - ohne die Argumente der Fachleute zur Kenntnis zu nehmen, einmal ruhig in einem Sessel Platz nehmen und die Augen schließen. Muß jedoch vorher die beiden beigefügten Fotos ansehen und jetzt nachdenken.
Gedanken zum Geolift am Kyffhäuser (Foto: Fred Dittmann)
Gedanken zum Geolift am Kyffhäuser (Foto: Fred Dittmann)

Könnte auf die unerhörte Tiefe des "kleinen Burgberges" schließen, worin die Denkmalbauarbeiter die brauchbaren Steine für das Denkmal abgebaut haben. Ob östlich oder westlich, die Seite neben dem Denkmal ist egal. Dann, als alles soweit fertig war - auch schon während der Bauphase, wurde Schutt in Massen in die tiefen Gruben eingefüllt. Das der Burgberg aus keinem durchweg festen Felsen besteht, ist auch hinreichend bekannt. Nun steht auf dem Berg ein unerhört schwerer Steinklotz als Denkmal. So groß ist doch der Berg gar nicht, um zusätzlich darin herumzubauen.

Wäre auf jeden Fall besser, dem Berg seine Ruhe zu gönnen, damit er uns mit seinem Bauwerk und Ruinen noch lange erhalten bleibt! Übrigens, der Zugang und die Zufahrt auf der Nordseite des Berges zum Denkmal ist doch wirklich keine so schwere Anstrengung, es gibt ja auch Gelegenheit das Denkmal auf vier Rädern zu erreichen.

Wenn ich schon an die Millionen denke, die dieser BIO-Aufzug kosten solle - kann auch ein kleiner Flugplatz oder Bahnhof werden, der dann zusätzlich noch ungeplantes Geld kostet - warum? Ein wenig von dem geplanten Mitteln hätte ausgereicht, das Schloss Rathsfeld zu rekonstruieren und als Pflege- oder Altenheim mit schöner Umgebung in die Welt zu entlassen. Eigentum? Es sind bereits einige derartige Einrichtungen enteignet worden, da der Eigentümer überhaupt kein Geld zur Sanierung hatte - haben wir alles schon erlebt!

Text und Bilder: Fred Dittmann
Kelbra am Kyffhäuser
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

19.03.2017, 17.53 Uhr
Friedrich I. | Ausdrucksstarke Photos
Die Erbauer des Denkmals wurden nicht mit der Pferdekutsche abgeholt und wieder nach Hause gefahren.
Nein , mir kam in den siebziger Jahren etwas anderes zu Ohren. Früh um 4 Uhr lief man von Artern ( Beispiel) aus in Richtung Kyffhäusergebirge und kehrt am späten Abend in dunkeln wieder zurück.
Von der Ehefrau wurden abends Brote geschmiert, die den ganzen Tag ausreichen mussten.
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