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So, 20:03 Uhr
14.02.2016
Valentinsgottesdienst in der Autobahnkirche

Ein Segen für die Liebe

Nach dem Gottesdienst gingen die Menschen vor zum Altar, wo ihnen der Segen zugesprochen wurde. (Foto: Jochen Miche) Diesen Anlass, mal wieder in die Kirche zu gehen, haben sich mehr als 100 Menschen heute Abend nicht entgehen lassen: den Valentinsgottesdienst. In der Autobahnkirche Rothenschirmbach feierten Menschen jeden Alters, allein, zu zweit oder in Familie die Liebe.

Der Gottesdienst bot denn auch alles, was Liebende mit dem Valentinstag verbinden: Romantik in Form roter, dekorativ gehängter Herzen, Kerzenlicht, Musik, Liebeslieder, Rosen und am Ende denen, die nicht eilig nach Hause mussten, ein Glas Wein oder etwas anderes zum Anstoßen. Dazu kam das Entscheidende, der Segen des Pfarrers für die Liebe der Paare, der Familien und jener Einzelner, die ihre(n) Partner zu Hause lassen mussten oder noch bzw. keinen mehr haben.

Pfarrer Wolfgang Stengel und Pfarrer Hermann Rotermund wurden im Gottesdienst unterstützt vom Frauenchor Rothenschirmbach unter Leitung von Kantor Manfred Rath. Später halfen noch des Pfarrers Enkelin Jenny und seine Frau Jutta beim Überreichen der Rosen an jene, die zum Altar gekommen waren, um den Segen der Pfarrer, die sich dabei abwechselten, entgegenzunehmen.

Die Besucher bekamen beim Betreten der Kirche neben einem Liedblatt eine Fotografie, das ein von einem Künstler für ein Objekt auf der Insel Usedom gestaltetes modernes Glasfenster zeigte. Anhand der Farben Blau, Grün, Rot und Gelb erläuterte der Pfarrer den Symbolgehalt der Farben, die in diesem Fall für das Meer, also das Leben und den Glauben, für Hoffnung und die Liebe stehen. Und das Gelb? Dazu sagte Pfarrer Stengel: „Im göttlichen Lichtstrahl erkennen wir das Kreuz, das Symbol der göttlichen Liebe.“ Das Kreuz, das mit Blick auf die gegenwärtige Passionszeit und Ostern eine besondere Rolle im Leben von Christen spielt.

Ein Satz, den die meisten Gottesdienstbesucher wohl schon einmal gehört hatten, gab Pfarrer Stengel den Menschen mit auf den Weg, als er aus der Bibel einen Brief des Apostels Paulus an seine noch recht junge christliche Gemeinde in Korinth vorlas, in dem es heißt: „Nun aber bleibt: Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Das Größte von diesen ist aber die Liebe.“

Jochen Miche
Zur stimmungsvollen Dekoration der Kirche gehörten auchdie Wandleuchter. (Foto: Jochen Miche)
Das Taufbecken schmückten Herzen, Rosenblüten und eine Kerze. (Foto: Jochen Miche)
Vom Kronleuchter begrüßten rote Herzen die Ankommenden. (Foto: Jochen Miche)
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